Atemschutzhelme mit Kopfschutz

Atemschutzhelme mit Kopfschutz – ein wichtiger Schutz in gefährlichen Arbeitssituationen

Das Tragen von Atemschutzhelmen mit Kopfschutz ist vor allem im Handwerk, in der Industrie und beim Bau ein wichtiger Schutz, wenn in gefährlicher Arbeitsumgebung gearbeitet wird. Dazu zählt insbesondere der mögliche Kontakt mit Gefahrstoffen.

Welche Stoffe genau unter die „Gefahrstoffe“ fallen ist in der GefStoffV geregelt. Allgemein zählen hierzu Stoffe oder Gemische, die bei ihrer Herstellung oder Verwendung den Menschen und die Umwelt schädigen können. Dies gilt auch für Stoffe, denen ein Grenzwert zugewiesen wurde.

Die Atemschutzhelme werden beispielsweise in Gießereien oder beim Tunnelbau getragen. Sie bieten auch bei gefährlichen mechanischen Tätigkeiten eine hohe Arbeitsicherheit, um Verletzungen am Kopf und Gefährdungen der Atemwege zu verhindern. Vor allem beim Bohren, Fräsen oder Schleifen wirbeln gesundheitsschädliche Partikel vor dem Gesicht. Dies kann auch die Lunge schwer schädigen.

Atemschutzhelme bieten hohe Arbeitssicherheit

Atemschutzhelme bieten dem Träger ein besonders hohes Maß an Arbeitssicherheit, um ihn in gefährlichen Arbeitssituationen zu schützen, damit Unfälle und Verletzungen vermieden werden können. Diese besonderen Arbeitshelme müssen für derartige gefährliche Arbeiten über besondere Sicherheitsstandards verfügen und spezielle Eigenschaften besitzen. Es gibt verschiedene Modelle an Arbeitsschutzhelmen mit diverser Ausstattung für die unterschiedlichsten Arbeitseinsätze. Hierbei werden dann besonders exponierte Kopfteile oder der gesamte Kopf über besondere Austattungsmerkmale– und Materialien dieser Helme geschützt.

Ausstattungsmerkmale von Atemschutzhelmen

Atemschutzhelme bestehen aus extrem widerstandsfähigen Materialien. Sie sind entsprechend des unterschiedlichen Einsatzzwecks robust ausgestattet. Hiermit bieten sie bei einem möglichen Kontakt mit Gefahrstoffen eine hohe Arbeitssicherheit.

Neben dem schützenden Helmkopfteil für den Kopf sind diese zusätzlich für einzelne Kopfbereiche robust ausgestattet, um beispielsweise eine klare Sicht und das unbehinderte Atmen zu ermöglichen. Dies ist zum Beispiel bei starkem Rauch und Hitze erforderlich. Diese Helme bieten so einen herausragenden Schutz für die betroffenen Köperteile, die bei der gefährlichen Arbeit besonders exponiert sind.

Um für den Umgang mit Gefahrstoffen oder in sonstigen gefährdenden Arbeitssituationen höchste Arbeitssicherheit zu erzielen gibt es für Arbeitshelme passendes Zubehör. Dazu zählen insbesondere kompletter Sicht– und Augenschutz, Gehörschutz, Schutz vor extremer Hitze oder Kälte, Schutz vor Flammen, vor heißen Metallen und Flüssigkeiten, Atemschutz und mehr.

Normkriterien nach EU-Standard bei Schutzhelmen für den Arbeitsschutz

Bei den (Atem-)schutzhelmen müssen Normkritieren nach EU-Standard für den Arbeitsschutz erfüllt sein.

Dazu zählen bestimmte Europäische Normen (EN):

EN 166 – Europäische Norm für Augenschutz, die allgemeine Anforderungen für den persönlichen Augenschutz regelt.

EN 397 – Europäische Sicherheitsnorm für Schutzhelme. Sie beschreibt und bestimmt insbesondere die Durchdringungsfestigkeit, die Flammbeständigkeit und Stoßdämpfung gegen Verformung.

Die Ausgestaltung des Schutzhelmes hat die Kriterien der Europäischen Norm EN 397 zu erfüllen. Die Schale des Helmes besteht hierbei aus sehr harten Plastikwerkstoffen, in denen Duroplaste oder Thermoplaste eingebunden wurden. Die Schutzhelme haben spezielle Formen und bestehen aus unterschiedlichen widerstandsfähigen Materialien. Sie besitzen spezielle Eigenschaften für die unterschiedlichen Arbeitsanforderungen. Die Helmschale soll die auf sie einwirkenden Kräfte aufnehmen und diese über die Innenausstattung verteilen. Auf diese Weise soll der Kopf des Helmträgers geschützt werden.

Von diversen Herstellern werden Modelle an Atemschutzmasken mit Zubehör für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche angeboten. So bietet das Unternehmen 3M mit seinen Modellen an Helmkopfteilen der Serie M-300 dem Träger zu Atemschutz zudem einen nach EN166 Normen geprüften Augen- und Gesichtsschutz und Helmschutz nach EN397.

Wenn Sie eines unserer passenden GSA Messgeräte für die Probenahme von Gefahrstoffen verwenden, so kann für die Arbeitssicherheit das Tragen eines speziell passenden Arbeitschutzhelms sinnvoll sein.

Für personengetragene Messungen im explosionsgefährdetem Bereich ist z.B. speziell unser GSA Probenahmegerät SG5100ex geeignet. Benötigen Sie Beratung bei Schadstoffproblemen oder zu unseren GSA Messgeräten können Sie uns gerne kontaktieren.

Quellen:

Bildquelle Beitragsbild: 123rf.com ©shime, Bilddatei-Nr. 51176464 (S)

Links zu EN-Normen:

EN 166: unter www.en-166.de/

EN 397: unter de.wikipedia.org/wiki/Schutzhelm

DGUV Regel 112-193- Benutzung von Kopfschutz: www.bgbau.de/fileadmin/Medien-Objekte/Medien/DGUV-Regeln/112_193.pdf

www.bfga.de/arbeitsschutz-lexikon-von-a-bis-z/fachbegriffe-c-i/gefahrstoff-fachbegriff/

www.gesetze-im-internet.de/gefstoffv_2010/index.html

www.de.wikipedia.org/wiki/Gefahrstoff

www.3mdeutschland.de/3M/de_DE/p/d/sgbgpsd1218s/

www.de.wikipedia.org/wiki/Arbeitssicherheit