Holzstaub – Gefahr für Schreiner?

Für Schreiner und andere holzverarbeitende Berufe ist die Verarbeitung von Holz völlig normal. Holz wird zumeist als natürlicher und reiner Rohstoff gesehen. An eine Gesundheitsgefahr bei der Verarbeitung denken wenige. Auch Profis wie Schreiner arbeiten häufig teilweise ohne Mundschutz und unterschätzen damit eine wesentliche Gesundheitsgefahr: den Holzstaub.

Was versteht man unter Staub?

Unter dem Begriff Staub versteht man kleinste Feststoffteilchen, die fein verteilt in der Umgebungsluft vorliegen. Dabei unterscheidet man  A-Staub (Feinstaub) und E-Staub (Gesamtstaub).
A-Staub beschreibt die alveolengängige Staubfraktion, das bedeutet, dass die Feststoffteilchen bis in die Alveolen (Lungenbläschen) vordringen können. Dort kann diese Staubfraktion Reizungen und Entzündungen auslösen und zu langfristigen Schäden am Lungengewebe führen und eine sogenannte Staublunge (Pneumokoniose) hervorrufen.
E-Staub beschreibt die einatembare Fraktion, also die Staubteilchen die durch Mund und Nase eingeatmet werden können. Sie dringen nicht ganz so tief in die Lunge ein, können allerdings ebenso schwere Reizungen hervorrufen. Die Vorschrift DIN EN 481 beschreibt die Partikelgröße, bzw. deren Durchmesser. Daraus lässt sich folgendes ableiten: Je kleiner der Partikeldurchmesser ist, desto tiefer dringen die Partikel in die Lunge ein und desto schwerer kann die Schädigung des Lungengewebes sein.

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Vorstellung Neuentwicklung SG10-2A

GSA Messgeräte

All unsere Messgeräte werden in der Produktionsstätte in Ratingen hergestellt. Um unseren Kunden eine stetig hohe Qualität der Geräte bieten zu können, entwickeln wir diese kontinuierlich weiter. Die Weiter- und Neuentwicklung neuer Messgeräte ist ein wichtiger Aspekt der GSA.

Die unterschiedlichen Messgeräte sind für verschiedene Anforderungen konzipiert. Demzufolge gibt es Messgeräte für explosionsgefährdete Bereiche, oder Messgeräte, die stationär oder personengetragen benutzt werden können. Um ein passendes Messgerät auszuwählen, sollten im Vorfeld die Messparameter festgelegt werden. Dazu gehören der Messort (stationär oder mobil), die Messumgebung (ist Explosionsschutz nötig?)  und die zu messenden Stoffe. Um eine individuelle Auswahl treffen zu können, kontaktieren Sie uns bitte hier.

Das alte SG10-2

Das Messgerät SG10-2 ist ein personengetragenes Messgerät, welches speziell für hohe Volumenströme entwickelt wurde. Es kann einen Nennvolumenstrom von 3,5-10 l/min abdecken und ermöglicht so kurze Messzeiten. So lassen sich mittels der verschiedenen, durch IFA lizensierte Probenahmeköpfe E-Staub und/oder A-Staubmessungen durchführen. Messungen im Arbeitsalltag sind so möglich, um eine Überprüfung der Arbeitssicherheit durchzuführen.
Näheres zum Thema Staub finden Sie in unserem Artikel „Was ist eigentlich Staub?“ .

Das neue SG10-2A

Die Weiterentwicklung des SG10-2 ist das Messgerät SG10-2A aus unserem Hause. Die wichtigste Änderung liegt in der Akkueinheit, welche vom Messgerät getrennt werden kann. Dies ist besonders für den Ladevorgang entscheidend. Mit diesem entnehmbaren Akku kann beispielsweise das Messgerät mit einer weiteren Akkueinheit weiterbetrieben werden, während die erste Einheit an das Ladegerät angeschlossen ist. Dadurch lässt sich eine Verlängerung des Messeinsatzes erreichen.

Typenschild SG10-2A

 

 

Quellen:
[1]: https://www.gsa-messgeraete.de/