Asbestmessung vielfach notwendig – reichen Maßnahmen wie Versiegeln?

GSA Asbestmessung an Fensterkitt

Asbestmessung bei Verdacht auf Asbestbelastung

Besteht der Verdacht einer Asbestbelastung, so ist eine Asbestmessung ratsam. Eine solche Fasermessung zu Asbest kann durch unser Messgerät SG12 erfolgen.

Diese Asbestmessung erfolgt nach der Richtlinie VDI 3492. Die dazu notwendige Probe kann durch unsere Messtechniker vor Ort entnommen werden. Gerne beraten wir Sie zu diesem Verfahren.

Wird die entsprechende Probe selbst entnommen, so sind einige wesentliche Punkte zu beachten. Als Erstes steht immer der persönliche Schutz, das heißt, Schutzkleidung und Atemmaske (FFP 2) sind unbedingt zu benutzen.
Die Probenahme von Asbest (Feststoffprobe) soll hier kurz zusammengefasst werden:

  • Eigenschutz!
  • Betroffene Stellen mit Wasser befeuchten (Staubreduzierung)
  • Probenstück 2-4cm Kantenlänge mit scharfem Messer ausschneiden
  • Stelle erneut befeuchten
  • anschließend abdichten (Klebstoff, Spachtelmasse, o.ä.)
  • Probe staubdicht in einen Plastikbeutel verpacken
  • diesen Beutel in einen weiteren Beutel luftdicht verpacken und genau beschriften
  • alle Materialien und Hände gründlich reinigen
  • verpackte Probe zur Asbestanalyse an die GSA Gesellschaft für Schadstoffanalytik senden

Warum ist eine Asbestmessung sinnvoll? Weshalb ist Asbest so gefährlich?

Begriff Asbest

Als Asbest bezeichnet man faserartige, natürlich vorkommende Materialien, deren Faserdurchmesser zwischen 0,1 und 2µm liegt.

Die chemischen Eigenschaften der Asbestfasern wurden lange Zeit genutzt. Aufgrund der thermischen und chemischen Beständigkeit wurde Asbest auch beim Hausbau vielfältig eingesetzt. Als man jedoch die Gesundheitsgefahren erkannte, wurde der Einsatz 1993 in Deutschland verboten. Durch das Verbot wurden zwar keine neuen Asbestfasern verwandt, jedoch finden sie sich als „Altlasten“ weiterhin in zahlreichen Gebäuden und sollten entfernt werden.

Warum ist Asbest gesundheitsgefährlich?

Die Gefahr, die von Asbest ausgeht liegt in der faserartigen Struktur. Diese Fasern können in die Atemwege gelangen, wo sie Reizungen und Entzündungen auslösen. Derartige Verletzungen des Lungengewebes führen zu einer (dauerhaften) Vernarbung und Beeinträchtigung der Atemfunktion. Unter dem Begriff Asbestose verbirgt sich die sogenannte „Asbestlunge“, welche als Berufskrankheit anerkannt ist und aus regelmäßiger Exposition durch Asbestfasern entstanden ist. Typische Symptome sind Hustenreiz, Schmerzen im Brustkorb, Abgeschlagenheit und ähnliches. Zur genaueren Diagnose ist eine Röntgenaufnahme der Lunge sinnvoll.

Wo findet sich Asbest?

Wegen seiner Hitzebeständigkeit und seiner guten Wärmedämmungseigenschaft kam es zu einem vielfältigen Einsatz von asbesthaltigen Materialien. So wurde er beispielsweise auch als Fliesenkleber, Dämmmaterial oder als Asbestzement verwendet.

Häufig finden sich auch Vinyl-Asbestplatten als Bodenbelag. Solange diese intakt sind, ist die Gefährdung gering. Treten aber Beschädigungen auf, so werden die Asbestfasern freigesetzt und gelangen in die Umgebungsluft.
Ein Indiz auf das Vorkommen von Asbest ist das Baujahr eines Hauses. Typischerweise wurden in zwischen 1960 und 1980 vielfältig asbesthaltiges Material verwendet. Sollen nun Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten erfolgen, so ist man schnell mit diesem Problem konfrontiert.

Sanierung bei Asbestbelastung

Um die Asbestbelastung zu minimieren gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei eine vollständige Entfernung die wohl aufwendigste und kostspieligste ist. Aus diesem Grunde versuchen viele, die betroffenen Stellen abzudichten, bzw. zu versiegeln um einen Faseraustritt zu verhindern. Doch ist diese Methode sinnvoll?


Unbeschädigte Asbestplatten stellen keine extreme Gesundheitsbelastung dar, doch sind die Fasern so winzig, dass ein minimaler Riss zur Freisetzung führen kann. Lange Zeit war die Versiegelung der betroffenen Böden eine gängige Methode. Dabei wurden der gesamte asbesthaltige Bodenbelag oder die asbesthaltigen Kleberreste mit einer zusätzlichen Schicht flächendeckend abgedeckt. So sollte ein Austritt von Asbest verhindert werden.

Reicht die Versiegelung von Asbest in Gebäuden aus?

Mit einer Versiegelung des Asbests ist das Problem nicht behoben, sondern lediglich aufgeschoben. Zum Einen kann die Versiegelung mit der Zeit Beschädigungen aufweisen, wodurch erneut Asbest freigesetzt werden könnte. Zum Anderen ist die Asbestversiegelung durch die Gefahrstoffverordnung verboten. Bei einer Versiegelung bleibt das Gefährdungspotential durch Asbest weiterhin bestehen.

Auch könnte die Asbestbelastung in Vergessenheit geraten (durch Eigentümerwechsel o.ä.), sodass bei späteren Renovierungsarbeiten unwissend Asbest freigesetzt wird.
Eine Entfernung sollte immer durch eine qualifizierte Fachfirma erfolgen. Diese kann den Schutz der Mitarbeiter sicherstellen und die Gefährdung reduzieren. Da Asbestmaterial als Sondermüll unter besonderen Bedingungen entsorgt werden muss, ist von eigenständigen (laienhaften) Arbeiten abzuraten.

Quellen:
[1]: https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/lungenkrebs/asbestose-und-mesotheliom.html
[2]: https://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/qualitaet-bau-planung-ausfuehrung-abnahme-schadstoff/ueberzogene-anforderungen-bei-entfernung-von-asbestprodukten_260_212556.html
[3]: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=23&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiw1aPT1MfmAhWLy6QKHUAeCdc4FBAWMAJ6BAgDEAI&url=https%3A%2F%2Fbroschueren.nordrheinwestfalendirekt.de%2Fherunterladen%2Fder%2Fdatei%2F190204-mags-merkblatt-asbest-im-haus-barrierefrei-pdf%2Fvon%2Fasbest-im-haus%2Fvom%2Fmags%2F3019&usg=AOvVaw1jA9FG_x1LCYGQFspmaGRn
[4]: https://www.crb-gmbh.com/de/newspost/asbesthaltige-klebstoffe-ueberdecken-gerichtsurteil?gclid=EAIaIQobChMIsb3-iNTH5gIVVOd3Ch2bkwGLEAAYAiAAEgK2xvD_BwE
[5]: https://blog.rathscheck.de/asbestplatten-versiegeln-wann-eine-versiegelung-sinnvoll-ist-und-wie-sie-ablaeuft

Asbestmessung bei Verdacht auf Asbestbelastung möglich

Asbestbelastung testen und entfernen Dachbereich

Asbestmessung mit dem GSA Messgerät SG12

Mit unserem Messgerät SG12 kann eine Asbestmessung bei möglicher gesundheitlicher Gefährung durch eine Asbestbelastung durchgeführt werden. Das Probenahmegerät SG12 eignet sich für eine Fasermessung in Innenräumen. Wird eine Asbestbelastung vermutet, so ist eine fachkundige Asbestmessung von Vorteil. Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Begriff Asbest

Der Begriff Asbest beschreibt faserartige, natürlich vorkommende Mineralien, die einen Durchmesser zwischen 0,1µm und 2µm aufweisen.

Die Eigenschaften des Asbests, wie etwa chemische und thermische Beständigkeit, führten zu einem breitflächigen Einsatz.

Aufgrund der schweren Entflammbarkeit und der guten Wärmedämmung wurde Asbest auch im privaten Hausbau häufig eingesetzt.

Typische Verwendungen sind etwa Fensterkitt oder Dachplatten. Besonders bei Häusern, deren Baujahre zwischen 1960 und 1990 liegen, sind Belastungen wahrscheinlich.

Die Verwendung von Asbest im Baubereich ist seit 1993 in Deutschland verboten. Ein weiterer Hinweis auf den Einsatz von Asbest ist das Aussehen. Häufig weist er eine grau-grünliche Farbe auf und bei bereits vorhandener Beschädigung sind faserartige Strukturen zu erkennen.

Welche Gefahren birgt Asbest?

Die feinen Fasern des Asbests können beim Einatmen in das Lungengewebe gelangen und dort schwere Reizungen verursachen. Die wiederholten Reizungen der Lungenbläschen lösen Entzündungen und Vernarbung des Gewebes aus. Eine dauerhafte Belastung durch Asbestfasern kann zu einer sogenannten Asbestose („Asbestlunge“) führen.

 

Asbest entdeckt – Asbestbelastung testen

Besteht während Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten der Verdacht, eine Asbestbelastung könnte vorliegen, sind einige Sicherheitsaspekte zu beachten. Im Vordergrund stehen immer der Eigenschutz und der Ausschluss einer Gesundheitsgefährdung. Deshalb ist Schutzkleidung und eine Atemschutzmaske (Klasse FFP-2) unbedingt notwendig.

Es gibt verschiedene Optionen, eine Sanierung durchzuführen:

  • Entfernung: die belasteten Elemente werden vollständig entfernt und fachgerecht entsorgt. Diese Methode ist meist die teuerste Variante, bietet dabei jedoch den größten Schutz für alle Betroffenen
  • Versiegelung: betroffene Platten (bspw. bei einer Terrasse) werden mit einem Spezialmedium versiegelt, sodass keine schädlichen Fasern mehr freigesetzt werden können
  • Räumliche Abgrenzung: sofern es möglich ist, wird das Asbestmaterial vollständig verkleidet, bzw. umhüllt; auch diese Methode ist relativ preisgünstig, da keine Entsorgung anfällt

Die letzten beiden Methoden werden bei privaten Sanierungen bevorzugt, weil sie recht kostengünstig sind. Jedoch ist eine vollständige Entfernung des Asbestmaterials die sicherste Variante eine weitere Gefährdung auszuschließen. Bestehen Zweifel in der korrekten Handhabung und Entsorgung, so ist die Beauftragung einer Fachfirma ratsam.

Quellen:
[1]: Quelle Beitragsbild: © Arjan Van De Logt  / 123RF.com
[2]: https://blog.rathscheck.de/die-verschiedenen-moeglichkeiten-der-asbestsanierung
[3]: https://www.hausjournal.net/asbest-versiegeln

Mit dem Probenahmegerät SG12 Asbestbelastung messen

Asbest in Hauswand

Asbestbelastung messen mit Probenahmegerät SG12 – gesundheitliche Gefährdungen ermitteln

Mit dem speziell für diesen Zweck geeigneten Probenahmegerät SG12 kann man präzise die Asbestbelastung messen. Danach kann man bezüglich der Konzentration am Vorkommen dieses gefährlichen Materials im Gebäude eine Asbest Anlayse durchführen.

Liegt der Verdacht nahe, dass asbesthaltiges Material beim Bau von Gebäuden verwandt wurde, so ist eine Messung sinnvoll.

Die GSA Messgerätebau GmbH stellt für die Messung von Gefahrstoffen eigene passende Messggeräte her. Darüber ist jede Situation an Asbestbelastung individuell. Aus diesem Grund entwickeln wir gerne die geeignete Messstrategie für Sie.

Unsere Messtechniker sind mit den messtechnischen Vorgaben und Regelungen bestens vertraut und beraten Sie auf Ihren individuellen Schadensfall.

 

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Asbest Messung mit Probenahmegerät SG12

Mikroskopbild Faseranalyse

Mit dem Probenahmegerät SG12 eine präzise Asbest Messung durchführen

Besteht der Verdacht auf asbesthaltige Stoffe, so sollte eine Messung vorgenommen werden. Mit unserem Probenahmegerät SG12 prüfen unsere Messtechniker, ob Asbest vorhanden ist.

Wenn asbesthaltige Materialien gefunden wurden, so ist unbedingt eine fachmännische Entfernung ratsam. Es gibt einige wichtige Punkte bei der Abtragung und Entsorgung zu beachten. So ist für eine möglichst staubarme Abtragung zu sorgen und eine entsprechende Lagerung ist ebenfalls nötig. Da Asbest zu den Schadstoffen zählt, gelten die entsprechenden gesetzlichen Regelungen.
Weitere Informationen zur Asbestmessung finden Sie zum Thema im Blog zu Asbest.

Asbest sind natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale, die einen Faserdurchmesser bis kleiner als 2µm aufweisen. Die Asbestfasern zeichnen sich durch hohe Hitzebeständigkeit, chemische Beständigkeit und ihrer Nicht-Brennbarkeit aus. Wegen der hohen Bindefähigkeit und Flexibilität fand Asbest im Haushalt früher vielfältigen Einsatz.
Mittlerweile weiß man um die gesundheitsschädigenden Wirkungen des Asbests und somit ist der Einsatz seit 1993 in Deutschland verboten und wird (wenn entdeckt) entfernt und durch andere Materialien ersetzt.

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Schadstoffmessgeräte und Schadstoffanalysen

GSA Messgeräte für Schadstoffmessungen

Schadstoffmessgeräte um Schadstoffe im Haus oder Arbeitsplatz zu messen

Sobald man entschieden hat, welche (Schad)Stoffe zu messen sind, steht die Auswahl nach geeigneten Schadstoffmessgeräte an. Um ein passendes Messgerät zu finden, müssen weitere Kriterien beachtet werden.

Dazu zählen der Einsatzort der Schadstoffmessgeräte (stationär oder personengetragen), notwendiger Explosionsschutz und der gewünschte Nennvolumenstrom.

Zur erleichterten Auswahl haben wir eine Grafik erstellt, die unsere Messgeräte erfasst und miteinander vergleicht. Anhand dieser Übersicht lässt sich mittels der gewünschten Parameter ein Probenahmegerät auswählen.

Diagramm Messgeräte Nennvolumenstrom

Welche Schadstoffe kann mit Probenahmeeräten messen?

Bevor die Entscheidung für ein Schadstoffmessgerät fallen kann, muss man wissen, welcher Stoff gemessen werden soll.
Primär werden Partikel in der Luft gemessen, zum Beispiel Staub (Näheres zum Thema Staub finden Sie hier). Da man eine solche Messung in der Regel am Arbeitsplatz macht, dient sie in erster Linie der Überprüfung und Sicherstellung des Arbeitsschutzes. Selbstverständlich können Messungen auch in anderen Bereichen erfolgen.

Relevant für die Aussagekraft einer Messung um Schadstoffe im Hause zu messen sind verschiedene Faktoren. Die Arbeitsumgebung, die eingesetzten Stoffe und der Produktionsweg sind einige dieser Faktoren. Die Messung soll diesen Bedingungen bestmöglich angepasst sein.
So ist bei einer Abfüllanlage für Feststoffe eine Staubmessung in Atemhöhe sinnvoll. Maßgeblich für eine spezifische Auswahl sind die jeweiligen Arbeitsschutzbestimmungen die eingehalten werden müssen (Weitere Informationen zum Thema Arbeitsschutz lesen Sie hier).

Hier einige Stoffe, die mit unseren Messgeräten erfasst werden können:

  • Asbestfasern
  • A-Staub
  • E-Staub
  • Künstliche Mineralfasern
  • verschiedene Gase und Aerosole

(Dies ist nur eine kleine Auswahl der messbaren Stoffe, bei spezifischen Fragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular)

Was folgt nach der Messung?

Nach erfolgreicher Messung steht die Schadstoffanalyse und Auswertung der Probe an. Zunächst prüft man, ob der betreffende Schadstoff in der Probe vorhanden ist und in welcher Konzentration er vorliegt. Das erfolgt je nach Stoff in verschiedenen Analyseverfahren.

Für diese Aufgaben arbeiten wir eng mit unserem Partner der GSA Ratingen (Gesellschaft für Schadstoffanalytik mbH) zusammen und können diesen Schritt gerne für Sie übernehmen.

Anhand des Messergebnisses lässt sich der bestehende Arbeitsschutz überprüfen und gegebenenfalls anpassen und erweitern. Zudem ist es sinnvoll, eine Wiederholung der Messung in regelmäßigen Intervallen zu initiieren.

Welche Messstrategie für Sie und Ihr Unternehmen die beste ist, können Sie in einer individuellen Beratung mit unserem Fachpersonal herausfinden.

Asbest Messung und Asbest Analyse – Umgang mit Schadstoffen

GSA Messgerät

Bei Asbest Messung werden Probenahmen mit Messgeräten durchgeführt

Folgende Probenahmen sind möglich:

Materialprobenentnahme zur Asbest Messung

Zur besseren Einschätzung der Kosten folgt eine Beispielrechnung für ein 1-Familienhaus mit ca.100m² Grundfläche, Dachkonstruktion und Abdeckung sind homogen, 20km Anfahrt*

  • Einsatz des Messtechnikers: 2 x 0,5 h Fahrt + 1 h Probenahme und Dokumentation vor Ort = 2 h * 65€ = 130 €
  • Analytik: 2x Materialprobe gemäß VDI 3866 Blatt 5 „Bestimmung von Asbest in technischen Produkten“ = 2 * 51,50 € = 103 €
  • Fahrtkosten: 2 * 20 = 40 km * 0,60 € = 24€
  • Bericht: 1x pauschal 150 €
    • Summe = 407€

Luftprobenentnahme/Messung zur Bestandsaufnahme

Zur besseren Einschätzung der Kosten folgt eine Beispielrechnung für ein 1-Familienhaus mit ca. 100m² Grundfläche, bis zu 100km Anfahrt*

  • Einsatz des Messtechnikers: Fahrt + Probenahme und Dokumentation vor Ort
  • Analytik: 2x Luftprobe gemäß VDI 3492 „Messen anorganischer Partikel – Rasterelektronenmikroskopisches Verfahren“
  • Fahrtkosten
  • Bericht
    • Pauschal = 600€

*Es handelt sich hier nur um eine Beispielrechnung, unverbindliche Preise Stand Juli 2018, Änderungen behalten wir uns vor. Für ein konkretes Angebot kontaktieren Sie uns bitte hier.

Wurden bei Messungen am Arbeitsplatz Schadstoffe entdeckt, besteht Handlungsbedarf. Zunächst ist der Arbeitsschutz in der Gefährdungsbeurteilung zu überprüfen. Dort ist festgehalten, wie der Arbeitnehmer beim Umgang mit den Stoffen geschützt werden kann und soll. Alle hier beschriebenen Maßnahmen sind auf ihre Wirksamkeit zu testen, beispielsweise mit einer erneuten Messung. Zeigt sich eine fehlende oder gestörte Wirksamkeit, müssen zusätzliche Präventionsmaßnahmen getroffen werden (weitere Informationen zum Thema Arbeitsschutz finden Sie hier).

Wenn nun durch die Arbeitsprozesse keine Vermeidung von Schadstoffen (z.B. als Zwischen- oder Abfallprodukt) möglich ist, so ist der Schutz vor diesen zu optimieren. Geeignete Maßnahmen wären zum Beispiel eine Erweiterung der persönlichen Schutzausrüstung durch eine Atemmaske oder zusätzliche Schutzkleidung.

Symbolbild PSA
(Bildquelle: ©Sira Jantararungsan/123RF.com)

Entsorgung der Schadstoffe

Entstehen beim Herstellungsprozess oder als Abfallprodukt Schadstoffe, so muss eine fachgerechte Lagerung und Entsorgung stattfinden. Sie dürfen nicht dem üblichen Müllkreislauf zugeführt werden. Die Art und Weise der Entsorgung regelt sich durch die Art des Stoffes.
So werden Stoffe als gefährlich bewertet, wenn mindestens eine dieser Gefahrenklassen zutreffend ist:

– Physikalisch-chemische Gefahren
– Gefahren für die menschliche Gesundheit
– Gefahren für die Umwelt

Die EU hat eine Einstufung von Abfällen vorgenommen, das Europäische Abfallverzeichnis, welches die Basis für die deutsche Abfallverzeichnisordnung ist. In Anhang III der Abfallrahmenrichtlinien findet sich eine Einstufung in unterschiedliche Gefahrenpotentiale:

  • Explosiv
  • Brandfördernd
  • Entzündbar
  • Reizend
  • Spezifische Zielorgan-Toxizität (STOT)/Aspirationsgefahr
  • akute Toxizität
  • Karzinogen
  • Ätzend
  • Infektiös
  • Reproduktionstoxisch
  • Mutagen
  • Freisetzung eines akut toxischen Gases
  • Sensibilisierend
  • Ökotoxisch
  • Abfall, der eine dieser Eigenschaften entwickeln kann, obwohl er sie nicht unmittelbar aufweist

Anhand dieser Unterteilung ist eine differenzierte Einstufung der Gefahren möglich. Des Weiteren gibt es Unterklassen, die die Gefährdung in die Kategorien 1-4 und alphabetisch einteilen. Daraus ergibt sich bei aufsteigender Nummerierung und Alphabetisierung eine Abnahme des Gefährdungspotentials.

Lagerung am Arbeitsplatz

Ist eine Schadstoffsammlung am Arbeitsplatz oder während der Herstellung notwendig, so sind verschiedene Aspekte der Lagerung zu beachten. Die exakten Abläufe richten sich nach der spezifischen Art des Abfalls.
Jedoch sind die gefährdeten Abfälle in geeigneten Behältern zu lagern. Das bedeutet, dass sie nicht mit dem Gebinde reagieren oder dieses gar abbauen dürfen (z.B. reagieren Säuren in Metallbehältern).
Des Weiteren muss sichergestellt sein, dass unbefugte oder im Umgang mit diesen Stoffen ungeschulte Personen Zugriff auf diese Gebinde haben. Ein Beispiel dies zu verhindern, sind abschließbare Lösungsmittelschränke oder Transportboxen.
Detaillierte Entsorgungsabläufe werden mit dem jeweiligen Abfallunternehmen vereinbart und sollten regelmäßig auf Sicherheit und Einhaltung überprüft werden.

Schadstoffe im privaten Bereich

Wenn Schadstoffe in der Wohnung vermutet werden oder während einer Renovierung entdeckt werden, so stellt sich vielen die Frage: Was ist nun zu tun?
Zunächst kann man mit relativ einfachen Mitteln versuchen, den Ursprung zu ermitteln. Treten beispielsweise Beschwerden nur in einem Raum auf, so lässt sich gezielt nach den Ursachen suchen. Viele Probleme lassen sich selbst und einfach beheben, indem man alte Möbel oder Teppiche entfernt. Bei neuen Gegenständen hilft oft intensives Lüften.

Erste Hinweise auf Schadstoffe in der eigenen Wohnung können sogenannte Selbsttests liefern. Jedoch geben diese nur Anhaltspunkte und sind oft gerichtlich nicht beständig. Da empfiehlt es sich, einen Gutachter hinzuzuziehen. Allerdings liegen für Privathaushalte nur Orientierungswerte vor, etwa die Richtwerte des Umweltbundesamtes oder Vergleichswerte mit anderen Haushalten. Eine Beauftragung eines Gutachters zum Messen der Schadstoffe ist immer dann sinnvoll, wenn Rechtstreitigkeiten drohen oder angestrebt werden. Für Information über die Möglichkeit bieten wir Ihnen Kontakt .

Wohin mit den Schadstoffen wie Asbest?

Handelsübliche Schadstoffe wie etwa Lackfarben, Dünger oder Lösemittel können selbst entsorgt werden. Dazu finden sich entsprechende Abgabestellen in den Abfalldeponien in der Umgebung. Beim Transport ist auf einen geeigneten Behälter zu achten, Farben etwa im Originaleimer. In größeren Städten ist häufig ein Schadstoffmobil unterwegs, bei dem man kleinere Mengen kostenfrei abgeben kann. Informationen dazu bietet jedes ortsübliche Abfallunternehmen.

Ein anderer Fall ist beispielsweise eine Haussanierung oder ein Umbau. Werden dort Schadstoffe entdeckt, ist zunächst zu klären, um welche Stoffe es sich handelt. Sind es zum Beispiel Asbest oder asbesthaltige Stoffe, so sind diese meldepflichtig (Bauaufsichtsbehörde und Landesamt für Arbeitsschutz) und die Arbeiten dürfen nur von Fachkräften unter Einhaltung strenger Kriterien durchgeführt werden. Auf eine eigenständige Entfernung sollte verzichtet werden, da strenge Richtlinien eingehalten werden müssen. Beispielsweise muss eine ständige Bewässerung stattfinden, wenn sonst asbesthaltige Stäube entstehen können. Des Weiteren ist asbesthaltiger Abfall kennzeichnungspflichtig und gilt als Sondermüll. Eine pauschale Kostenangabe ist schwierig, da das Ausmaß der Arbeiten individuell zu beurteilen ist. Da gibt es eine Vielzahl an Fragen zu klären. Handelt es sich um Asbestzement oder asbesthaltige Dachabdeckungen? Ist eine Unterbringung außerhalb während der Sanierung erforderlich?

Was kostet eine Sanierung bei Asbest?

Bei der Asbestsanierung ist es ratsam, eine Fachfirma zu beauftragen. Diese Firma sollte unbedingt die personellen und sicherheitstechnischen Voraussetzungen aufweisen, sowie von der zuständigen Behörde zugelassen sein. Dazu gehört eine Schulung und Unterweisung in die TRGS 519, die Gefahrstoffverordnung und die Chemikalien-Verbotsverordnung. Für eine Asbestsanierung fallen verschiedene Kosten an, so müssen spezielle Abfallsäcke (reißfest und luftdicht) verwendet werden, die zwischen 10 und 15€ kosten. Eine Untersuchung der Hochschule Koblenz hat gezeigt, dass eine Dachsanierung (trotz regionaler Unterschiede) durchschnittlich bei 22€/m² liegt. Bezogen auf eine Dachfläche von 150m² belaufen sich die Kosten schnell auf bis zu 30.000€, wobei sich die Summe aus den Kosten für Gerüst, Abriss, Entsorgung, Entwässerung, Wärmedämmung und Dacheindeckung zusammensetzt. Es handelt sich allerdings nur um ungefähre Angaben, da individuelle oder regionale Zusatzkosten entstehen können. Es ist möglich, die Sanierungskosten (zum Teil) bei der Steuer geltend zu machen. Zu beachten ist jedoch, dass ein Sachverständiger (TÜV- oder DEKRA-Experte) im Vorfeld die Asbestbelastung nachgewiesen haben muss. (Weitere Informationen zum Thema „Asbest“ finden Sie hier.)

Quellen:
[1] http://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/entsorgung/deponierung-lagerung
[2] https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2503/dokumente/abfallverzeichnis-verordnung_2016.pdf
[3] https://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/Downloads/DGUV%20Information%20213-034%20(2015).pdf?__blob=publicationFile&v=2
[4] https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2503/dokumente/2014-955-eg-de.pdf
[5] http://www.remondis-west.de/buerger/leistungen/schadstoffe
[6] http://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/abfallwirtschaft/abfallarten/gefaehrliche-abfaelle
[7] https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2503/dokumente/anhang-iii-abfrrl_2017_de.pdf
[8] https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/schadstoffe-in-innenraeumen-was-sie-dagegen-tun-koennen-12463
[9] https://blog.rathscheck.de/meldepflicht-bei-asbest-sanierungsarbeiten-muessen-angezeigt-werden
[10] https://www.energie-experten.org/bauen-und-sanieren/altbausanierung/asbestsanierung.html
[11] https://blog.rathscheck.de/asbestsanierung-welche-kosten-auf-sie-zukommen
[12] http://www.dach.de/aktuell/was-kostet-eine-asbestsanierung-des-daches-11521/?gclid=EAIaIQobChMIoJLLp_q13AIVVsayCh35QwCwEAAYAiAAEgLCWfD_BwE
[13] https://www.hausmagazin.com/asbestentsorgung-preise-in-deutschland-diese-kosten-fallen-an/

Asbestmessung und Faseranalyse

Elektronenrastermikroskop GSA Ratingen Faseranalyse

Asbestmessung über Probenahmegeräte  GSA Messgerät SG12 zur Faseranalyse

Eine Asbestmessung dient dazu, gefährliche Fasern, die gesundheitsschädlich sind zu ermitteln, um gefährliche Einwirkungen auf die Gesundheit zu verhindern. So können Asbestfasern Lungenkrebs auslösen. Die GSA Messgeräte hat eine besondere Probenahmegeräte, wie  das Messgerät SG12, um Asbestfaser Vorkommen zu ermitteln und zu messen.

Was ist eine Faser?

Eine Faser wird durch ihre spezifische längliche Geometrie definiert. Dazu gehört eine Länge größer als 5µm und ein Durchmesser kleiner als 3µm. Daraus ergibt sich ein charakteristisches Länge-Durchmesser-Verhältnis von 3:1. Diese speziellen Fasern werden WHO-Fasern genannt. Beispiele für Fasern dieser Art sind Asbest, organische oder künstliche Mineralfasern.
Es gibt verschiedene Einsatzgebiete für die unterschiedlichen Fasern. So wurde früher Asbest beim Hausbau eingesetzt. Jedoch wird Asbest normalerweise nicht mehr verwendet. Des Weiteren ist es seit 1993 in Deutschland verboten, Asbest oder asbesthaltige Produkte zu verkaufen, herzustellen oder anderweitig zu nutzen*.

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GSA Ratingen führt Schadstoffmessungen durch

Schadstoffmessung

Schadstoffmessungen durch die GSA Ratingen

Im Bereich der Messtechnik ist die GSA der Ansprechpartner für den Einsatz von Messgeräten für Schadstoffmessungen. Um beispielsweise Asbestfasern zu messen, ist unser Probenahmegerät SG12 bestens geeignet. Unser Partner, die GSA Ratingen, bietet die Möglichkeit, Messungen in Ihrem Auftrag durchzuführen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an GSA Ratingen.
Die ausgebildeten Messtechniker erstellen einen Messplan und führen die Messung vor Ort durch. Im Anschluss werden die Proben analysiert und ausgewertet. Mit Hilfe der Ergebnisse lassen sich dann weitere Schritte einleiten. So können die bestehenden Arbeitsschutzmaßnahmen überprüft und danach gegebenfalls angepasst werden.

Darstellung SG12
Messgerät SG12

Was ist ein Messtechniker?

Ein Messtechniker führt Messungen in verschiedenen Bereichen durch und wertet die Ergebnisse derer aus. Gemessen werden verschiedene physikalische Größen wie Strom, Druck, Temperatur oder Substanzen. Deshalb ist ein gutes physikalisches Verständnis eine gute Basis für diese Ausbildung. Arbeitet der Messtechniker zum Beispiel in der Energietechnik, so sind seine Aufgaben das Überprüfen von Fehler- und Störmeldungen, Messdurchführungen und Auswertung der Messergebnisse. Mögliche Einsatzgebiete sind Stromnetzbetriebe oder Maschinen- und Anlagenbaubetriebe.

Wir bieten mit unseren Messgeräten Unterstützung für Messtechniker im Umweltbereich und im Bereich des Arbeitsschutzes. Dort wird das Vorkommen und die Menge bestimmter (Schad)Stoffe gemessen und ausgewertet.

Was sind die Aufgaben?

Der Aufgabenbereich des Messtechnikers ist vielfältig. Er beginnt mit der Positionierung und Ausrichtung des Messgerätes. Dann folgt die Durchführung und Kontrolle der Messung. Nach der Aufnahme aller Messwerte erfolgt der Abbau der Messkonstruktion und zum Schluss steht die Analyse und Auswertung der ermittelten Daten.  Anhand derer können Aussagen zum Vorhandensein der Stoffe getroffen werden, etwa ob Asbest gefunden wurde und, bei positivem Befund, in welcher Menge. Im Anschluss können Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes besprochen und geplant werden.
In regelmäßigen Intervallen wird dann die Wirksamkeit der Strategien gemessen und ausgewertet.

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Ausbildung zum Messtechniker umfasst üblicherweise eine Ausbildung oder gar ein Studium im Bereich Elektrotechnik/Messtechnik oder vergleichbaren Richtungen. Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel 3-5 Jahre und kann je nach Qualifikation entsprechend verkürzt werden. Neben der fachlichen theoretischen Kompetenz, wird auch die praktische Seite vermittelt und verschiedene Messtechniken und -verfahren geübt und dargestellt. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, eine berufsbegleitende Weiterbildung zu machen und sich auf verschiedene Messtechniken zu spezialisieren. Man kann dies beispielsweise mit der Weiterbildung zum Sicherheitsbeauftragten kombinieren und so den praktischen Teil der Messung mit dem theoretischen Teil des Arbeitsschutzes verbinden.

Quellen:
[1] https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=Az690hKAPSZkJp-unfjDNFiGBIDdg3XUajTGBrzvWKAxICJDFSRk!-148790827?path=null/kurzbeschreibung&dkz=5584
[2] https://www.berufslexikon.at/pdf/pdf3284-MesstechnikerIn?berufstyp=bhs
[3] http://www.bildungs-werkstatt.de/Ausbildung/Ausbildungszentren/Messtechnik_1231.html
[4] https://www.meisterschulen.de/fort-und-weiterbildungskurse/reinraum-service-messtechniker-in-ihk/reinraum-service-messtechniker-in-ihk

Vorstellung der GSA Ratingen

GSA Ratingen Logo

Wer ist die GSA Ratingen?

Die GSA Schadstoffanalytik mbH (GSA Ratingen) ist ein langjähriger Partner der GSA Messgerätebau, der sich auf die Schadstoffanalyse spezialisiert hat.
Die enge Zusammenarbeit zeigt sich nicht nur in der räumlichen Nähe, sondern auch in den sich ergänzenden Arbeitskompetenzen.

 

Was sind die Aufgaben?

Die Hauptaufgabe der GSA Gesellschaft für Schadstoffanalytik mbH (GSA Ratingen) ist die Analyse der Schadstoffe in den Proben, die z.B. von den eigenen Messtechnikern genommen wurden. Aber auch anderweitig genommene Proben können zur Analyse eingereicht werden. Es erfolgt über verschiedene Verfahren eine Bestimmung des Stoffes und der Menge. So können beispielsweise Stäube, Fasern oder Kühlschmierstoffe in Innenräumen, an Arbeitsplätzen oder in der Außenluft gemessen und beurteilt werden. Des Weiteren werden die Kunden in Bezug auf relevante Schadstoff-Fragen umfangreich beraten. Den Kontakt zur Beratungsabteilung finden Sie hier.

 

Welche Probenahmen an Schadstoffmessungen können analysiert werden?

Es können verschiedene Stoffe gemessen und analysiert werden, hier eine kleine Auswahl des  Leistungsangebotes:

  • alveolengängiger Staub
  • einatembarer Staub
  • silikogener Staub
  • Talkum
  • Chrom (VI)-Verbindungen
  • Asbest
  • künstliche Mineralfasern (KMF)
  • organische und anorganische Fasern
  • Kühlschmierstoffe
  • Formaldehyd und weiteren Aldehyde

 

Wie läuft eine Analyse?

Zu Beginn steht die Beratung durch die Mitarbeiter. Dort werden Fragen zur Messung geklärt. Welcher Stoff soll gemessen werden? In welchem Umfeld wird gemessen, am Arbeitsplatz oder außerhalb? Über welchen Zeitraum ist die Messung am sinnvollsten? All diese Punkte führen dann zu einer Messstrategie, die nicht nur das passende Messgerät beinhaltet, sondern auch das entsprechende Analyseverfahren.

GSA Ratingen und Partner
Leistungsspektrum

Unsere Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkks) und verschiedene Zertifikate, z.B. durch den TÜV Rheinland garantieren Ihnen eine zuverlässige und stets kompetente Beratung. Ebenso können dadurch verschiedene, normierte Verfahren angeboten werden.

Als Beispiel sei die gravimetrische Bestimmung der einatembaren Staubfraktion (E-Staub) nach BGIA 7284 genannt. Auch in anderen Messbereichen werden verschiedene Techniken angeboten, so etwa das Messen anorganischer faserförmiger Partikel nach VDI 3492. Nach der Analyse besprechen die Mitarbeiter gerne die Ergebnisse mit Ihnen und helfen Ihnen so, den Arbeitsschutz weiter zu verbessern.

Quellen:
[1]: http://www.gsa-ratingen.de/
[2]: http://www.gsa-ratingen.de/leistungsangebot/faseranalyse.html

Asbestmessung zur Ermittlung von Schadstoffen im Hause

Elektronenrastermikroskop, Arbeitsplatz GSA Ratingen

Asbestmessung und Analyse

Die Messung von Asbest ist besonders im Vorfeld von Sanierungsarbeiten wichtig, die entsprechende Regelung dazu findet sich in der TRGS 519. Für die Asbestmessung ist unser Messgerät SG12 bestens geeignet, da es Fasern nach VDI 3492 messen kann, insbesondere wenn hohe Volumenströme zur Messung benötigt werden. Des Weiteren kann mittels der Ansaugrohre eine Messung in der Atemhöhe des Arbeitnehmers erfolgen. So dient es der Kontrolle des Arbeitsschutzes. Die Auswertung dieser Messung kann bei unserem Partner, der GSA Ratingen erfolgen. Es handelt sich um ein akkreditiertes Prüflabor, in dem die Analyse unter anderem mit dem Rasterelektronenmikroskop erfolgt.
Bei Fragen zur Messung und Analyse kontaktieren Sie uns gerne jederzeit.

Welche Kosten bei Asbestmessung und Analyse entstehen?

Die Kostenfrage ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Zunächst ist der Umfang der Arbeiten zu definieren. Ist eine Begehung des Objektes im Vorfeld notwendig? Sollen Materialproben oder Liegestaubproben genommen werden? Oder ist „nur“ eine Luftmessung erforderlich? Welche Größe hat das Objekt, beziehungsweise der betroffene Bereich? Grundsätzlich ist in unserem Angebot der Einsatz des Messtechnikers und die An- und Abfahrt inkludiert und setzt sich folgendermaßen zusammen:

– Stundensatz des Messtechnikers: 65€
– Zusätzliche Kosten für die Anfahrt: Einfache Entfernung in Kilometern x 2 x 0,60€
– Erstellung eines Berichtes: 100-150€*

Zusätzlich bedarf es weiterer Informationen, um dann das geeignete Messgerät und -verfahren auszuwählen. Dazu gehören Explosionsschutz, Messhöhe und Messdauer.

Im Bereich Faseranalytik gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann prüfen, ob bereits Fasern über schwach gebundene Produkte in den Innenraum freigesetzt wurden. Dazu wird eine Innenraumluftmessung gemäß VDI 3492 durchgeführt, wobei man von einem Messpunkt pro Raum (bis 10m²) mit Verdacht ausgeht. Die Kosten dafür liegen bei 140€ pro Messpunkt (zzgl. Messtechniker und Anfahrt). Eine weitere Option sind Klebeproben beim Messen von auf Oberflächen abgelagerten Faserstäuben, wenn man von belastetem Staub ausgeht. Im Rahmen dieser Probenahme werden 3-5 Klebeproben im (vermutlich) belasteten Raum (bis 100m²) aufgenommen. Hier entstehen Kosten von 51,50€ pro Messpunkt (zzgl. Messtechniker und Anfahrt).

In einem ausführlichen Vorgespräch mit unseren Experten stellen wir Ihnen ein individuelles Angebot zusammen und beraten Sie gerne in allen Punkten. Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular.

*Preisinformation von Juli 2018, unverbindliche Angabe, Änderungen vorbehalten.

Definition – was ist Asbest?

Unter dem Begriff Asbest werden „natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale mit Faserdurchmessern bis herab zu 2 Mikrometern (1 Mikrometer entspricht einem Tausendstel Millimeter)“  zusammengefasst. Sie sind chemisch sehr beständig, unempfindlich gegen Hitze und nicht brennbar. Asbestfasern sind wegen ihrer Flexibilität und Bindefähigkeit mit anderen Materialien vielfältig einsetzbar und leicht zu verarbeiten.

Wo ist Asbest zu finden?

Wegen der voran genannten Eigenschaften wurde Asbest früher zahlreich eingesetzt. So fand er in Bremsbelägen, Dachverkleidungen oder als Asbestzement Verwendung. Da man die krebserzeugende Wirkung noch nicht kannte, wurde er nur in Bezug auf seine chemischen Eigenschaften verwendet. Er eignete sich als Dämmmaterial, Dichtungen und Fassadenmaterial. Demnach ist er oft in alten Gebäuden, deren Bodenbeläge oder dergleichen zu finden.
Seit 1993 ist er jedoch als Einsatzstoff verboten und wird (sofern bekannt) entfernt. Die Entfernung sollte jedoch unbedingt fachmännisch und unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes erfolgen. Eine Freisetzung während der Arbeiten gilt es unbedingt zu vermeiden.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Asbest wirkt krebserzeugend und kann zur Asbestose führen. Dies bezeichnet eine Lungenkrankheit, die durch das Einatmen von Asbestfasern entsteht. Der (stetige) Kontakt der Atemwege mit den Fasern führt zu einer Verhärtung des Lungengewebes und kann Tumore entstehen lassen. Bereits seit den 30er-Jahren ist die Asbestose als Berufskrankheit anerkannt. Mittlerweile werden auch andere Krebsarten (seit 2007 z.B. Ovarialkarzinom), die durch Asbestkontakt entstanden sein können, als solche anerkannt. Da man nun von der gesundheitsschädigenden Wirkung der Asbestfasern weiß, gilt es den Kontakt damit zu vermeiden. Dies geschieht beispielsweise bei Sanierungsarbeiten durch Schutzkleidung und spezielle Verpackungs- und Transportverfahren. Aufgrund seiner gesundheitsschädigenden Eigenschaften gilt Asbest als Schadstoff und muss als Sondermüll gekennzeichnet und entsorgt werden.

Quellen:
[1]: http://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/chemische-stoffe/asbest#textpart-1
[2]: https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/asbest.php
[3]: https://www.ebersberg.de/fileadmin/ebersberg/E._Ipsen/Asbest-Faltblatt2013.pdf
[4]: http://www.gsa-ratingen.de/leistungsangebot/faseranalyse.html
[5]: https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/TRGS/pdf/TRGS-519.pdf;jsessionid=A1723B2A9F9C60A00BCE7108911ADC17.s2t2?__blob=publicationFile&v=2