Einsatz von Kühlschmierstoffen

Definition

Kühlschmierstoff (kurz KSS) ist ein Sammelbegriff für Stoffgemische, die in der Metallverarbeitung zur Kühlung und Schmierung eingesetzt werden. Häufig handelt es sich um ein Vielkomponentengemisch, da die Basisstoffe – Wasser und Öl – allein nicht die gewünschte Wirkung aufweisen. Dabei stehen zwei Wirkungen im Vordergrund:

  • Kühlen: Absenkung der Temperatur, die durch Reibung entsteht
  • Schmieren: Reduzierung der Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück

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Internationale Verbreitung von Asbest

Einsatz von Asbest

Asbest wurde aufgrund seiner chemischen Eigenschaften vielfältig eingesetzt. Nach und nach erkannte man die gefährlichen Eigenschaften der Asbestfasern (Näheres zum Thema Asbest finden Sie hier) und beendete dessen Einsatz.
So sind seit 1993 die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung von Asbest und asbesthaltigen Produkten verboten. Im Zuge dessen werden asbesthaltige Materialien entfernt und ausgetauscht. Bei all diesen Arbeiten ist die TRGS 519 unbedingt zu beachten. (Weitere Informationen finden Sie hier)


Wie man in dem Diagramm erkennen kann, nahm der Asbestverbrauch stetig ab, je mehr man um die schädigende Wirkung wusste. 1979 trat bereits ein Verbot von Spritzasbest in Kraft, was für die erste Abnahme sorgte. In Österreich trat 1990 die Asbestverordnung in Kraft, die ein Herstellungsverbot beinhaltet. 1993 trat das deutsche Verbot in Kraft, sodass der Einsatz von Asbest gen Null ging.

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Häufigkeit und Vorkommen von Schadstoffen

Feinstaubmessung

Was sind Schadstoffe?

Unter dem Begriff Schadstoffe stehen alle Stoffe oder Stoffgemische, die die Gesundheit und/oder Natur beeinträchtigen, beziehungsweise schädigen. Dabei gibt es zwei Kategorien, die natürlich vorkommenden Stoffe und die synthetisch erzeugten. Die schädigende Wirkung kann sowohl durch den Kontakt als auch durch die Aufnahme (z.B. Einatmen) durch die Schleimhäute entstehen.
Wie bei toxischen Substanzen ist auch hier die Konzentration und die Umgebung in der der Stoff vorkommt entscheidend für die schädigende Wirkung. Zudem ist entscheidend, wie lange man dieser Belastung ausgesetzt war.

Umweltschädlich
GHS-Piktogramm „umweltschädlich“

Auswirkungen auf die Gesundheit

Die Konsequenzen für die Gesundheit hängen vom jeweiligen Stoff ab und lassen sich daher nicht verallgemeinern. Ein weiterer Faktor ist die Konzentration des Stoffes und die Dauer der Aussetzung. Je nach Art des Stoffes gibt es verschiedene Gefahren. So wirkt Asbest krebserzeugend und das Einatmen von Staub kann zu einer Pneumokoniose (Staublunge) führen.
Zu Beginn des Stoffeinsatzes steht die Gefährdungsbeurteilung. Für diese Beurteilung wird das Arbeitsschutzgesetz (speziell §5) und die Gefahrstoffverordnung (§7) zu Rate gezogen. In beiden ist der Begriff des Schadstoffs definiert und Maßnahmen enthalten, wie der Arbeitsschutz eingerichtet werden kann. Im Zuge dessen finden verschiedene Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) Anwendung. Welche TRGS im Einzelnen relevant ist, hängt vom jeweiligen Arbeitsplatz und (Schad)Stoff ab.

Wie häufig treten die Schadstoffe auf?

Die Menge der Schadstoffe ist abhängig von dem jeweiligen Einsatzgebiet. Eine grobe Übersicht lässt sich aber dennoch geben. So sind in Innenräumen, wie etwa Büros, die häufigsten Schadstoffe Feinstaub, PCP (Pentachlorphenol), PCB (Polychlorierte Biphenyle) und Schimmelpilze. In welchem Ausmaß diese vorkommen ist abhängig vom Alter und der Bauweise des Gebäudes.
Bei älteren Gebäuden kann auch eine Asbestbelastung möglich sein, etwa durch veraltetes Dämmmaterial.
Besteht der Verdacht auf eine mögliche Belastung durch Schadstoffe, so sollte schnellstmöglich eine Messung durchgeführt werden. Für Innenräume eignet sich zum Beispiel das PM4-2, da es ein hohes Messvolumen bewältigen kann.

Was kommt nach der Messung?

Liegt eine Gefährdungsbeurteilung vor und ist daraus eine potentielle Gefahr für den Arbeitnehmer zu erkennen, so ist der Arbeitgeber in der Pflicht, geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen.
Dazu ist es ratsam, zunächst die Konzentration des jeweiligen Stoffes am Arbeitsplatz zu messen. Um das richtige Messgerät zu finden, ist zu überlegen, welcher Stoff gemessen werden soll. So kann das SG10-2 Stäube messen und das SG5200 Gase. Für eine ausführliche Beratung kontaktieren Sie uns hier.

Nähere Informationen zum Thema Arbeitsschutz finden Sie in unserem Artikel „Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz“.

 

Quellen:
[1]: http://www.chemie.de/lexikon/Schadstoff.html
[2]:https://www.bgrci.de/fileadmin/BGRCI/Downloads/DL_Praevention/Fachwissen/Gefahrstoffe/Analytik_Symposium_2009/Kleine_-_Homepage.pdf
[3]:https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/TRGS/pdf/TRGS-402.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Arbeiten mit Gefahrstoffen

Was sind Gefahrstoffe?

Im Allgemeinen sind Gefahrstoffe Substanzen und Gemische, die in ihrer Beschaffenheit eine Gefahr für die Gesundheit darstellen (können). Um diese Gefahr zu umgehen, wäre es am einfachsten, nicht mit diesen Stoffen in Berührung zu kommen. Jedoch lässt sich das im Arbeitsalltag nicht immer verwirklichen. Es gibt eine Vielzahl an Berufen, die diesen Kontakt nicht meiden können, da Gefahrstoffe beispielsweise einen Teil des Produktionsprozesses ausmachen. In solchen Fällen ist der Arbeitgeber verpflichtet, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und geeignete Schutzmaßnahmen einzuleiten und eine umfassende Dokumentation zu erstellen.

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Was bedeutet Arbeitsplatzgrenzwert (AGW)?

Definition

Der Arbeitsplatzgrenzwert (AGW) beschreibt die höchstmögliche Konzentration eines Stoffes, die am Arbeitsplatz zugelassen ist. Dem liegt ein regelmäßiger Kontakt über acht Stunden täglich bei fünf Tagen pro Woche zugrunde. Die Konzentration darf nur so hoch sein, dass innerhalb der 40-Stundenwoche keine Auswirkungen auf die Gesundheit auszumachen sind.
Im Zuge der Neuerung der Gefahrstoffverordnungen am 01.01.2005 löste der Begriff „Arbeitsplatzgrenzwert“ (AGW) den alten Begriff „Maximale Arbeitsplatzkonzentration“ (MAK) ab.

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