5 Stützen des Arbeitsschutzes

Die 5 Säulen des Arbeitsschutzes

Der Begriff „Arbeitsschutz“ umfasst unterschiedliche Aspekte. Diese greifen ineinander und bauen aufeinander auf. Deshalb sprechen wir in diesem Artikel von den „5 Stützen des Arbeitsschutzes“.
Sie umfassen:

  1. Arbeitsschutzgesetz
  2. Gefährdungsbeurteilung
  3. Arbeitsschutzorganisation
  4. Unterweisung
  5. Arbeitssicherheitsgesetz

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Was kann gemessen werden?

Symbolbild Messgeräte

Erste Schritte

Bevor die Entscheidung für ein Messgerät fallen kann, muss man wissen, welcher Stoff gemessen werden soll.
Dabei stellt sich die Frage: Was kann man überhaupt messen?
Theoretisch kann man alles messen. In der Praxis muss man das jedoch etwas differenzierter betrachten. Primär werden Partikel in der Luft gemessen, zum Beispiel Staub (Näheres zum Thema Staub finden Sie hier). Da man eine solche Messung in der Regel am Arbeitsplatz macht, dient sie in erster Linie der Überprüfung und Sicherstellung des Arbeitsschutzes. Selbstverständlich können Messungen auch in anderen Bereichen erfolgen.

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Entsorgung von Schadstoffen

Messgerät Staub

Schadstoffe entdeckt – was folgt?

Wurden bei Messungen am Arbeitsplatz Schadstoffe entdeckt, besteht Handlungsbedarf. Zunächst ist der Arbeitsschutz zu überprüfen. Dort ist festgehalten, wie der Arbeitnehmer beim Umgang mit den Stoffen geschützt werden kann und soll. Alle hier beschriebenen Maßnahmen sind auf ihre Wirksamkeit zu testen, beispielsweise mit einer erneuten Messung. Zeigt sich eine fehlende oder gestörte Wirksamkeit, müssen zusätzliche Präventionsmaßnahmen getroffen werden (weitere Informationen zum Thema Arbeitsschutz finden Sie hier).

Wenn nun durch die Arbeitsprozesse keine Vermeidung von Schadstoffen (z.B. als Zwischen- oder Abfallprodukt) möglich ist, so ist der Schutz vor diesen zu optimieren. Geeignete Maßnahmen wären zum Beispiel eine Erweiterung der persönlichen Schutzausrüstung durch eine Atemmaske oder zusätzliche Schutzkleidung.

PSA
Persönliche Schutzausrüstung

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Faseranalyse und Messung

Was ist eine Faser?

Eine Faser wird durch ihre spezifische längliche Geometrie definiert. Dazu gehört eine Länge größer als 5µm und ein Durchmesser kleiner als 3µm. Daraus ergibt sich ein charakteristisches Länge-Durchmesser-Verhältnis von 3:1. Diese speziellen Fasern werden WHO-Fasern genannt. Beispiele für Fasern dieser Art sind Asbest, organische oder künstliche Mineralfasern.
Es gibt verschiedene Einsatzgebiete für die unterschiedlichen Fasern. So wurde Asbest früher beim Hausbau eingesetzt. Jedoch wird Asbest normalerweise nicht mehr verwendet. Des Weiteren ist es seit 1993 in Deutschland verboten, Asbest oder asbesthaltige Produkte zu verkaufen, herzustellen oder anderweitig zu nutzen*.

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Feinstaub in der Wohnung

Staubsaugen = Staub weg?

Er begegnet uns täglich und ist doch nicht sichtbar: der Feinstaub in unserer Wohnung.
Bei dem Begriff „Feinstaub“ denkt man nicht als Erstes an den heimischen Staubsauger, sondern eher an Fabriken und verkehrsreiche Straßen. Doch genau dort trifft man täglich auf ihn, im eigenen Wohnzimmer. Der tägliche Rundgang mit dem Staubsauger soll ihn ja eigentlich beseitigen, doch oft ist genau das Gegenteil der Fall. Statt den Staub aufzunehmen, wird er in der Luft verteilt.
Von dort gelangt er in die Lungen und kann schwerwiegende Schäden verursachen.  Hinzu kommt, dass sich der feine Staub mit der Zeit wieder auf den Möbeln absetzt und die Arbeit von vorne beginnt.
(Nähere Informationen zur Definition Staub und dessen Auswirkung finden Sie hier: „Was ist eigentlich Staub?„)

Ein Test mit verschiedenen Geräten hat gezeigt, dass viele Staubsauger im Alltag mehr Staub freisetzen als sie einsaugen. Auf Dauer kann das die Gesundheit gefährden. Die feinen Staubteilchen setzen sich in den Lungenbläschen ab und führen zu Reizungen und Entzündungen. Ebenso werden bestehende Allergien und Asthmakrankheiten verschlimmert.

Wie kann der Feinstaub nachgewiesen werden?

Die Menge des Staubs in der Luft ist messbar, so zum Beispiel mit unserem Messgerät SG10-2 oder PM4-2.  Mit der sogannten Staub-Abklatschprobe kann unser Partner GSA Schadstoffanalytik die einzelnen Bestandteile der Staubprobe bestimmen. Typischerweise finden sich im Haushalt textile Fasern, Hautschuppen, Haare und Blütenpollen. Besonders die Blütenpollen können Beschwerden auslösen und (bestehende) Allergien negativ beeinflussen.

GSA – Gesellschaft für Schadstoffanalytik mbH als Experten für Analysen von Steinstaub im TV Beitrag des Fernsehsenders RTL (ab Minute: 5:07)

 

Wie schafft man Abhilfe?

Um die Feinstaubbelastung in der Wohnung zu reduzieren, ist es ratsam, sowohl den Beutel als auch den Filter des Staubsaugers regelmäßig auszutauschen und zu reinigen. Für Allergiker empfiehlt sich ein Gerät mit HEPA-Filter, beziehungsweise einem Filter der Filterklasse A.
Die Filterklassen beschreiben, wie viel des eingesaugten Staubes wieder an die Umgebungsluft abgegeben werden. Bei der Filterklasse A liegt der Wert bei <0,02%.

 

 

Quellen:
[1]: https://www.rtl.de/cms/feinstaub-in-der-wohnung-manche-staubsauger-sind-wahre-dreckschleudern-4145212.html
[2]: http://blog.gsa-messgeraete.de/definition-staub/
[3]: https://haushaltsgeraetetest.de/staubsauger/boden/allergiker-hepa-filter.html

Übersicht der Messgeräte der GSA

Messgeräte im Vergleich

Wir bieten verschiedenste Messgeräte zur Messung von Schadstoffen an. Damit Sie immer das richtige Messgerät für Ihre Ansprüche finden, haben wir eine Infografik zusammengestellt.

In dieser Grafik sind unsere Messgeräte nebeneinander aufgeführt und nach verschiedenen Merkmalen strukturiert. Als erster Punkt ist die Einsatzart relevant, ob es sich um eine stationäre oder eine personengetragene Messung handelt. Des Weiteren ist der Explosionsschutz ein wichtiges Kriterium. Nach diesen ersten Entscheidungspunkten folgt eine Auflistung der verschiedenen Schadstoffe, die gemessen werden können und ob das jeweilige Messgerät dafür ausgelegt sind. Anhand der grafischen Markierungen (grün/rot) lässt sich die Eignung erkennen:

Beispiel: SG5100ex und SG5200 im direkten Vergleich

Um die Systematik dieser Infografik weiter zu verdeutlichen, finden Sie hier eine Demonstration zu zwei unserer Messgeräte im direkten Vergleich.

Zunächst lässt sich festhalten, dass sowohl eine stationäre, wie auch personengetragene Messung möglich wäre. Dies bietet eine hohe Flexibilität. Es soll mit einem Volumen von 3,5 l/min gemessen werden. Als Schadstoff wird E-Staub vermutet. Bis zu diesem Punkt zeigt sich, dass sowohl das Messgerät SG5100ex als auch das SG5200 geeignet wären. Der Unterschied besteht hier im Explosionsschutz. Den bietet nur das SG5100ex und ist für diesen Zweck dann unbedingt zu wählen. All unsere Geräte, die einen Ex-Schutz aufweisen, sind durch die entsprechende Prüfstelle zertifiziert und für diesen Gebrauch ausgewiesen.

Des Weiteren gibt die Grafik Auskunft über das jeweilige Zubehör, welches für die Messung benötigt wird. Dazu zählen die verschiedenen Probenahmeköpfe, die zum messenden Schadstoff angepasst sind.In unserem oben genannten Beispiel wird ein GSP (Gesamtstaub/E-Staub) Probenahmekopf benötigt, der für einen Volumenstrom von 3,5 l/min ausgelegt ist. Soll stattdessen A-Staub gemessen werden, so ist der FSP (Feinstaub/A-Staub) Probenahmekopf zu wählen. Weitere Informationen zu Stäuben finden Sie hier. („Was ist eigentlich Staub?)

Selbstverständlich gibt es auch weiteres Zubehör, wie etwa Tragegurte und Transportkoffer für jedes Messgerät.

Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Messgeräten oder eine individuelle Beratung wünschen, besuchen Sie unseren Online-Shop oder direkt unsere Kontaktseite.

 

 

 

Häufigkeit und Vorkommen von Schadstoffen

Feinstaubmessung

Was sind Schadstoffe?

Unter dem Begriff Schadstoffe stehen alle Stoffe oder Stoffgemische, die die Gesundheit und/oder Natur beeinträchtigen, beziehungsweise schädigen. Dabei gibt es zwei Kategorien, die natürlich vorkommenden Stoffe und die synthetisch erzeugten. Die schädigende Wirkung kann sowohl durch den Kontakt als auch durch die Aufnahme (z.B. Einatmen) durch die Schleimhäute entstehen.
Wie bei toxischen Substanzen ist auch hier die Konzentration und die Umgebung in der der Stoff vorkommt entscheidend für die schädigende Wirkung. Zudem ist entscheidend, wie lange man dieser Belastung ausgesetzt war.

Umweltschädlich
GHS-Piktogramm „umweltschädlich“

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die Konsequenzen für die Gesundheit hängen vom jeweiligen Stoff ab und lassen sich daher nicht verallgemeinern. Ein weiterer Faktor ist die Konzentration des Stoffes und die Dauer der Aussetzung. Je nach Art des Stoffes gibt es verschiedene Gefahren. So wirkt Asbest krebserzeugend und das Einatmen von Staub kann zu einer Pneumokoniose (Staublunge) führen.
Zu Beginn des Stoffeinsatzes steht die Gefährdungsbeurteilung. Für diese Beurteilung wird das Arbeitsschutzgesetz (speziell §5) und die Gefahrstoffverordnung (§7) zu Rate gezogen. In beiden ist der Begriff des Schadstoffs definiert und Maßnahmen enthalten, wie der Arbeitsschutz eingerichtet werden kann. Im Zuge dessen finden verschiedene Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) Anwendung. Welche TRGS im Einzelnen relevant ist, hängt vom jeweiligen Arbeitsplatz und (Schad)Stoff ab.

Wie häufig treten die Schadstoffe auf?

Die Menge der Schadstoffe ist abhängig von dem jeweiligen Einsatzgebiet. Eine grobe Übersicht lässt sich aber dennoch geben. So sind in Innenräumen, wie etwa Büros, die häufigsten Schadstoffe Feinstaub, PCP (Pentachlorphenol), PCB (Polychlorierte Biphenyle) und Schimmelpilze. In welchem Ausmaß diese vorkommen ist abhängig vom Alter und der Bauweise des Gebäudes.
Bei älteren Gebäuden kann auch eine Asbestbelastung möglich sein, etwa durch veraltetes Dämmmaterial.
Besteht der Verdacht auf eine mögliche Belastung durch Schadstoffe, so sollte schnellstmöglich eine Messung durchgeführt werden. Für Innenräume eignet sich zum Beispiel das PM4-2, da es ein hohes Messvolumen bewältigen kann.

Was kommt nach der Messung?

Liegt eine Gefährdungsbeurteilung vor und ist daraus eine potentielle Gefahr für den Arbeitnehmer zu erkennen, so ist der Arbeitgeber in der Pflicht, geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen.
Dazu ist es ratsam, zunächst die Konzentration des jeweiligen Stoffes am Arbeitsplatz zu messen. Um das richtige Messgerät zu finden, ist zu überlegen, welcher Stoff gemessen werden soll. So kann das SG10-2 Stäube messen und das SG5200 Gase. Für eine ausführliche Beratung kontaktieren Sie uns hier.

Nähere Informationen zum Thema Arbeitsschutz finden Sie in unserem Artikel „Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz“.

 

Quellen:
[1]: http://www.chemie.de/lexikon/Schadstoff.html
[2]:https://www.bgrci.de/fileadmin/BGRCI/Downloads/DL_Praevention/Fachwissen/Gefahrstoffe/Analytik_Symposium_2009/Kleine_-_Homepage.pdf
[3]:https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/TRGS/pdf/TRGS-402.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Der Beruf des Messtechnikers

Was ist ein Messtechniker?

Ein Messtechniker führt Messungen in verschiedenen Bereichen durch und wertet die Ergebnisse derer aus. Gemessen werden verschiedene physikalische Größen wie Strom, Druck, Temperatur oder Substanzen. Deshalb ist ein gutes physikalisches Verständnis eine gute Basis für diese Ausbildung. Arbeitet der Messtechniker zum Beispiel in der Energietechnik, so sind seine Aufgaben das Überprüfen von Fehler- und Störmeldungen, Messdurchführungen und Auswertung der Messergebnisse. Mögliche Einsatzgebiete sind Stromnetzbetriebe oder Maschinen- und Anlagenbaubetriebe.

Wir bieten mit unseren Messgeräten Unterstützung für Messtechniker im Umweltbereich und im Bereich des Arbeitsschutzes. Dort wird das Vorkommen und die Menge bestimmter (Schad)Stoffe gemessen und ausgewertet.

Was sind die Aufgaben?

Der Aufgabenbereich des Messtechnikers sind vielfältig. Er beginnt mit der Positionierung und Ausrichtung des Messgerätes. Dann folgt die Durchführung und Kontrolle der Messung. Nach der Aufnahme aller Messwerte erfolgt der Abbau der Messkonstruktion und zum Schluss steht die Analyse und Auswertung der ermittelten Daten.  Anhand derer können Aussagen zum Vorhandensein der Stoffe getroffen werden, etwa ob Asbest gefunden wurde und, bei positivem Befund, in welcher Menge. Im Anschluss können Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes besprochen und geplant werden.
In regelmäßigen Intervallen wird dann die Wirksamkeit der Strategien gemessen und ausgewertet.

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Ausbildung zum Messtechniker umfasst üblicherweise eine Ausbildung oder gar ein Studium im Bereich Elektrotechnik/Messtechnik oder vergleichbaren Richtungen. Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel 3-5 Jahre und kann je nach Qualifikation entsprechend verkürzt werden. Neben der fachlichen theoretischen Kompetenz, wird auch die praktische Seite vermittelt und verschiedene Messtechniken und -verfahren geübt und dargestellt. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, eine berufsbegleitende Weiterbildung zu machen und sich auf verschiedene Messtechniken zu spezialisieren. Man kann dies beispielsweise mit der Weiterbildung zum Sicherheitsbeauftragten kombinieren und so den praktischen Teil der Messung mit dem theoretischen Teil des Arbeitsschutzes verbinden.

Wie kann die GSA helfen?

Im Bereich der Messtechnik ist die GSA der Ansprechpartner für den Einsatz von Messgeräten. Um beispielsweise Asbestfasern zu messen, ist unser SG12 bestens geeignet. Unser Partner, die GSA Ratingen bietet die Möglichkeit, Messungen in Ihrem Auftrag durchzuführen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an GSA Ratingen.
Die ausgebildeten Messtechniker erstellen einen Messplan und führen die Messung vor Ort durch. Im Anschluss werden die Proben analysiert und ausgewertet. Mit Hilfe der Ergebnisse lassen sich dann weitere Schritte einleiten. So können die bestehenden Arbeitsschutzmaßnahmen überprüft und danach gegebenfalls angepasst werden.

Darstellung SG12
Messgerät SG12

 

 

Quellen:
[1] https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=Az690hKAPSZkJp-unfjDNFiGBIDdg3XUajTGBrzvWKAxICJDFSRk!-148790827?path=null/kurzbeschreibung&dkz=5584
[2] https://www.berufslexikon.at/pdf/pdf3284-MesstechnikerIn?berufstyp=bhs
[3] http://www.bildungs-werkstatt.de/Ausbildung/Ausbildungszentren/Messtechnik_1231.html
[4] https://www.meisterschulen.de/fort-und-weiterbildungskurse/reinraum-service-messtechniker-in-ihk/reinraum-service-messtechniker-in-ihk

Vorstellung der GSA Schadstoffanalytik mbH

Wer ist die GSA Ratingen?

Die GSA Schadstoffanalytik mbH ist ein langjähriger Partner der GSA Messgerätebau, der sich auf die Analyse spezialisiert hat.
Die enge Zusammenarbeit zeigt sich nicht nur in der räumlichen Nähe, sondern auch in den sich ergänzenden Arbeitskompetenzen.

Was sind die Aufgaben?

Die Hauptaufgabe der GSA Ratingen ist die Analyse der Schadstoffe in den Proben, die z.B. von den eigenen Messtechnikern genommen wurden. Aber auch anderweitig genommene Proben können zur Analyse eingereicht werden. Es erfolgt über verschiedene Verfahren eine Bestimmung des Stoffes und der Menge. So können beispielsweise Stäube, Fasern oder Kühlschmierstoffe in Innenräumen, an Arbeitsplätzen oder in der Außenluft gemessen und beurteilt werden. Des Weiteren werden die Kunden in Bezug auf relevante Schadstofffragen umfangreich beraten. Den Kontakt zur Beratungsabteilung finden Sie hier.

Was kann analysiert werden?

Es können verschiedene Stoffe gemessen und analysiert werden, hier eine kleine Auswahl des Leistungsangebotes:

  • alveolengängigem Staub
  • einatembarem Staub
  • silikogenem Staub
  • Talkum
  • Chrom (VI)-Verbindungen
  • Asbest
  • künstlichen Mineralfasern (KMF)
  • organischen und anorganischen Fasern
  • Kühlschmierstoffen
  • Formaldehyd und weiteren Aldehyden

Wie läuft eine Analyse?

Zu Beginn steht die Beratung durch die Mitarbeiter. Dort werden Fragen zur Messung geklärt. Welcher Stoff soll gemessen werden? In welchem Umfeld wird gemessen, am Arbeitsplatz oder außerhalb? Über welchen Zeitraum ist die Messung am sinnvollsten? All diese Punkte führen dann zu einer Messstrategie, die nicht nur das passende Messgerät beinhaltet, sondern auch das entsprechende Analyseverfahren.

GSA Ratingen und Partner
Kompetenz Hand in Hand

Verschiedene Zertifikate und Akkreditierungen zum Beispiel durch den TÜV Rheinland garantieren Ihnen eine zuverlässige und stets kompetene Beratung. Ebenso können dadurch verschiedene, normierte Verfahren angeboten werden. Als Beispiel sei die gravimetrische Bestimmung der einatembaren Staubfraktion (E-Staub) nach BGIA 7284 genannt. Auch in anderen Messbereichen werden verschiedene Techniken angeboten, so etwa das Messen anorganischer faserförmiger Partikeln nach VDI 3492. Nach der Analyse besprechen die Mitarbeiter gerne die Ergebnisse mit Ihnen und helfen Ihnen so, den Arbeitsschutz weiter zu verbessern.

Quellen:
[1]: http://www.gsa-ratingen.de/
[2]:http://www.gsa-ratingen.de/leistungsangebot/faseranalyse.html

Asbest – Messung und Analyse

Asbest

Definition – was ist Asbest?

Unter dem Begriff Asbest werden „natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale mit Faserdurchmessern bis herab zu 2 Mikrometern (1 Mikrometer entspricht einem Tausendstel Millimeter)“  zusammengefasst. Sie sind chemisch sehr beständig, unempfindlich gegen Hitze und nicht brennbar. Er ist wegen seiner Flexibilität und Bindefähigkeit mit anderen Materialien vielfältig einsetzbar und leicht zu verarbeiten.

Vorkommen – wo ist er zu finden?

Wegen der voran genannten Eigenschaften wurde Asbest früher zahlreich eingesetzt. So fand er in Bremsbelägen, Dachverkleidungen oder als Asbestzement Verwendung. Da man die krebserzeugende Wirkung noch nicht kannte, wurde er nur in Bezug auf seine chemischen Eigenschaften verwendet. Er eignete sich als Dämmmaterial, Dichtungen und Fassadenmaterial. Demnach ist er oft in alten Gebäuden, deren Bodenbeläge oder dergleichen zu finden.
Seit 1993 ist er jedoch als Einsatzstoff verboten und wird (sofern bekannt) entfernt. Die Entfernung sollte jedoch unbedingt fachmännisch und unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes erfolgen. Eine Freisetzung während der Arbeiten gilt es unbedingt zu vermeiden.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Asbest wirkt krebserzeugend und kann zur Asbestose führen. Dies bezeichnet eine Lungenkrankheit, die durch das Einatmen von Asbestfasern entsteht. Der (stetige) Kontakt der Atemwege mit den Fasern führt zu einer Verhärtung des Lungengewebes und kann Tumore entstehen lassen. Bereits seit den 30er-Jahren ist die Asbestose als Berufskrankheit anerkannt. Mittlerweile werden auch andere Krebsarten (seit 2007 z.B. Ovarialkarzinom), die durch Asbestkontakt entstanden sein können, als solche anerkannt. Da man nun von der gesundheitsschädigenden Wirkung der Asbestfasern weiß, gilt es den Kontakt damit zu vermeiden. Dies geschieht beispielsweise bei Sanierungsarbeiten durch Schutzkleidung und spezielle Verpackungs- und Transportverfahren. Aufgrund seiner gesundheitsschädigenden Eigenschaften gilt als Asbest als Schadstoff und muss als Sondermüll gekennzeichnet und entsorgt werden.

Messung und Analyse

Die Messung von Asbest ist besonders im Vorfeld von Sanierungsarbeiten wichtig, die entsprechende Regelung dazu findet sich in der TRGS 519. Für die Asbestmessung ist unser Messgerät SG12 bestens geeignet, da es Fasern nach VDI 3492 messen kann, insbesondere wenn hohe Volumenströme zur Messung benötigt werden. Des Weiteren kann mittels der Ansaugrohre eine Messung in der Atemhöhe des Arbeitnehmers erfolgen. So dient es der Kontrolle des Arbeitsschutzes. Die Auswertung dieser Messung kann bei unserem Partner, der GSA Ratingen erfolgen. Es handelt sich um ein akkreditiertes Prüflabor, in dem die Analyse unter anderem mit dem Rasterelektronenmikroskop erfolgt.

Arbeitsplatz zur Faseranalyse der GSA Ratingen

Bei Fragen zur Messung und Analyse kontaktieren Sie uns gerne jederzeit.

Welche Kosten entstehen?

Die Kostenfrage ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Zunächst ist der Umfang der Arbeiten zu definieren. Ist eine Begehung des Objektes im Vorfeld notwendig? Sollen Materialproben oder Liegestaubproben genommen werden? Oder ist „nur“ eine Luftmessung erforderlich? Welche Größe hat das Objekt, beziehungsweise der betroffene Bereich? Zusätzlich Grundsätzlich ist in unserem Angebot der Einsatz des Messtechnikers und die An- und Abfahrt inkludiert und setzt sich folgendermaßen zusammen:

– Stundensatz des Messtechnikers: 65€
– Zusätzliche Kosten für die Anfahrt: Einfache Entfernung in Kilometern x 2 x 0,60€
– Erstellung eines Berichtes: 100-150€*

Zusätzlich bedarf es weiterer Informationen, um dann das geeignete Messgerät und -verfahren auszuwählen. Dazu gehören Explosionsschutz, Messhöhe und Messdauer.

Im Bereich Faseranalytik gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann prüfen, ob bereits Fasern über schwach gebundene Produkte in den Innenraum freigesetzt wurden. Dazu wird eine Innenraumluftmessung gemäß VDI 3492 durchgeführt, wobei man von einem Messpunkt pro Raum (bis 10m²) mit Verdacht ausgeht. Die Kosten dafür liegen bei 140€ pro Messpunkt (zzgl. Messtechniker und Anfahrt). Eine weitere Option sind Klebeproben bei m Messen von auf Oberflächen abgelagerten Faserstäuben, wenn man von belastetem Staub ausgeht. Im Rahmen dieser Probenahme werden 3-5 Klebeproben im (vermutlich) belasteten Raum (bis 100m²) aufgenommen. Hier entstehen Kosten von 51,50€ pro Messpunkt (zzgl. Messtechniker und Anfahrt).

In einem ausführlichen Vorgespräch mit unseren Experten stellen wir Ihnen ein individuelles Angebot zusammen und beraten Sie gerne in allen Punkten. Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular.

 

*Preisinformation von Juli 2018, unverbindliche Angabe, Änderungen vorbehalten.

 

 

 

Quellen:
[1]: http://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/chemische-stoffe/asbest#textpart-1
[2]: https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/asbest.php
[3]: https://www.ebersberg.de/fileadmin/ebersberg/E._Ipsen/Asbest-Faltblatt2013.pdf
[4]: http://www.gsa-ratingen.de/leistungsangebot/faseranalyse.html
[5]: https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/TRGS/pdf/TRGS-519.pdf;jsessionid=A1723B2A9F9C60A00BCE7108911ADC17.s2t2?__blob=publicationFile&v=2