Schadstoffe in Kindergärten

Quelle: Erich Westendarp

In einem Kindergarten sollte eine Schadstoffbelastung möglichst ausgeschlossen werden. Zu den Schadstoffen zählt man all jene Stoffe, die eine schädigende Wirkung auf Gesundheit und Umwelt haben. Die Schwere der Auswirkung ist abhängig von der Art, Konzentration und Expositionsdauer des Stoffes.

Bauliche Maßnahmen

Handelt es sich aber beispielsweise um ein altes Gebäude (Baujahr liefert Hinweise), so kann eine Belastung auftreten. Bei Kindern wirkt sich eine Exposition schwerwiegender aus als bei Erwachsenen, da sie unter anderem eine höhere Atemfrequenz (somit höhere Aufnahme der Belastung) und zumeist ein schwächeres Immunsystem (da es noch im Aufbau ist) haben. Umso wichtiger ist es, eine Belastung frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Das Umweltbundesamt hat einen Leitfaden erstellt, wie Kinder gesund und sicher aufwachsen können. Dort werden neben Ernährung und Wohnsicherheit auch die Belastung durch Schadstoffe thematisiert. So gilt es bereits bei der Wahl der Materialien und Farben darauf zu achten, dass sie möglichst wenig ausgasen. Nach erfolgter Renovierung sollte gründlich gelüftet werden, bevor die Kinder sich längere Zeit in den Räumen aufhalten. Dies lässt sich auch auf Kindergärten übertragen. Des Weiteren hat die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz erstellt. Dort sind Unfallverhütungsvorschriften zusammengetragen, die in einer Kindertagesstätte Anwendung finden, wie etwa die Sicherstellung einer regelmäßigen Lüftung der Räume.

Schutz der Mitarbeiter

Nicht nur die Kinder müssen in Kindergärten geschützt werden, sondern auch die dort arbeitenden Erzieher und Erzieherinnen. Es gilt die Sicherheit am Arbeitsplatz sicherzustellen, wozu auch der Schutz vor Schadstoffen zählt. Dazu gehören Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit potentiellen Gefahrstoffen (bspw. starke Reinigungsmittel) sowie Maßnahmen zur Unfallvermeidung wie z.B. Stolperfallen.

Sand als Gefahr in der Kita? Staubfreisetzung

Sandkästen sind aus Kindergärten kaum wegzudenken und wichtig für die spielerische motorische Förderung. Bei der Wahl des Sandes stehen verschiedene Kriterien im Fokus:

  • Formstabilität (Korngröße)
  • ohne Verschmutzungen
  • keine scharfkantigen Steine oder Kies enthalten (fein/rundkörnig)
  • staubarm/frei
  • lehmfrei
  • leicht aus der Kleidung zu entfernen
  • schnelle Entwässerung nach Regen

Diese Punkte haben das Spielerlebnis der Kinder im Vordergrund, jedoch muss auch beachtet werden, dass der Sand während des Spielens kaum bis gar keinen Staub freisetzt. Staub ist definiert als feine, in der Luft verteilte Feststoffpartikel. Solche Partikel können über die Atemwege in die Lunge gelangen und dort gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen. Es gilt eine solche Belastung zu reduzieren, bzw. idealerweise zu verhindern. Das kann etwa durch die Wahl der Korngröße beeinflusst werden. Liegt diese zwischen 0,06mm und 2,0mm, so weist der Sand die größte Adhäsionskraft auf und ist sehr formstabil und staubarm.
Die Freisetzung von Staub ist im Sinne des Arbeitnehmerschutzes von Bedeutung. Als Staub werden kleinste Feststoffteilchen beschrieben, die fein verteilt in der Umgebungsluft vorliegen. Durch das Spielen der Kinder im Sand kann Feinstaub aufgewirbelt werden. Da keine industrieüblichen Schutzmaßnahmen (Atemmaske, Absauganlage) ergriffen werden können, sollte großer Wert auf die Auswahl des Spielsandes gelegt werden.

Asbest in der Kita: Erläuterung

Asbest beschreibt natürlich vorkommende faserartige Minerale, die einen Durchmesser von weniger als 2µm und kleiner aufweisen. Die Asbestfasern zeichnen sich durch eine hohe thermische und chemische Beständigkeit, was für vielfältige Einsatzmöglichkeiten genutzt wurde. Im Laufe der Zeit erkannte man die schädigende Wirkung der Asbestfasern auf die Lunge und so wurde die Nutzung 1993 verboten. Die Gefahr liegt in der Aufnahme über die Atemwege. So kann es zu Schädigungen der Lunge und oberen Atemwege kommen (Asbestose; „Staublunge“). Zu finden ist Asbest in Gebäuden primär aus den Jahren zwischen 1960 und 1980, die weitestgehend unsaniert sind. Eine Asbestbelastung kann auch in öffentlichen Gebäuden auftreten. Aufgrund des hohen Gefährdungspotentials von Asbest, sollte bei Verdacht sofort eine Fachexpertise erfolgen. Am häufigsten befinden sich Asbestfasern beispielsweise in Dämmmaterialien, Fensterbänken oder gegossenen Blumenkübeln. Hier ist das Baujahr ein Indiz für eine Belastung.

Schimmel in der Kita: Erläuterung

Unter dem Begriff Schimmel sind umgangssprachlich verschiedene Schimmelpilzarten zusammengefasst. Diese produzieren flugfähige Sporen, die beim Einatmen allergische Reaktionen auslösen können. Des Weiteren können Schimmelpilzsporen ernsthafte Schäden in der Bausubstanz von Gebäuden verursachen. Schimmelbefall kann entstehen, wenn über einen längeren Zeitraum eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur zwischen 15-25° Celcius vorliegen. Luftfeuchtigkeit entsteht durch beispielsweise durch Atmen oder Kochen. Zusätzlich können bautechnische Mängel das Problem verstärken. Schimmelpilze bilden während des Wachstums Pilzsporen aus, die in die Umgebungsluft abgegeben werden. So können sie in die Atemwege eindringen und dort Krankheitssymptome auslösen. Dazu zählen etwa Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen oder Asthma. Aber auch Hautreaktionen und Bindehautentzündungen können durch Schimmelpilze hervorgerufen werden. Gerade Kinder haben ein hohes Gefährdungspotential aufgrund des schwächeren Immunsystems. Um einem Befall vorzubeugen, ist ein regelmäßiger Luftaustausch nötig. Durch sogenanntes Stoßlüften kann dies erreicht werden. Dabei gilt die Faustregel „drei mal fünf“. Dreimal am Tag werden die Fenster für mindestens fünf Minuten geöffnet, sodass die angestaute Luftfeuchtigkeit entweichen kann. Diese Faustregel ist den tatsächlichen Bedingungen anzupassen.

Was tun bei Verdacht?

Besteht der Verdacht einer Schadstoffbelastung im Kindergarten, weil eine Geruchsbelastung wahrgenommen wird, vermehrt Symptome einer Schadstoffexposition auftreten oder andere Zeichen darauf hinweisen (wie z.B. Schimmel an den Wänden) so sollte eine Messung in Betracht gezogen werden. In diesem Falle ist die GSA Messgerätebau der richtige Ansprechpartner, da wir mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Messung und Beurteilung von Schadstoffen in Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen haben.

Unsere Messtechniker besprechen mit Ihnen die vorliegende Belastung und erstellen ein individuelles Messkonzept.
Wurden Schadstoffe festgestellt, so ist schnelles Handeln erforderlich. Je nach Art des gemessenen Schadstoffes müssen unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden. Eine pauschale Handlungsempfehlung ist allerdings schwierig, da dem Befall entsprechende individuelle Handlungskonzepte erstellt werden müssen.
Die „Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene“ hat einen Leitfaden erstellt, in dem bestimmte Vorgangsweisen für Schadstoffbelastungen dargestellt sind. Zusätzlich hat diese Gesellschaft Hinweise für Personal und Elternvertreter bei Bekanntwerden einer möglichen Schadstoffbelastung erstellt.

 

 

Quellen:
[1]: https://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/sr-s2.pdf
[2]: https://blog.rathscheck.de/meldepflicht-bei-asbest-sanierungsarbeiten-muessen-angezeigt-werden
[3]: http://www.katumwelt.de/icheck/dokumente/asbestrichtlinie-nrw.htm
[4]: https://www.juraforum.de/forum/t/informationspflicht-bei-asbestsanierung-im-kindergarten-waehrend-des-regelbetriebs.420829/
[5]:http://www.eggbi.eu/fileadmin/EGGBI/PDF/Vorgangsweise_bei_Schadstoffproblemen_an_Schulen_und_Kitas.pdf
[6]: https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Medientypen/BGW%20Grundlagen/BGW03-03-130_Kinderbetreuung_Download.pdf?__blob=publicationFile
[7]: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/publikationen/umwelt_und_kindergesundheit.pdf
[8]: https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2017/quartal_3/details_03_148224.jsp
[9]: http://www.sichere-kita.de/_docs/pdf/Merkblatt%20Spielplatz-%20und%20Spielsandhygiene.pdf
[10]: http://www.eggbi.eu/fileadmin/EGGBI/PDF/Hinweise_fuer_Eltern-_und_Personalvertreter.pdf
[11]: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/minister-remmel-schadstoff-belastungen-bei-kindern-muessen-reduziert-werden
[12]: https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Medientypen/BGW%20Grundlagen/BGW03-03-130_Kinderbetreuung_Download.pdf?__blob=publicationFile

 

 

Feinstaubbelastung im Alltag

Messgeräte Feinstaub

Definition

Unter dem (veralteten) Begriff „Feinstaub“ versteht man den sogenannten A-Staub, dass heißt den alveolengängigen Staub. Diese Staubpartikel können beim Einatmen bis in die Lungenbläschen (Alveolen) vordringen. Die Gefahr besteht darin, dass sich die Partikel in der Lunge ablagern und dort Reizungen hervorrufen, die zur Vernarbung des Lungengewebes führen. Langfristig kann sich die sogenannte „Staublunge“ (Pneumokoniose) entwickeln. Alveolengängige Staubpartikel weisen in der Regel eine Größe bis zu 10µm auf.
Weiterführende Informationen zum Thema Staub finden Sie in unserem Artikel „Was ist eigentlich Staub?
Seit 01.01.2005 gilt europaweit ein Grenzwert für die Feinstaubfraktion PM 10 von 50µm/m³ bezogen auf den Tagesmittelwert. Dieser Wert darf nicht öfter als 35mal im Jahr überschritten werden. PM10 beschreibt hierbei den aerodynamischen Durchmesser – also die Größe – der Staubpartikel.

Vorkommen

Es gibt zahlreiche Arbeitsplätze an denen Feinstaub auftritt. Das können beispielsweise Abfüllanlagen, Werkstätten oder andere Produktionsbetriebe sein. In diesen Fällen greift der Arbeitsschutz, um die Gefährdung für die betroffenen Arbeitnehmer zu reduzieren. Weitere Informationen dazu finden Sie in unseren Artikeln zum Thema Arbeitsschutz.
Doch nicht nur am Arbeitsplatz kann es zu Feinstaubbelastungen kommen, sondern auch im Alltag.
Dabei gibt es eine große Bandbreite:

  • in Industrieanlagen
  • im Straßenverkehr
  • beim heimischen Staubsauger
  • während Renovierungsarbeiten in der Wohnung/Haus usw.

Da man um die Gesundheitsschädigung, besonders durch langfristige Belastung, weiß, gilt es diese einzudämmen. Am Arbeitsplatz ist das durch die Gefährdungsbeurteilung und die darin enthaltenen Schutzmaßnahmen geregelt. Doch wie schützt man sich im Alltag? Als einfachste Maßnahme ist das regelmäßige und vollständige Durchlüften der Wohnräume zu nennen. Die Feinstaubbelastung, die durch den Staubsauger entstehen kann, lässt sich mit einem zusätzlichen Filter im Gerät eindämmen, siehe hierzu unser Beitrag „Feinstaub in der Wohnung.“
Da dies jedoch nicht immer die Lösung ist, wird in vielen Bereichen nach weiteren Möglichkeiten gesucht. So ist ein großer Punkt die Belastung durch den Straßenverkehr und wie diese verringert werden kann. Dazu werden verschiedene Ansätze diskutiert, wie etwa das Fahrverbot für Dieselfahrzeuge.

GSA Messung

Soll die Feinstaubbelastung gemessen werden, so sind unsere Messgeräte SG10-2A und PM4-2 die beste Wahl. Das SG10-2A ist sowohl für den stationären wie auch den personengetragenen Einsatz zu verwenden, das Messgerät PM4-2 ist in der Lage, größere Probenvolumina zu messen. Um eine passende Auswahl treffen zu können kontaktieren Sie uns gerne jederzeit.

Quellen:
[1]: https://www.stmuv.bayern.de/themen/luftreinhaltung/verunreinigungen/feinstaub/emissionenpm10.htm
[2]: https://www.umweltbundesamt.de/daten/luft/feinstaub-belastung
[3]: https://www.ndr.de/nachrichten/Der-Faktencheck-zu-Feinstaub-und-Stickoxiden,feinstaub148.html
[4]: http://www.umweltbundesamt.at/pm10/
[5]: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/UGR/Luftemissionen_82012.pdf?__blob=publicationFile
[6]: https://www.dguht.de/einfluss-von-feinstaub-auf-die-gesundheit/

Was macht ein Sicherheitsbeauftragter?

Muster Sicherheitsbeauftragter

Sicherheitsbeauftragter = Fachkraft für Sicherheit?

Der Arbeitsschutz nimmt im betrieblichen Alltag immer mehr Raum und gewinnt so stetig an Bedeutung. Die bestehenden Gefahren ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung, die laut §5 des Arbeitsschutzgesetzes erfolgt.

Zunächst muss der Sicherheitsbeauftragte im Gegensatz zur Fachkraft für Sicherheit abgegrenzt werden. Um Fachkraft für Sicherheit zu werden, bedarf es einer Ingenieursausbildung mit mindestens zwei Jahren Erfahrung im Bereich Sicherheitstechnik. Die Aufgaben umfassen sicherheitstechnische Überprüfungen, Untersuchung von Unfallursachen, Information aller im Betrieb Beschäftigten über die Gefahren und Maßnahmen, und weiteres.

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5 Stützen des Arbeitsschutzes

Arbeitsschutz

Die 5 Säulen des Arbeitsschutzes

Der Begriff „Arbeitsschutz“ umfasst unterschiedliche Aspekte. Diese greifen ineinander und bauen aufeinander auf. Deshalb sprechen wir in diesem Artikel von den „5 Stützen des Arbeitsschutzes“.
Sie umfassen:

  1. Arbeitsschutzgesetz
  2. Gefährdungsbeurteilung
  3. Arbeitsschutzorganisation
  4. Unterweisung
  5. Arbeitssicherheitsgesetz

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Was kann gemessen werden?

Symbolbild Messgeräte

Erste Schritte

Bevor die Entscheidung für ein Messgerät fallen kann, muss man wissen, welcher Stoff gemessen werden soll.
Dabei stellt sich die Frage: Was kann man überhaupt messen?
Theoretisch kann man alles messen. In der Praxis muss man das jedoch etwas differenzierter betrachten. Primär werden Partikel in der Luft gemessen, zum Beispiel Staub (Näheres zum Thema Staub finden Sie hier). Da man eine solche Messung in der Regel am Arbeitsplatz macht, dient sie in erster Linie der Überprüfung und Sicherstellung des Arbeitsschutzes. Selbstverständlich können Messungen auch in anderen Bereichen erfolgen.

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Arbeiten mit Gefahrstoffen

Gefahrstoffe am Arbeitsplatz

Was sind Gefahrstoffe?

Im Allgemeinen sind Gefahrstoffe Substanzen und Gemische, die in ihrer Beschaffenheit eine Gefahr für die Gesundheit darstellen (können). Um diese Gefahr zu umgehen, wäre es am einfachsten, nicht mit diesen Stoffen in Berührung zu kommen. Jedoch lässt sich das im Arbeitsalltag nicht immer verwirklichen. Es gibt eine Vielzahl an Berufen, die diesen Kontakt nicht meiden können, da Gefahrstoffe beispielsweise einen Teil des Produktionsprozesses ausmachen. In solchen Fällen ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten und eine umfassende Dokumentation zu erstellen.

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Messung von E-Staub am Arbeitsplatz

Einatembarer Staub

Definition E-Staub?

Der Begriff „Staub“ bezeichnet im Allgemeinen winzig kleine Feststoffteilchen, die sehr fein verteilt in der Luft vorkommen. Diese können durch Verwirbelungen in der Luft verteilt werden. Um eine genauere Unterscheidung zu ermöglichen, betrachtet man den Größendurchmesser der Teilchen. E-Staub ist der einatembare Staub, also die Staubteilchen, die über die primären Atemwege in die Lunge gelangen.
Weiterführende Informationen zum Thema „Staub“ finden Sie hier in unserem Blog unter: „Was ist eigentlich Staub?

Warum misst man E-Staub?

Die Bewahrung der Gesundheit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz ist die Pflicht des Arbeitgebers. Eine Kontrolle dessen ist notwendig. Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) und die entsprechende Berufsgenossenschaft geben Auskunft über die Schutzmaßnahmen und die einzuhaltenden Grenzwerte. Ebenso finden sich dort Informationen zu den passenden Schutzmaßnahmen. Des Weiteren wird durch die oben genannten Institutionen der Arbeitsschutz vor Ort regelmäßig kontrolliert.

Wie wird E-Staub gemessen?

Die GSA ist Ihr kompetenter Partner im Thema Arbeitsschutz. Unsere Geräte sind für die Messung von E-Staub ausgelegt, so zum Beispiel das Messgerät SG10-2.

SG10-2
Messung von E-Staub am Arbeitsplatz

Für die Messung von E-Staub in größeren Probenmengen (z.B. 46 l/min) eignet sich unser Messgerät PM4-2. Für weitere Informationen über unsere Messgeräte kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular.
Unsere Messgeräte werden an möglicherweise belasteten Punkten aufgestellt und nehmen dort Proben der Umgebungsluft des Arbeitsplatzes. Auf diese Weise erfolgt die Messung von E-Staub am Arbeitsplatz.

 Messung ist abgeschlossen – was folgt dann?

Ist die Messung beendet, so erfolgt die Analyse der Ergebnisse. Diese bietet die GSA-Ratingen (Gesellschaft für Schadstoffanalytik) an. Dort werden die vor Ort genommen Proben auf ihre Komponenten untersucht und deren Menge bestimmt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Je nach Schadstoff gibt es unterschiedliche Grenzwerte, die eingehalten werden müssen. Eine Überprüfung dieser Grenzwerte ist wichtig für den Arbeitsschutz. Konnten die Werte nicht eingehalten werden, so sind neue oder weiterreichende Schutzmaßnahmen einzurichten und durchzuführen.

Quellen:
[1] http://www.chemie.de/lexikon/Staub.html
[2] https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/staublunge/ursachen/
[3] http://blog.gsa-messgeraete.de/definition-staub/