Asbestose ist eine nicht heilbare Lungenerkrankung, die durch das Einatmen von Asbestfasern entsteht. Auch Jahrzehnte nach dem Asbestverbot im Jahr 1993 (31. Oktober 1993) in Deutschland wirken frühere Expositionen von Asbestfasern noch bis heute nach. Die hohe Gesundheitsgefahr durch Asbest besteht weiterhin, da viele Menschen bei Sanierungs‑ und Abbrucharbeiten immer noch mit alten und gesundheitsschädlichen asbesthaltigen Materialien in Kontakt kommen.
Photovoltaikanlage – Brandgefahr und Schutzmaßnahmen
Die Energiewende mit der Nachfrage an regenerativen Quellen schreitet immer weiter voran. Insbesondere wird die Nutzung der Sonneneinstrahlung über Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf Dächern oder eigene Balkonkraftwerke für die eigene Stromgewinnung und die Kosteneinsparung beliebter.
Asphalt – Hitze setzt Schadstoffe frei
Asphaltbeläge von Straßen sind bei sommerlichen Temperaturen eine häufig unterschätzte Schadstoffquelle. Besonders hohe Temperaturen und die UV-Strahlung lassen Asphaltbeläge schneller altern. Häufigere Hitzewellen und der urbane Wärmeinseleffekt werden diese Situation in den kommenden Jahren wahrscheinlich weiter verschärfen.
28. April 2026 – Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) stellt den Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz 2026 unter das Motto „Let’s ensure a healthy psychosocial working environment“ („Für ein gesundes psychosoziales Arbeitsumfeld“). Damit rückt sie ein Thema in den Mittelpunkt, das in vielen Unternehmen immer wichtiger wird. Der Welttag 2026 soll verdeutlichen, wie stark Stress, Überforderung und Konflikte den Alltag belasten können, und darauf aufmerksam machen, warum vorbeugende Unterstützung so wichtig ist.
Global Asbestos Awareness Week (GAAW) vom 1. bis 7. April 2026
Internationale Aktionswoche zur Sensibilisierung für Asbestgefahren
Zum 22. Mal findet vom 01. bis 07. April 2026 die jährliche „Global Asbestos Awareness Week“ (GAAW) der Asbestos Disease Awareness Organization (ADAO) in den USA statt, die weltweit von zahlreichen Ländern auch für eigene Initiativen zur Aufklärung über die Asbestgefahren und für Forderungen nach besserem Arbeitsschutz genutzt wird.
Holzspielzeug für Kleinkinder – häufig schadstoffbelastet
Holzspielzeug gilt als langlebig und in pädagogischer Hinsicht als besonders wertvoll für Kinder. Die schönen Holzteile werden beim Spielen häufig in die Hände und in den Mund genommen. Daher sollten diese sicher und frei von Schadstoffen sein. Bedenklich wegen einer möglichen Schadstoffbelastung kann jedoch das Material und die Verarbeitung sein.
Wachskerzen in der Adventszeit – Feinstaub
Mit der Adventszeit verbindet man das warme, behagliche Kerzenlicht von Wachskerzen, das eine besinnliche Stimmung verbreitet. Besonders beliebt sind Duftkerzen, die intensiv nach unterschiedlichen Aromen riechen und für eine festliche Atmosphäre sorgen. Beim stundenlangen Abbrennen können Wachskerzen jedoch gesundheitlich belastende Schadstoffe in die Raumluft abgeben. Dabei ist entscheidend, aus welchen Materialien die Kerzen bestehen und wie sie verbrennen. Schon bei der Auswahl sollte man darauf achten, aus welchen Inhaltsstoffen und welcher Art von Wachs die Kerzen bestehen.
Chrom(VI) im Arbeitsbereich messen mit dem Messgerät SG10-2
Chrom(VI)-Verbindungen stellen in zahlreichen Arbeitsbereichen eine erhebliche Gesundheitsgefahr dar. Dies gilt insbesondere dann, wenn Beschäftigte ohne ausreichenden Arbeitsschutz mit chromathaltigen Produkten umgehen müssen.
Dachausbau – schädliche Holzschutzmittel
Beim Dachausbau in Altbauten besteht das Risiko von Holzschutzaltlasten durch giftige Anstriche, die inzwischen verboten sind. Diese hochbelasteten Holzschutzmittel wurden nicht nur im Dachbereich und für den Außenbereich angewendet, für den sie bestimmt waren, sondern auch in Innenräumen, um Balken, Holzfußböden, Holzpaneele oder Verkleidungen anzustreichen. Sie sind besonders gefährlich für die Gesundheit der Bewohner, da sie noch jahrzehntelang Schadstoffe ausgasen können.
Feinstaub – Risiko für kognitive Leistungsfähigkeit und Demenz
Es ist bekannt, dass Feinstaub vor allem Atemwegserkrankungen auslösen und das Herz-Kreislauf-System stark belasten kann. Nach neuesten Studien können durch Feinstaub wie durch Abgase feinste Staubpartikel sogar bis zum Gehirn gelangen. Dadurch kann kurzfristig die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt werden. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass diese winzigen Partikel langfristig schwere Gehirnerkrankungen wie Demenz hervorrufen können.