Asbest – versiegeln und weg?

Geläufig ist der Begriff Asbest und häufig hat man eine vage Vorstellung um was es sich dabei handelt. Doch warum ist Asbest so gefährlich und wieso muss er entfernt werden?

Was bedeutet Asbest

Als Asbest bezeichnet man faserartige, natürlich vorkommende Materialien, deren Faserdurchmesser zwischen 0,1 und 2µm liegt. Die chemischen Eigenschaften der Asbestfasern wurden lange Zeit genutzt. Aufgrund der thermischen und chemischen Beständigkeit wurde Asbest auch beim Hausbau vielfältig eingesetzt. Als man jedoch die Gesundheitsgefahren erkannte, wurde der Einsatz 1993 in Deutschland verboten. Durch das Verbot wurden zwar keine neuen Asbestfasern verwandt, jedoch finden sie sich als „Altlasten“ weiterhin in zahlreichen Gebäuden und sollten entfernt werden.

Warum ist Asbest gefährlich?

Die Gefahr, die von Asbest ausgeht liegt in der faserartigen Struktur. Diese Fasern können in die Atemwege gelangen, wo sie Reizungen und Entzündungen auslösen. Derartige Verletzungen des Lungengewebes führen zu einer (dauerhaften) Vernarbung und Beeinträchtigung der Atemfunktion. Unter dem Begriff Asbestose verbirgt sich die sogenannte „Asbestlunge“, welche als Berufskrankheit anerkannt ist und aus regelmäßiger Exposition durch Asbestfasern entstanden ist. Typische Symptome sind Hustenreiz, Schmerzen im Brustkorb, Abgeschlagenheit und ähnliches. Zur genaueren Diagnose ist eine Röntgenaufnahme der Lunge sinnvoll.

Wo findet sich Asbest?

Wegen seiner Hitzebeständigkeit und seiner guten Wärmedämmungseigenschaft kam es zu einem vielfältigen Einsatz von asbesthaltigen Materialien. So wurde er beispielsweise auch als Fliesenkleber, Dämmmaterial oder als Asbestzement verwendet. Häufig finden sich auch Vinyl-Asbestplatten als Bodenbelag. Solange diese intakt sind, ist die Gefährdung gering. Treten aber Beschädigungen auf, so werden die Asbestfasern freigesetzt und gelangen in die Umgebungsluft.
Ein Indiz auf das Vorkommen von Asbest ist das Baujahr eines Hauses. Typischerweise wurden in zwischen 1960 und 1980 vielfältig asbesthaltiges Material verwendet. Sollen nun Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten erfolgen, so ist man schnell mit diesem Problem konfrontiert.

Machen Asbestmessungen Sinn?

Besteht der Verdacht einer Asbestbelastung, so ist eine Asbestmessung ratsam. Eine solche Fasermessung kann durch unser Messgerät SG12 erfolgen. Diese Messung erfolgt nach der Richtlinie VDI 3492. Die dazu notwendige Probe kann durch unsere Messtechniker vor Ort entnommen werden. Gerne beraten wir Sie zu diesem Verfahren.
Wird die entsprechende Probe selbst entnommen, so sind einige wesentliche Punkte zu beachten. Als Erstes steht immer der persönliche Schutz, das heißt, Schutzkleidung und Atemmaske (FFP 2) sind unbedingt zu benutzen.
Die Probenahme von Asbest (Feststoffprobe) soll hier kurz zusammengefasst werden:

  • Eigenschutz!
  • Betroffene Stellen mit Wasser befeuchten (Staubreduzierung)
  • Probenstück 2-4cm Kantenlänge mit scharfem Messer ausschneiden
  • Stelle erneut befeuchten
  • anschließend abdichten (Klebstoff, Spachtelmasse, o.ä.)
  • Probe staubdicht in einen Plastikbeutel verpacken
  • diesen Beutel in einen weiteren Beutel luftdicht verpacken und genau beschriften
  • alle Materialien und Hände gründlich reinigen
  • verpackte Probe zur Asbestanalyse an die GSA Gesellschaft für Schadstoffanalytik senden

Sanierung bei Asbest

Um die Asbestbelastung zu minimieren gibt es verschiedene Möglichkeiten, wobei eine vollständige Entfernung die wohl aufwendigste und kostspieligste ist. Aus diesem Grunde versuchen viele, die betroffenen Stellen abzudichten, bzw. zu versiegeln um einen Faseraustritt zu verhindern. Doch ist diese Methode sinnvoll?
Unbeschädigte Asbestplatten stellen keine extreme Gesundheitsbelastung dar, doch sind die Fasern so winzig, dass ein minimaler Riss zur Freisetzung führen kann. Lange Zeit war die Versiegelung der betroffenen Böden eine gängige Methode. Dabei wurden der gesamte asbesthaltige Bodenbelag oder die asbesthaltigen Kleberreste mit einer zusätzlichen Schicht flächendeckend abgedeckt. So sollte ein Austritt von Asbest verhindert werden.

Reicht die Versiegelung von Asbest aus?

Mit einer Versiegelung des Asbests ist das Problem nicht behoben, sondern lediglich aufgeschoben. Zum Einen kann die Versiegelung mit der Zeit Beschädigungen aufweisen, wodurch erneut Asbest freigesetzt werden könnte. Zum Anderen ist die Asbestversiegelung durch die Gefahrstoffverordnung verboten. Bei einer Versiegelung bleibt das Gefährdungspotential durch Asbest weiterhin bestehen. Zusätzlich könnte die Asbestbelastung in Vergessenheit geraten (durch Eigentümerwechsel o.ä.), sodass bei späteren Renovierungsarbeiten unwissend Asbest freigesetzt wird.
Eine Entfernung sollte immer durch eine qualifizierte Fachfirma erfolgen. Diese kann den Schutz der Mitarbeiter sicherstellen und die Gefährdung reduzieren. Da Asbestmaterial als Sondermüll unter besonderen Bedingungen entsorgt werden muss, ist von eigenständigen (laienhaften) Arbeiten abzuraten.

Quellen:
[1]: https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/lungenkrebs/asbestose-und-mesotheliom.html
[2]: https://www.haufe.de/immobilien/wohnungswirtschaft/qualitaet-bau-planung-ausfuehrung-abnahme-schadstoff/ueberzogene-anforderungen-bei-entfernung-von-asbestprodukten_260_212556.html
[3]: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=23&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiw1aPT1MfmAhWLy6QKHUAeCdc4FBAWMAJ6BAgDEAI&url=https%3A%2F%2Fbroschueren.nordrheinwestfalendirekt.de%2Fherunterladen%2Fder%2Fdatei%2F190204-mags-merkblatt-asbest-im-haus-barrierefrei-pdf%2Fvon%2Fasbest-im-haus%2Fvom%2Fmags%2F3019&usg=AOvVaw1jA9FG_x1LCYGQFspmaGRn
[4]: https://www.crb-gmbh.com/de/newspost/asbesthaltige-klebstoffe-ueberdecken-gerichtsurteil?gclid=EAIaIQobChMIsb3-iNTH5gIVVOd3Ch2bkwGLEAAYAiAAEgK2xvD_BwE
[5]: https://blog.rathscheck.de/asbestplatten-versiegeln-wann-eine-versiegelung-sinnvoll-ist-und-wie-sie-ablaeuft

Asbest im Putz – Gefahr in der Wand?

Asbest hat jeder schon einmal gehört und jeder weiß, dass man ihn nicht im Haus haben möchte. Aber was ist Asbest und was ist zu tun, wenn er im Putz vermutet wird?

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Asbest Messung und Asbest Analyse durch die GSA Messgerätebau GmbH

Asbest Messung und Asbest Analyse – Experte GSA

Wir bieten als GSA Messgerätebau Gmbh genaue Asbest Messung und Asbest Analyse zum Ermitteln von Vorhandensein von Asbest an.

Grundsätzlich ist es immer ratsam, die Probenahme und die Analyse von Fachexperten durchführen zu lassen. Unsere Messtechniker beraten Sie gerne in allen Fragen zur Probenahme und anschließender Asbest Messung und Auswertung. Kontaktieren Sie uns jederzeit, damit ein individuelles Messkonzept entwickelt werden kann. Als akkreditiertes Prüflabor ist die GSA Gesellschaft für Schadstoffanalytik ein kompetenter Partner an Ihrer Seite.

Was ist Asbest?

Asbest sind natürlich vorkommende, faserartige und silikatische Minerale, die einen Faserdurchmesser im Bereich von 0,1µm bis 2µm aufweisen. Aufgrund der chemischen Eigenschaften, wie etwa schwere Entflammbarkeit und gute Wärmedämmung wurden sie lange Zeit bautechnisch eingesetzt. Die große Gefahr, die von Asbest ausgeht, liegt in der Freisetzung der Fasern. Die freigesetzten Asbestfasern gelangen über die Luft in die Lunge und können dort zu Reizungen führen. Langfristige Belastung kann zur Asbestose („Asbestlunge“) führen.

Wo ist Asbest zu finden?

Eine allgemein gültige Aussage ist schwer zu treffen, jedoch gibt es einige Anhaltspunkte, die auf eine Asbestbelastung hinweisen. Ein Hinweis kann das Baujahr liefern. Im Jahr 1993 wurde Asbest als Baumaterial verboten. Häuser aus den Jahren 1960-1980, bei denen keine umfassende Sanierung stattfand, weisen sehr häufig eine Asbestbelastung auf. Wegen seiner guten Wärmespeicherung wurde Asbest oft als Dämmmaterial benutzt. Jedoch waren die Einsatzmöglichkeiten vielfältig, weswegen auch Asbestzement, asbesthaltiger Fugenkitt, Bodenbeläge oder Bodenkleber (z.B. bei Floorflexplatten) eingesetzt wurden. Ein erster Verdacht entsteht beispielsweise durch die Farbe eines Bauteils, bei oben genanntem Kleber ist es schwarz.

Was tun bei Verdacht?

Liegt ein Asbestverdacht vor, so sollte umgehend eine Messung und Analyse der verdächtigen Stellen erfolgen. Dies kann durch unsere Messtechniker erfolgen. Hierzu beraten wir Sie gerne. Sollten Sie die Probenahme von mutmaßlich asbesthaltigen Materialien selbst vornehmen wollen, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

Probenahme (Feststoffprobe)

Im Vordergrund bei der Probenahme von vermutlich asbesthaltigem Material steht immer der Eigenschutz. Deshalb ist es notwendig, eine Feinstaubmaske (FFP2) und wenn nötig weitere Schutzausrüstung zu tragen.Generell gilt es, die Freisetzung von Staub und damit auch Fasern zu verhindern. Eine (weitere) Beschädigung der betreffenen Stellen und deren Umgebung sollte vermieden werden.
Die Probenahmestelle muss gut befeuchtet werden. Sofern es möglich ist, sollte die Probe mit einem Messer ausgeschnitten werden. Die Größe der Probe sollte eine Kantenlänge von 2-4cm aufweisen. Sobald die Probe entnommen ist, sollte die Stelle erneut befeuchtet werden und anschließend abgedichtet werden (z.B. mit Klebstoff, Spachtelmassen und/oder Gewebeklebeband). Die entnommene Probe muss staubdicht in einen kleinen Kunststoffbeutel verpackt werden. Nun wird diese verpackte Probe in einen größeren Kunststoffbeutel gegeben und sorgfältig beschriftet: Ort der Probenahme, Datum und Zusatzinformationen. Nach erfolgter Probenahme sind Hände, Messer und alle benutzten Geräte gründlich zu reinigen. Den Kunststoffbeutel mit der Probe und allen benötigten Unterlagen gut verpackt an die GSA Gesellschaft für Schadstoffanalytik senden. Unsere Analytiker führen die Analyse durch und besprechen mit Ihnen die Ergebnisse.

Quellen:
[1]: https://www.gsa-ratingen.de/
[2]: https://blog.rathscheck.de/asbest-messen-wie-funktioniert-das
[3]: https://blog.gsa-messgeraete.de/asbest/

Schadstoffmessung und Schadstoffanalysen bei Verdacht in Kindergärten

Schadstoffmessung und Schadstoffanalysen über die GSA Messgerätebau GmbH

Vielfach werden Schadstoffmessungen in Kindergärten nötig.

In diesem Falle ist die GSA Messgerätebau der richtige Ansprechpartner, da wir mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Messung und Beurteilung von Schadstoffen in Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen haben.

Besteht der Verdacht einer Schadstoffbelastung im Kindergarten, weil eine Geruchsbelastung wahrgenommen wird, vermehrt Symptome einer Schadstoffexposition auftreten oder andere Zeichen darauf hinweisen (wie z.B. Schimmel an den Wänden) so sollte eine Messung in Betracht gezogen werden.

Unsere Messtechniker besprechen mit Ihnen die vorliegende Belastung und erstellen ein individuelles Messkonzept.
Wurden Schadstoffe festgestellt, so ist schnelles Handeln erforderlich. Je nach Art des gemessenen Schadstoffes müssen unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden. Eine pauschale Handlungsempfehlung ist allerdings schwierig, da dem Befall entsprechende individuelle Handlungskonzepte erstellt werden müssen.
Die „Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene“ hat einen Leitfaden erstellt, in dem bestimmte Vorgangsweisen für Schadstoffbelastungen dargestellt sind. Zusätzlich hat diese Gesellschaft Hinweise für Personal und Elternvertreter bei Bekanntwerden einer möglichen Schadstoffbelastung erstellt.

In einem Kindergarten sollte eine Schadstoffbelastung möglichst ausgeschlossen werden. Zu den Schadstoffen zählt man all jene Stoffe, die eine schädigende Wirkung auf Gesundheit und Umwelt haben. Die Schwere der Auswirkung ist abhängig von der Art, Konzentration und Expositionsdauer des Stoffes.

Bauliche Maßnahmen

Handelt es sich aber beispielsweise um ein altes Gebäude (Baujahr liefert Hinweise), so kann eine Belastung auftreten. Bei Kindern wirkt sich eine Exposition schwerwiegender aus als bei Erwachsenen, da sie unter anderem eine höhere Atemfrequenz (somit höhere Aufnahme der Belastung) und zumeist ein schwächeres Immunsystem (da es noch im Aufbau ist) haben. Umso wichtiger ist es, eine Belastung frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Das Umweltbundesamt hat einen Leitfaden erstellt, wie Kinder gesund und sicher aufwachsen können. Dort werden neben Ernährung und Wohnsicherheit auch die Belastung durch Schadstoffe thematisiert. So gilt es bereits bei der Wahl der Materialien und Farben darauf zu achten, dass sie möglichst wenig ausgasen. Nach erfolgter Renovierung sollte gründlich gelüftet werden, bevor die Kinder sich längere Zeit in den Räumen aufhalten. Dies lässt sich auch auf Kindergärten übertragen. Des Weiteren hat die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz erstellt. Dort sind Unfallverhütungsvorschriften zusammengetragen, die in einer Kindertagesstätte Anwendung finden, wie etwa die Sicherstellung einer regelmäßigen Lüftung der Räume.

Schutz der Mitarbeiter

Nicht nur die Kinder müssen in Kindergärten geschützt werden, sondern auch die dort arbeitenden Erzieher und Erzieherinnen. Es gilt die Sicherheit am Arbeitsplatz sicherzustellen, wozu auch der Schutz vor Schadstoffen zählt. Dazu gehören Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit potentiellen Gefahrstoffen (bspw. starke Reinigungsmittel) sowie Maßnahmen zur Unfallvermeidung wie z.B. Stolperfallen.

Sand als Gefahr in der Kita? Staubfreisetzung

Sandkästen sind aus Kindergärten kaum wegzudenken und wichtig für die spielerische motorische Förderung. Bei der Wahl des Sandes stehen verschiedene Kriterien im Fokus:

  • Formstabilität (Korngröße)
  • ohne Verschmutzungen
  • keine scharfkantigen Steine oder Kies enthalten (fein/rundkörnig)
  • staubarm/frei
  • lehmfrei
  • leicht aus der Kleidung zu entfernen
  • schnelle Entwässerung nach Regen

Diese Punkte haben das Spielerlebnis der Kinder im Vordergrund, jedoch muss auch beachtet werden, dass der Sand während des Spielens kaum bis gar keinen Staub freisetzt.

Staub ist definiert als feine, in der Luft verteilte Feststoffpartikel. Solche Partikel können über die Atemwege in die Lunge gelangen und dort gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen. Es gilt eine solche Belastung zu reduzieren, bzw. idealerweise zu verhindern. Das kann etwa durch die Wahl der Korngröße beeinflusst werden. Liegt diese zwischen 0,06mm und 2,0mm, so weist der Sand die größte Adhäsionskraft auf und ist sehr formstabil und staubarm.

Durch das Spielen der Kinder im Sand kann Feinstaub aufgewirbelt werden. Da keine industrieüblichen Schutzmaßnahmen (Atemmaske, Absauganlage) ergriffen werden können, sollte großer Wert auf die Auswahl des Spielsandes gelegt werden.

Asbest in der Kita: Erläuterung

Asbest beschreibt natürlich vorkommende faserartige Minerale, die einen Durchmesser von weniger als 2µm und kleiner aufweisen. Die Asbestfasern zeichnen sich durch eine hohe thermische und chemische Beständigkeit, was für vielfältige Einsatzmöglichkeiten genutzt wurde. Im Laufe der Zeit erkannte man die schädigende Wirkung der Asbestfasern auf die Lunge und so wurde die Nutzung 1993 verboten. Die Gefahr liegt in der Aufnahme über die Atemwege. So kann es zu Schädigungen der Lunge und oberen Atemwege kommen (Asbestose; „Staublunge“). Zu finden ist Asbest in Gebäuden primär aus den Jahren zwischen 1960 und 1980, die weitestgehend unsaniert sind. Eine Asbestbelastung kann auch in öffentlichen Gebäuden auftreten. Aufgrund des hohen Gefährdungspotentials von Asbest, sollte bei Verdacht sofort eine Fachexpertise erfolgen. Am häufigsten befinden sich Asbestfasern beispielsweise in Dämmmaterialien, Fensterbänken oder gegossenen Blumenkübeln. Hier ist das Baujahr ein Indiz für eine Belastung.

Schimmel in der Kita: Erläuterung

Unter dem Begriff Schimmel sind umgangssprachlich verschiedene Schimmelpilzarten zusammengefasst. Diese produzieren flugfähige Sporen, die beim Einatmen allergische Reaktionen auslösen können. Des Weiteren können Schimmelpilzsporen ernsthafte Schäden in der Bausubstanz von Gebäuden verursachen. Schimmelbefall kann entstehen, wenn über einen längeren Zeitraum eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur zwischen 15-25° Celcius vorliegen. Luftfeuchtigkeit entsteht durch beispielsweise durch Atmen oder Kochen. Zusätzlich können bautechnische Mängel das Problem verstärken. Schimmelpilze bilden während des Wachstums Pilzsporen aus, die in die Umgebungsluft abgegeben werden. So können sie in die Atemwege eindringen und dort Krankheitssymptome auslösen. Dazu zählen etwa Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen oder Asthma.

Aber auch Hautreaktionen und Bindehautentzündungen können durch Schimmelpilze hervorgerufen werden. Gerade Kinder haben ein hohes Gefährdungspotential aufgrund des schwächeren Immunsystems. Um einem Befall vorzubeugen, ist ein regelmäßiger Luftaustausch nötig. Durch sogenanntes Stoßlüften kann dies erreicht werden. Dabei gilt die Faustregel „drei mal fünf“. Dreimal am Tag werden die Fenster für mindestens fünf Minuten geöffnet, sodass die angestaute Luftfeuchtigkeit entweichen kann. Diese Faustregel ist den tatsächlichen Bedingungen anzupassen.

Quellen:

[1]: Quelle Beitragsbild: © Oleg Beloborodov / 123RF.com
[2]: https://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/sr-s2.pdf
[3]: https://blog.rathscheck.de/meldepflicht-bei-asbest-sanierungsarbeiten-muessen-angezeigt-werden
[4]: http://www.katumwelt.de/icheck/dokumente/asbestrichtlinie-nrw.htm
[5]: https://www.juraforum.de/forum/t/informationspflicht-bei-asbestsanierung-im-kindergarten-waehrend-des-regelbetriebs.420829/
[6]:http://www.eggbi.eu/fileadmin/EGGBI/PDF/Vorgangsweise_bei_Schadstoffproblemen_an_Schulen_und_Kitas.pdf
[7]: https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Medientypen/BGW%20Grundlagen/BGW03-03-130_Kinderbetreuung_Download.pdf?__blob=publicationFile
[8]: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/publikationen/umwelt_und_kindergesundheit.pdf
[9]: https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2017/quartal_3/details_03_148224.jsp
[10]: http://www.sichere-kita.de/_docs/pdf/Merkblatt%20Spielplatz-%20und%20Spielsandhygiene.pdf
[11]: http://www.eggbi.eu/fileadmin/EGGBI/PDF/Hinweise_fuer_Eltern-_und_Personalvertreter.pdf
[12]: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/minister-remmel-schadstoff-belastungen-bei-kindern-muessen-reduziert-werden
[13]: https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Medientypen/BGW%20Grundlagen/BGW03-03-130_Kinderbetreuung_Download.pdf?__blob=publicationFile

Asbest Messung mit Probenahmegerät SG12

Analyse durch die GSA Ratingen

Mit dem Probenahmegerät SG12 eine präzise Asbest Messung durchführen

Besteht der Verdacht auf asbesthaltige Stoffe, so sollte eine Messung vorgenommen werden. Mit unserem Probenahmegerät SG12 prüfen unsere Messtechniker, ob Asbest vorhanden ist.

Wenn asbesthaltige Materialien gefunden wurden, so ist unbedingt eine fachmännische Entfernung ratsam. Es gibt einige wichtige Punkte bei der Abtragung und Entsorgung zu beachten. So ist für eine möglichst staubarme Abtragung zu sorgen und eine entsprechende Lagerung ist ebenfalls nötig. Da Asbest zu den Schadstoffen zählt, gelten die entsprechenden gesetzlichen Regelungen.
Weitere Informationen zur Asbestmessung finden Sie zum Thema im Blog zu Asbest.

Asbest sind natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale, die einen Faserdurchmesser bis kleiner als 2µm aufweisen. Die Asbestfasern zeichnen sich durch hohe Hitzebeständigkeit, chemische Beständigkeit und ihrer Nicht-Brennbarkeit aus. Wegen der hohen Bindefähigkeit und Flexibilität fand Asbest im Haushalt früher vielfältigen Einsatz.
Mittlerweile weiß man um die gesundheitsschädigenden Wirkungen des Asbests und somit ist der Einsatz seit 1993 in Deutschland verboten und wird (wenn entdeckt) entfernt und durch andere Materialien ersetzt.

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Asbestmessung und Faseranalyse

Asbestmessung über Probenahmegeräte  GSA Messgerät SG12 zur Faseranalyse

Eine Asbestmessung dient dazu, gefährliche Fasern, die gesundheitsschädlich sind zu ermitteln, um gefährliche Einwirkungen auf die Gesundheit zu verhindern. So können Asbestfasern Lungenkrebs auslösen. Die GSA Messgeräte hat eine besondere Probenahmegeräte, wie  das Messgerät SG12, um Asbestfaser Vorkommen zu ermitteln und zu messen.

Was ist eine Faser?

Eine Faser wird durch ihre spezifische längliche Geometrie definiert. Dazu gehört eine Länge größer als 5µm und ein Durchmesser kleiner als 3µm. Daraus ergibt sich ein charakteristisches Länge-Durchmesser-Verhältnis von 3:1. Diese speziellen Fasern werden WHO-Fasern genannt. Beispiele für Fasern dieser Art sind Asbest, organische oder künstliche Mineralfasern.
Es gibt verschiedene Einsatzgebiete für die unterschiedlichen Fasern. So wurde früher Asbest beim Hausbau eingesetzt. Jedoch wird Asbest normalerweise nicht mehr verwendet. Des Weiteren ist es seit 1993 in Deutschland verboten, Asbest oder asbesthaltige Produkte zu verkaufen, herzustellen oder anderweitig zu nutzen*.

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GSA Ratingen führt mit ihren Messtechnikern Schadstoffmessungen durch

Schadstoffmessungen durch die GSA Ratingen

Im Bereich der Messtechnik ist die GSA der Ansprechpartner für den Einsatz von Messgeräten für Schadstoffmessungen. Um beispielsweise Asbestfasern zu messen, ist unser Probenahmegerät SG12 bestens geeignet. Unser Partner, die GSA Ratingen, bietet die Möglichkeit, Messungen in Ihrem Auftrag durchzuführen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an GSA Ratingen.
Die ausgebildeten Messtechniker erstellen einen Messplan und führen die Messung vor Ort durch. Im Anschluss werden die Proben analysiert und ausgewertet. Mit Hilfe der Ergebnisse lassen sich dann weitere Schritte einleiten. So können die bestehenden Arbeitsschutzmaßnahmen überprüft und danach gegebenfalls angepasst werden.

Darstellung SG12
Messgerät SG12

Was ist ein Messtechniker?

Ein Messtechniker führt Messungen in verschiedenen Bereichen durch und wertet die Ergebnisse derer aus. Gemessen werden verschiedene physikalische Größen wie Strom, Druck, Temperatur oder Substanzen. Deshalb ist ein gutes physikalisches Verständnis eine gute Basis für diese Ausbildung. Arbeitet der Messtechniker zum Beispiel in der Energietechnik, so sind seine Aufgaben das Überprüfen von Fehler- und Störmeldungen, Messdurchführungen und Auswertung der Messergebnisse. Mögliche Einsatzgebiete sind Stromnetzbetriebe oder Maschinen- und Anlagenbaubetriebe.

Wir bieten mit unseren Messgeräten Unterstützung für Messtechniker im Umweltbereich und im Bereich des Arbeitsschutzes. Dort wird das Vorkommen und die Menge bestimmter (Schad)Stoffe gemessen und ausgewertet.

Was sind die Aufgaben?

Der Aufgabenbereich des Messtechnikers ist vielfältig. Er beginnt mit der Positionierung und Ausrichtung des Messgerätes. Dann folgt die Durchführung und Kontrolle der Messung. Nach der Aufnahme aller Messwerte erfolgt der Abbau der Messkonstruktion und zum Schluss steht die Analyse und Auswertung der ermittelten Daten.  Anhand derer können Aussagen zum Vorhandensein der Stoffe getroffen werden, etwa ob Asbest gefunden wurde und, bei positivem Befund, in welcher Menge. Im Anschluss können Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes besprochen und geplant werden.
In regelmäßigen Intervallen wird dann die Wirksamkeit der Strategien gemessen und ausgewertet.

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Ausbildung zum Messtechniker umfasst üblicherweise eine Ausbildung oder gar ein Studium im Bereich Elektrotechnik/Messtechnik oder vergleichbaren Richtungen. Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel 3-5 Jahre und kann je nach Qualifikation entsprechend verkürzt werden. Neben der fachlichen theoretischen Kompetenz, wird auch die praktische Seite vermittelt und verschiedene Messtechniken und -verfahren geübt und dargestellt. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, eine berufsbegleitende Weiterbildung zu machen und sich auf verschiedene Messtechniken zu spezialisieren. Man kann dies beispielsweise mit der Weiterbildung zum Sicherheitsbeauftragten kombinieren und so den praktischen Teil der Messung mit dem theoretischen Teil des Arbeitsschutzes verbinden.

Quellen:
[1] https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=Az690hKAPSZkJp-unfjDNFiGBIDdg3XUajTGBrzvWKAxICJDFSRk!-148790827?path=null/kurzbeschreibung&dkz=5584
[2] https://www.berufslexikon.at/pdf/pdf3284-MesstechnikerIn?berufstyp=bhs
[3] http://www.bildungs-werkstatt.de/Ausbildung/Ausbildungszentren/Messtechnik_1231.html
[4] https://www.meisterschulen.de/fort-und-weiterbildungskurse/reinraum-service-messtechniker-in-ihk/reinraum-service-messtechniker-in-ihk

Asbestmessung zur Ermittlung von Schadstoffen im Hause

Asbestmessung und Analyse

Die Messung von Asbest ist besonders im Vorfeld von Sanierungsarbeiten wichtig, die entsprechende Regelung dazu findet sich in der TRGS 519. Für die Asbestmessung ist unser Messgerät SG12 bestens geeignet, da es Fasern nach VDI 3492 messen kann, insbesondere wenn hohe Volumenströme zur Messung benötigt werden. Des Weiteren kann mittels der Ansaugrohre eine Messung in der Atemhöhe des Arbeitnehmers erfolgen. So dient es der Kontrolle des Arbeitsschutzes. Die Auswertung dieser Messung kann bei unserem Partner, der GSA Ratingen erfolgen. Es handelt sich um ein akkreditiertes Prüflabor, in dem die Analyse unter anderem mit dem Rasterelektronenmikroskop erfolgt.
Bei Fragen zur Messung und Analyse kontaktieren Sie uns gerne jederzeit.

Welche Kosten bei Asbestmessung und Analyse entstehen?

Die Kostenfrage ist von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig. Zunächst ist der Umfang der Arbeiten zu definieren. Ist eine Begehung des Objektes im Vorfeld notwendig? Sollen Materialproben oder Liegestaubproben genommen werden? Oder ist „nur“ eine Luftmessung erforderlich? Welche Größe hat das Objekt, beziehungsweise der betroffene Bereich? Grundsätzlich ist in unserem Angebot der Einsatz des Messtechnikers und die An- und Abfahrt inkludiert und setzt sich folgendermaßen zusammen:

– Stundensatz des Messtechnikers: 65€
– Zusätzliche Kosten für die Anfahrt: Einfache Entfernung in Kilometern x 2 x 0,60€
– Erstellung eines Berichtes: 100-150€*

Zusätzlich bedarf es weiterer Informationen, um dann das geeignete Messgerät und -verfahren auszuwählen. Dazu gehören Explosionsschutz, Messhöhe und Messdauer.

Im Bereich Faseranalytik gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann prüfen, ob bereits Fasern über schwach gebundene Produkte in den Innenraum freigesetzt wurden. Dazu wird eine Innenraumluftmessung gemäß VDI 3492 durchgeführt, wobei man von einem Messpunkt pro Raum (bis 10m²) mit Verdacht ausgeht. Die Kosten dafür liegen bei 140€ pro Messpunkt (zzgl. Messtechniker und Anfahrt). Eine weitere Option sind Klebeproben beim Messen von auf Oberflächen abgelagerten Faserstäuben, wenn man von belastetem Staub ausgeht. Im Rahmen dieser Probenahme werden 3-5 Klebeproben im (vermutlich) belasteten Raum (bis 100m²) aufgenommen. Hier entstehen Kosten von 51,50€ pro Messpunkt (zzgl. Messtechniker und Anfahrt).

In einem ausführlichen Vorgespräch mit unseren Experten stellen wir Ihnen ein individuelles Angebot zusammen und beraten Sie gerne in allen Punkten. Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular.

*Preisinformation von Juli 2018, unverbindliche Angabe, Änderungen vorbehalten.

Definition – was ist Asbest?

Unter dem Begriff Asbest werden „natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale mit Faserdurchmessern bis herab zu 2 Mikrometern (1 Mikrometer entspricht einem Tausendstel Millimeter)“  zusammengefasst. Sie sind chemisch sehr beständig, unempfindlich gegen Hitze und nicht brennbar. Asbestfasern sind wegen ihrer Flexibilität und Bindefähigkeit mit anderen Materialien vielfältig einsetzbar und leicht zu verarbeiten.

Wo ist Asbest zu finden?

Wegen der voran genannten Eigenschaften wurde Asbest früher zahlreich eingesetzt. So fand er in Bremsbelägen, Dachverkleidungen oder als Asbestzement Verwendung. Da man die krebserzeugende Wirkung noch nicht kannte, wurde er nur in Bezug auf seine chemischen Eigenschaften verwendet. Er eignete sich als Dämmmaterial, Dichtungen und Fassadenmaterial. Demnach ist er oft in alten Gebäuden, deren Bodenbeläge oder dergleichen zu finden.
Seit 1993 ist er jedoch als Einsatzstoff verboten und wird (sofern bekannt) entfernt. Die Entfernung sollte jedoch unbedingt fachmännisch und unter dem Aspekt des Gesundheitsschutzes erfolgen. Eine Freisetzung während der Arbeiten gilt es unbedingt zu vermeiden.

Auswirkungen auf die Gesundheit

Asbest wirkt krebserzeugend und kann zur Asbestose führen. Dies bezeichnet eine Lungenkrankheit, die durch das Einatmen von Asbestfasern entsteht. Der (stetige) Kontakt der Atemwege mit den Fasern führt zu einer Verhärtung des Lungengewebes und kann Tumore entstehen lassen. Bereits seit den 30er-Jahren ist die Asbestose als Berufskrankheit anerkannt. Mittlerweile werden auch andere Krebsarten (seit 2007 z.B. Ovarialkarzinom), die durch Asbestkontakt entstanden sein können, als solche anerkannt. Da man nun von der gesundheitsschädigenden Wirkung der Asbestfasern weiß, gilt es den Kontakt damit zu vermeiden. Dies geschieht beispielsweise bei Sanierungsarbeiten durch Schutzkleidung und spezielle Verpackungs- und Transportverfahren. Aufgrund seiner gesundheitsschädigenden Eigenschaften gilt Asbest als Schadstoff und muss als Sondermüll gekennzeichnet und entsorgt werden.

Quellen:
[1]: http://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/chemische-stoffe/asbest#textpart-1
[2]: https://www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/asbest.php
[3]: https://www.ebersberg.de/fileadmin/ebersberg/E._Ipsen/Asbest-Faltblatt2013.pdf
[4]: http://www.gsa-ratingen.de/leistungsangebot/faseranalyse.html
[5]: https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Regeln/Regelwerk/TRGS/pdf/TRGS-519.pdf;jsessionid=A1723B2A9F9C60A00BCE7108911ADC17.s2t2?__blob=publicationFile&v=2