Schimmelbefall testen und Analyse des Schimmelbefalls

Schimmel in der Wohnung

Schimmelbefall testen ist vielfach eine Notwendigkeit

Um sich Klarheit über eine Befallssituation mit Schimmel zu verschaffen sollte eine genaue Analyse des Schimmelbefalls durchgeführt werden. Neben Selbsttest kann eine professionelle Analyse nach dem Prüfen des Schimmelbefalls präzise Ergebnisse liefern, die oft weitere wichtige Maßnahmen einleiten. Diese genaue Analyse um den Schimmelbefall zu testen führt die GSA Ratingen in enger Zusammenarbeit mit einem Partnerlabor durch.

Welche Methode (Materialprobe, Raumluftmessung, Folienkontaktprobe, oder andere – die effektivste ist, ist abhängig von der individuellen Befallsituation. Dazu beraten unsere Mitarbeiter gerne.

Schimmelbefall testen

Jeder kennt ihn, keiner will ihn: Schimmel in der Wohnung. Hängt ein muffiger Geruch in der Luft, der einfach nicht weggehen will, so kann es sich um einen Schimmelbefall handeln. Doch was ist dann zu tun? Spätestens jetzt gilt es zu handeln. Aber was kann man tun wenn man Schimmelbefall in der Wohnung entdeckt hat?
Zunächst sollte eine Spezifizierung erfolgen, es gilt also zu klären, um welchen Schimmeltyp es sich genau handelt. Im Handel sind dazu verschiedene Selbsttests zu erwerben, die jedoch häufig nur einen groben Orientierungswert angeben können.

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Asbest Messung und Asbest Analyse durch die GSA Messgerätebau GmbH

Asbest Messung und Asbest Analyse – Experte GSA

Wir bieten als GSA Messgerätebau Gmbh genaue Asbest Messung und Asbest Analyse zum Ermitteln von Vorhandensein von Asbest an.

Grundsätzlich ist es immer ratsam, die Probenahme und die Analyse von Fachexperten durchführen zu lassen. Unsere Messtechniker beraten Sie gerne in allen Fragen zur Probenahme und anschließender Asbest Messung und Auswertung. Kontaktieren Sie uns jederzeit, damit ein individuelles Messkonzept entwickelt werden kann. Als akkreditiertes Prüflabor ist die GSA Gesellschaft für Schadstoffanalytik ein kompetenter Partner an Ihrer Seite.

Was ist Asbest?

Asbest sind natürlich vorkommende, faserartige und silikatische Minerale, die einen Faserdurchmesser im Bereich von 0,1µm bis 2µm aufweisen. Aufgrund der chemischen Eigenschaften, wie etwa schwere Entflammbarkeit und gute Wärmedämmung wurden sie lange Zeit bautechnisch eingesetzt. Die große Gefahr, die von Asbest ausgeht, liegt in der Freisetzung der Fasern. Die freigesetzten Asbestfasern gelangen über die Luft in die Lunge und können dort zu Reizungen führen. Langfristige Belastung kann zur Asbestose („Asbestlunge“) führen.

Wo ist Asbest zu finden?

Eine allgemein gültige Aussage ist schwer zu treffen, jedoch gibt es einige Anhaltspunkte, die auf eine Asbestbelastung hinweisen. Ein Hinweis kann das Baujahr liefern. Im Jahr 1993 wurde Asbest als Baumaterial verboten. Häuser aus den Jahren 1960-1980, bei denen keine umfassende Sanierung stattfand, weisen sehr häufig eine Asbestbelastung auf. Wegen seiner guten Wärmespeicherung wurde Asbest oft als Dämmmaterial benutzt. Jedoch waren die Einsatzmöglichkeiten vielfältig, weswegen auch Asbestzement, asbesthaltiger Fugenkitt, Bodenbeläge oder Bodenkleber (z.B. bei Floorflexplatten) eingesetzt wurden. Ein erster Verdacht entsteht beispielsweise durch die Farbe eines Bauteils, bei oben genanntem Kleber ist es schwarz.

Was tun bei Verdacht?

Liegt ein Asbestverdacht vor, so sollte umgehend eine Messung und Analyse der verdächtigen Stellen erfolgen. Dies kann durch unsere Messtechniker erfolgen. Hierzu beraten wir Sie gerne. Sollten Sie die Probenahme von mutmaßlich asbesthaltigen Materialien selbst vornehmen wollen, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.

Probenahme (Feststoffprobe)

Im Vordergrund bei der Probenahme von vermutlich asbesthaltigem Material steht immer der Eigenschutz. Deshalb ist es notwendig, eine Feinstaubmaske (FFP2) und wenn nötig weitere Schutzausrüstung zu tragen.Generell gilt es, die Freisetzung von Staub und damit auch Fasern zu verhindern. Eine (weitere) Beschädigung der betreffenen Stellen und deren Umgebung sollte vermieden werden.
Die Probenahmestelle muss gut befeuchtet werden. Sofern es möglich ist, sollte die Probe mit einem Messer ausgeschnitten werden. Die Größe der Probe sollte eine Kantenlänge von 2-4cm aufweisen. Sobald die Probe entnommen ist, sollte die Stelle erneut befeuchtet werden und anschließend abgedichtet werden (z.B. mit Klebstoff, Spachtelmassen und/oder Gewebeklebeband). Die entnommene Probe muss staubdicht in einen kleinen Kunststoffbeutel verpackt werden. Nun wird diese verpackte Probe in einen größeren Kunststoffbeutel gegeben und sorgfältig beschriftet: Ort der Probenahme, Datum und Zusatzinformationen. Nach erfolgter Probenahme sind Hände, Messer und alle benutzten Geräte gründlich zu reinigen. Den Kunststoffbeutel mit der Probe und allen benötigten Unterlagen gut verpackt an die GSA Gesellschaft für Schadstoffanalytik senden. Unsere Analytiker führen die Analyse durch und besprechen mit Ihnen die Ergebnisse.

Quellen:
[1]: https://www.gsa-ratingen.de/
[2]: https://blog.rathscheck.de/asbest-messen-wie-funktioniert-das
[3]: https://blog.gsa-messgeraete.de/asbest/

VOC-Belastung messen – Gefährdungen präzise erkennen

Innenraumluftmessung SG350ex mit Tenax Röhrchen GSA

Mit Probenahmegeräten SG350ex, SG5100ex oder SG5200 die VOC-Belastung messen

Treten nach einer Renovierung etwa gesundheitliche Probleme auf, beispielsweise Kopfschmerzen, Schwindel oder ähnliches, so liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine VOC-Belastung handeln könnte.

Um dies nachzuweisen, kann mit unserem Messgerät SG350ex eine Innenraumluftmessung erfolgen. Werden größere Volumenströme benötigt, können die Probenahmegeräte SG5100ex oder SG5200 genutzt werden. Anhand der Messergebnisse kann eine Einschätzung der Belastung durch flüchtige organische Verbindungen erfolgen. Mit dieser Analyse können dann Maßnahmen geplant und durchgesetzt werden, um die Gefährdung zu minimieren, bzw. zu beseitigen.

VOC Definition

Unter der Abkürzung VOC versteht man Volatile Organic Compounds, also flüchtige organische Verbindungen in der Innenraumluft. Zu dieser Kategorie gehören Kohlenwasserstoffe, Alkohole oder organische Säuren. Man betrachtet einen Siedepunkt zwischen 50 und 260° Celsius. Eine weitere Unterscheidung wird in sehr leicht flüchtig (Very Volatile Organic Compounds, VVOC) und in schwerflüchtige organische Verbindungen (Semivolatile Organic Compounds, SVOC). Zusammengefasst werden die Konzentrationen beider Gruppen und ergeben dann den sogenannten TVOC-Wert (Total Volatile Organic Compounds).

Vorkommen der flüchtigen organischen Verbindungen

Flüchtige organische Verbindungen können in jeder Wohnung vorkommen. Sie können in Kleber, Wandfarbe und Möbellacken enthalten sein. Während der üblichen Abnutzung, bzw. Verweildauer in der Wohnung werden  diese im Laufe der Zeit in die Raumluft abgegeben. Eine erhöhte Konzentration kann beispielsweise nach Renovierungsarbeiten vorliegen, speziell dann, wenn eine unzureichende Belüftung, bzw. Auslüftung stattgefunden hat.

Gefahr durch die VOC-Belastung

Die Gefahr der flüchtigen organischen Verbindungen besteht in der Aufnahme durch die Atemwege. Die Verbindungen können Reizungen der Lunge hervorrufen. Ebenso können die Augen betroffen sein und es können allergische Reaktionen ausgelöst werden. Besteht Hautkontakt kann es ebenfalls zu Reizungen kommen oder durch wiederholten Kontakt zur Sensibilisierung und den daraus entstehenden Reaktionen. Weitere Gefahren wie eine Schädigung des Erbgutes oder eine karzinogene Wirkung kann je nach Stoff nicht ausgeschlossen werden. Das vielleicht größte Gefährdungspotential liegt im unbewussten Kontakt. Häufig ist eine Belastung durch VOC nicht sensorisch zu bemerken, d.h. man riecht es nicht (oder nicht stark) und ist demzufolge länger der Konzentration ausgesetzt. Erst wenn Beschwerden auftreten, wird eine Belastung wahrgenommen.

Quellen:
[1]: http://www.innenraumluft.nrw.de/4_schadstoffe/voc.php
[2]: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/Handreichung.pdf
[3]: https://www.dguv.de/ifa/praxishilfen/innenraumarbeitsplaetze/chemische-einwirkungen/fluechtige-organische-verbindungen-(voc)/index.jsp
[4]: https://www.bmu.de/themen/gesundheit-chemikalien/gesundheit-und-umwelt/innenraumluft/fluechtige-organische-verbindungen/
[5]: https://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/kommissionen-arbeitsgruppen/ausschuss-fuer-innenraumrichtwerte-vormals-ad-hoc#textpart-3
[6]: https://www.gsa-messgeraete.de/

Asbest Messung mit Probenahmegerät SG12

Mikroskopbild Faseranalyse

Mit dem Probenahmegerät SG12 eine präzise Asbest Messung durchführen

Besteht der Verdacht auf asbesthaltige Stoffe, so sollte eine Messung vorgenommen werden. Mit unserem Probenahmegerät SG12 prüfen unsere Messtechniker, ob Asbest vorhanden ist.

Wenn asbesthaltige Materialien gefunden wurden, so ist unbedingt eine fachmännische Entfernung ratsam. Es gibt einige wichtige Punkte bei der Abtragung und Entsorgung zu beachten. So ist für eine möglichst staubarme Abtragung zu sorgen und eine entsprechende Lagerung ist ebenfalls nötig. Da Asbest zu den Schadstoffen zählt, gelten die entsprechenden gesetzlichen Regelungen.
Weitere Informationen zur Asbestmessung finden Sie zum Thema im Blog zu Asbest.

Asbest sind natürlich vorkommende, faserartige silikatische Minerale, die einen Faserdurchmesser bis kleiner als 2µm aufweisen. Die Asbestfasern zeichnen sich durch hohe Hitzebeständigkeit, chemische Beständigkeit und ihrer Nicht-Brennbarkeit aus. Wegen der hohen Bindefähigkeit und Flexibilität fand Asbest im Haushalt früher vielfältigen Einsatz.
Mittlerweile weiß man um die gesundheitsschädigenden Wirkungen des Asbests und somit ist der Einsatz seit 1993 in Deutschland verboten und wird (wenn entdeckt) entfernt und durch andere Materialien ersetzt.

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Schimmelbefall messen – Schimmel kann auch gefährlich sein

Schimmelmessung Wand

Schimmelbefall messen nachdem erste Hinweise erkennbar sind

Einen Schimmelpilzbefall zu erkennen ist anfangs schwierig. Teilweise muss man Schimmelbefall messen, um mögliche Gefährungen zu erkennen. Sobald man charakteristische Merkmale wahrnimmt, ist der Befall häufig schon weit vorangeschritten. Dazu zählen sichtbare Verfärbungen (weiß/grün/schwarz/gelb gefärbte Bereiche) oder der typische „muffige“ Geruch, der sich auch nach intensivem Lüften zügig wieder einstellt.

Im Handel gibt es verschiedene Selbsttests, welche jedoch eher einen groben Orientierungswert der Belastung angeben, als eine genaue Analyse. Um diese zu bekommen, ist es ratsam sich an qualifizierte Labore zu wenden. Die GSA Ratingen ist auch in diesem Bereich des Schimmelbefall messen tätig. In enger Zusammenarbeit mit einem Partnerlabor werden vor Ort Proben genommen und analysiert (quantitativ und/oder qualitativ). Die jeweilige Methode (Materialprobe, Abklatschprobe, Raumluftmessung,…) ist abhängig von der spezifischen Befallsituation und deren Ursache. Deshalb bedarf es im Vorfeld einer guten Beratung, gerne über das Kontaktfeld Kontakt.

Was ist Schimmel – Definition

Unter dem Begriff „Schimmel“ werden umgangssprachlich verschiedene Schimmelpilze, aber auch andere biologische Organismen zusammengefasst. Man versteht unter „Schimmel“ in erster Linie verdorbene Lebens- und Futtermittel. Aber auch Beläge und Verfärbungen, die auf unterschiedlichen Baustoffen – meist in Innenräumen – zu finden sind, werden als „Schimmel“ bezeichnet.
Charakteristisch für Schimmelpilze ist das Myzel, also ein Geflecht aus mikroskopisch kleinen Pilzfäden, sogenannten Hyphen. Diese wachsen lediglich an den Enden und breiten sich kreisförmig aus. Außerdem werden während des Wachstums Sporenträger (Sporangien; dienen der Fortpflanzung) gebildet. Diese beherbergen die Pilzsporen, welche in die Umgebungsluft abgegeben und durch die Luftbewegung davongetragen werden.

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Gefahrstoffmanagement

Definition Gefahrstoffmanagement

Unter Gefahrstoffmanagement versteht man den Umgang mit Gefahrstoffen (Chemikalien, Luftschadstoffe, usw.) im Arbeitsalltag. Eine sichere Handhabung mit solchen Stoffen ist die Basis des Arbeitsschutzes. Um diesen sicherzustellen, sind verschiedene Regelungen notwendig. Zu diesen Regelungen gehören unter anderem die GHS, REACH, CLP, die Gefahrstoffverordnung und die TRGS. Dies sind nur einige und es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Welche Regelungen im Einzelnen zutreffen, muss innerhalb des Betriebes entschieden werden.

Gefahrstoffe

Die erste Prämisse für den Arbeitsschutz ist die potentielle Gefährdung. Dazu müssen die eingesetzten Stoffe und deren Eigenschaften bekannt sein. Handelt es sich um Stoffe, die die Gesundheit schädigen können, so spricht man von Gefahrstoffen. Diese sind in der Gefahrstoffdatenbank hinterlegt und müssen dort innerhalb des Betriebes einsehbar sein. Die Mitarbeiter müssen über das Gefahrenpotential unterrichtet und in den Umgang eingewiesen werden. Dazu werden Betriebsanweisungen vom Arbeitgeber erstellt, in denen die Maßnahmen zum Arbeitsschutz geregelt sind. Eine regelmäßige Überprüfung zur Einhaltung ist ebenfalls Bestandteil des Arbeitsschutzes. Weitere Informationen finden Sie hier.

Regelungen der Einstufung im Bereich des Gefahrstoffmanagement

GHS

Unter GHS versteht man das „Global Harmonisierte System“ zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. Dieses sogenannte „Purple Book“ (wegen der Einbandfarbe) liegt seit 2003 auf UN-Ebene vor, mit dem Ziel, eine einheitliche Kennzeichnung zu erhalten. Bestandteil der GHS-Verordnung sind Piktogramme, die auf die Gefahren der Stoffe hinweisen. In der Abbildung sind einige Beispiele dieser Symbole zu finden. Basis ist die rotgeränderte Raute mit schwarzem Symbol auf weißem Grund.

REACH

Die REACH – Verordnung (EG) 1907/2006] ist die Europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe und trat 2007 in Kraft. Grundlage dieser Verordnung ist der Grundsatz, dass „Hersteller, Importeure und nachgeschaltete Anwender die Verantwortung für ihre Chemikalien übernehmen.“ So müssen diese sicherstellen, dass die Chemikalien, die von ihnen in den Verkehr gebracht werden, sicher verwendet werden können. Um dies zu gewährleisten, müssen die Hersteller ihren Produkten Datenblätter beilegen, die alle Informationen zu dem betroffenen Stoff enthalten, inklusive der Gefahrenhinweise.

CLP

Hierbei handelt es sich um die Rechtsgrundlage für die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Chemikalien in der EU. CLP steht für Classification, Labelling and Packaging (Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung) und beruht auf dem GHS und ist seit dem 01.06.2015 in der EU in Kraft. Diese Verordnung ist für alle Mitgliedsstaaten rechtlich bindend und hat als Hauptziel, die Gefährdung durch chemische Stoffe zu kennzeichnen. Es gibt zwei grundsätzliche Kennzeichnungsmöglichkeiten; auf Basis des GHS und der Selbsteinstufung. Durch die Selbsteinstufung können alternative chemische Bezeichnungen beantragt werden, was im Rahmen des Eigentumsschutzes von großer Relevanz ist.

Anwendung bei der GSA

Natürlich unterliegt auch die GSA-Messgeräte den oben genannten Bestimmungen. Auch wenn bei uns keine Chemikalien hergestellt werden, so werden doch einige von unseren Messtechnikern benötigt. Alle notwendigen Regelungen werden bei der Verwendung und Versand von unseren Mitarbeitern eingehalten und im Rahmen des Gefahrstoffmanagements regelmäßig überprüft.

Anmerkung:
Es finden noch weitere Regelungen und Gesetze Anwendung, auf die in diesem Artikel nicht näher eingegangen wurde. Einige davon finden Sie in unserem Artikel „Die 5 Stützen des Arbeitsschutzes

Quellen:
[1]: https://www.arbeitsschutz-portal.de/sw/gefahrstoffmanagement.html
[2]: https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reacheinfuehrung.htm#strap1
[3]: https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/reach-chemikalien-reach
[4]: https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/chemikalien-reach/rechtliche-regelungen/eu-ghs-verordnung
[5]: https://www.vci.de/vci/downloads-vci/125813-ghs-broschuere-internet.pdf
[6]: https://www.dguv.de/ifa/fachinfos/ghs-verordnung/index.jsp
[7]: https://www.baua.de/DE/Themen/Anwendungssichere-Chemikalien-und-Produkte/Chemikalienrecht/CLP/CLP.html
[8]: https://echa.europa.eu/de/regulations/clp/understanding-clp
[9]: https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/einstufung-kennzeichnung-von-chemikalien/clp-verordnung#textpart-2

PAK – Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe

Analyseplatz für PAK

PAK – Definition

PAK – (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe )  ist ein Sammelbegriff für eine Stoffgruppe aus organischen Verbindungen.

Diese bestehen aus zwei oder mehreren (bis zu sieben) miteinander verbundenen Benzolringen, weshalb man auch von kondensierten Ringsystemen spricht. Die ringförmigen Kohlenwasserstoffe weisen häufig zusätzlich Substituenten (häufig Methylgruppen) oder Derivate (Sauerstoff oder Stickstoff) auf. All diese Strukturen werden unter dem Begriff PAK zusammengefasst; derzeit sind mehrere hundert bekannt. Naphthalin ist der kleinste polycyclische Kohlenwasserstoff mit der Summenformel C10H8.

Man unterscheidet in „leichtere“ und „schwerere“ PAK, wobei Verbindungen von zwei oder drei Benzolringen zu den leichteren gehören und primär gasförmig vorliegen. Ab vier Zyklen sind sie partikelgebunden und werden den schwereren Verbindungen zugeordnet. Mit steigender Benzolringanzahl steigt auch das Molekulargewicht und somit sinkt die Flüchtigkeit bei Raumtemperatur.
Gemeinhin kennt man PAK-Verbindungen auch als „Weichmacher“, da sie häufig Kunststoffen beigefügt werden, um diese weicher und biegsamer zu machen.

C10H8
Naphthalin: kleinster PAK

PAK – Entstehung und Vorkommen

PAK entstehen durch die unvollständige Verbrennung (Pyrolyse) von organischem Material und sind deshalb weltweit zu finden. Dabei sind sie auch natürlichen Ursprungs, etwa durch Waldbrände hervorgegangen. In der Industrie entstehen PAK bei Verbrennungsprozessen in Stahl-oder Aluminiumfabriken oder bei der Erdölverarbeitung. In der Regel treten sie als Gemische auf und sind bei Raumtemperatur fest und kristallförmig.

Im Alltag treten PAK in staubförmigen Gebinden auf, z.B. durch Gummiabrieb auf der Straße. Sie können sogar in Lebensmitteln vorkommen, nämlich in geräucherten oder gegrillten Produkten. Aus diesem Grund sollte man Grillgut nicht schwarz verzehren und Kontakt mit der glühenden Kohle meiden (etwa durch „Ablöschen“).

Gefahr durch PAK?

Da PAK-Verbindungen so zahlreich vorkommen, stellt sich die Frage, welche Gefahr geht von ihnen aus? Aromatisierte Kohlenwasserstoffe sind lipophil (fettlöslich). Dabei gilt je mehr Aromatenringe in der Verbindung vorliegen, desto fettlöslicher wird sie und lagert sich im Fettgewebe des Organismus ab. Diese Fettlöslichkeit führt bei Hautkontakt zu Reizungen und kann Entzündungssymptome hervorrufen. Einige PAK gelten als krebserregend, erbgutverändernd und zum Teil sogar giftig. Deshalb zählen sie auch zu den „CMR„-Substanzen (C – cancerogen, M – mutagen, R – reproduktionstoxisch).
Aufgrund ihrer Wirkung auf die Umwelt werden viele PAK als PBT-Stoffe bezeichnet.
Das steht für:
Persistent: schlechte oder gar keine Abbaumöglichkeit in der Natur
Bioakkumulierend: Anreicherung im Organismus
Toxisch: giftig

Das größte Problem der PAK-Verbindungen liegt in der Persistenz, das heißt dass PAK lange in der Umwelt bleiben und kaum abgebaut werden. Somit wirken ihre Gefahrenpotentiale lange nach.

Messung durch die GSA Ratingen

Da es so viele verschiedene PAK-Verbindungen gibt, werden bei einer Analyse 16 ausgewählte Verbindungen untersucht, wobei Benzo[a]pyren als Leitsubstanz dient. Die ausgewählten Substanzen stehen repräsentativ für die Stoffgruppe, da sie sehr giftig sind und chemisch leicht nachzuweisen sind. In der Annahme, dass bei Auffinden dieser Verbindungen auch andere aromatisierte Kohlenwasserstoffe enthalten sind, hat diese Analyseform entsprechende Aussagekraft. Allerdings muss man dazu sagen, dass dieses Verfahren für Lebensmittel nicht geeignet ist.

Strukturformel von Benzo[a]pyren
Strukturformel Benzo(a)pyren

Aktuell gibt es verschiedene Einzelrichtlinien mit unterschiedlichen Grenzwerten für Luft, Wasser, Lebensmittel oder Spielzeug (0,5mg/kg). Für den Gehalt von PAK im Boden unterscheidet man nach der Nutzung; z.B. gilt für Spielflächen 2mg/kg TM (Feinbodentrockenmasse) für Gewerbeflächen jedoch ein Wert von 12mg/kg TM.
Ein einheitlicher Grenzwert existiert (noch) nicht, aber es werden bereits vielfach PAK-freie/-ärmere Stoffe eingesetzt, um die Belastung weiter zu reduzieren.

Die Messung erfolgt unter Berücksichtigung der DIN ISO 12884, die eine Außenluftmessung mit hohen Volumenströmen (100l/min-250l/min) und eine Probenahmedauer von 24 Stunden beschreibt. Anschließend werden die PAK-Verbindungen mittels HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatografie) analysiert und aufgeschlüsselt. Für weitere Informationen hierzu kontaktieren Sie uns bitte hier.

Wie kann man PAK vermeiden?

Aufgrund des Gefahrenpotentials liegt es nahe, PAK vermeiden zu wollen. Aber ist das so einfach?
Im privaten Bereich kann man bei Lebensmitteln darauf achten, dass sie nicht „verbrannt“ (z.B. Grillgut) verzehrt werden. Des Weiteren können Öfen und Heizkessel schadstoffarm betrieben oder gegebenenfalls modernisiert werden. Gebrauchsgegenstände oder Spielzeug mit einem hohen PAK-Anteil verströmen häufig einen penetranten Geruch, der auch lange anhält. So empfiehlt es sich auf Gütesiegel wie etwa das GS-Zeichen oder den Blauen Engel zu achten. Die bewusste Kaufentscheidung beeinflusst am Ende die Unternehmen und Produktion.

Quellen:
[1]: https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/was-sind-pak
[2]: http://www.chemie.de/lexikon/Polyzyklische_aromatische_Kohlenwasserstoffe.html
[3]: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/polyzyklische_aromatische_kohlenwasserstoffe.pdf
[4]: https://www.bfga.de/arbeitsschutz-lexikon-von-a-bis-z/fachbegriffe-j-r/pak-fachbegriff/
[5]: http://www.gsa-ratingen.de/leistungsangebot/sonstiges.html
[6]: https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/welche-eigenschaften-haben-pak
[7]: https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/wie-werden-pak-bestimmt

Schadstoffmessgeräte und Schadstoffanalysen

GSA Messgeräte für Schadstoffmessungen

Schadstoffmessgeräte um Schadstoffe im Haus oder Arbeitsplatz zu messen

Sobald man entschieden hat, welche (Schad)Stoffe zu messen sind, steht die Auswahl nach geeigneten Schadstoffmessgeräte an. Um ein passendes Messgerät zu finden, müssen weitere Kriterien beachtet werden.

Dazu zählen der Einsatzort der Schadstoffmessgeräte (stationär oder personengetragen), notwendiger Explosionsschutz und der gewünschte Nennvolumenstrom.

Zur erleichterten Auswahl haben wir eine Grafik erstellt, die unsere Messgeräte erfasst und miteinander vergleicht. Anhand dieser Übersicht lässt sich mittels der gewünschten Parameter ein Probenahmegerät auswählen.

Diagramm Messgeräte Nennvolumenstrom

Welche Schadstoffe kann mit Probenahmeeräten messen?

Bevor die Entscheidung für ein Schadstoffmessgerät fallen kann, muss man wissen, welcher Stoff gemessen werden soll.
Primär werden Partikel in der Luft gemessen, zum Beispiel Staub (Näheres zum Thema Staub finden Sie hier). Da man eine solche Messung in der Regel am Arbeitsplatz macht, dient sie in erster Linie der Überprüfung und Sicherstellung des Arbeitsschutzes. Selbstverständlich können Messungen auch in anderen Bereichen erfolgen.

Relevant für die Aussagekraft einer Messung um Schadstoffe im Hause zu messen sind verschiedene Faktoren. Die Arbeitsumgebung, die eingesetzten Stoffe und der Produktionsweg sind einige dieser Faktoren. Die Messung soll diesen Bedingungen bestmöglich angepasst sein.
So ist bei einer Abfüllanlage für Feststoffe eine Staubmessung in Atemhöhe sinnvoll. Maßgeblich für eine spezifische Auswahl sind die jeweiligen Arbeitsschutzbestimmungen die eingehalten werden müssen (Weitere Informationen zum Thema Arbeitsschutz lesen Sie hier).

Hier einige Stoffe, die mit unseren Messgeräten erfasst werden können:

  • Asbestfasern
  • A-Staub
  • E-Staub
  • Künstliche Mineralfasern
  • verschiedene Gase und Aerosole

(Dies ist nur eine kleine Auswahl der messbaren Stoffe, bei spezifischen Fragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular)

Was folgt nach der Messung?

Nach erfolgreicher Messung steht die Schadstoffanalyse und Auswertung der Probe an. Zunächst prüft man, ob der betreffende Schadstoff in der Probe vorhanden ist und in welcher Konzentration er vorliegt. Das erfolgt je nach Stoff in verschiedenen Analyseverfahren.

Für diese Aufgaben arbeiten wir eng mit unserem Partner der GSA Ratingen (Gesellschaft für Schadstoffanalytik mbH) zusammen und können diesen Schritt gerne für Sie übernehmen.

Anhand des Messergebnisses lässt sich der bestehende Arbeitsschutz überprüfen und gegebenenfalls anpassen und erweitern. Zudem ist es sinnvoll, eine Wiederholung der Messung in regelmäßigen Intervallen zu initiieren.

Welche Messstrategie für Sie und Ihr Unternehmen die beste ist, können Sie in einer individuellen Beratung mit unserem Fachpersonal herausfinden.

Asbestmessung und Faseranalyse

Elektronenrastermikroskop GSA Ratingen Faseranalyse

Asbestmessung über Probenahmegeräte  GSA Messgerät SG12 zur Faseranalyse

Eine Asbestmessung dient dazu, gefährliche Fasern, die gesundheitsschädlich sind zu ermitteln, um gefährliche Einwirkungen auf die Gesundheit zu verhindern. So können Asbestfasern Lungenkrebs auslösen. Die GSA Messgeräte hat eine besondere Probenahmegeräte, wie  das Messgerät SG12, um Asbestfaser Vorkommen zu ermitteln und zu messen.

Was ist eine Faser?

Eine Faser wird durch ihre spezifische längliche Geometrie definiert. Dazu gehört eine Länge größer als 5µm und ein Durchmesser kleiner als 3µm. Daraus ergibt sich ein charakteristisches Länge-Durchmesser-Verhältnis von 3:1. Diese speziellen Fasern werden WHO-Fasern genannt. Beispiele für Fasern dieser Art sind Asbest, organische oder künstliche Mineralfasern.
Es gibt verschiedene Einsatzgebiete für die unterschiedlichen Fasern. So wurde früher Asbest beim Hausbau eingesetzt. Jedoch wird Asbest normalerweise nicht mehr verwendet. Des Weiteren ist es seit 1993 in Deutschland verboten, Asbest oder asbesthaltige Produkte zu verkaufen, herzustellen oder anderweitig zu nutzen*.

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GSA Ratingen führt Schadstoffmessungen durch

Schadstoffmessung

Schadstoffmessungen durch die GSA Ratingen

Im Bereich der Messtechnik ist die GSA der Ansprechpartner für den Einsatz von Messgeräten für Schadstoffmessungen. Um beispielsweise Asbestfasern zu messen, ist unser Probenahmegerät SG12 bestens geeignet. Unser Partner, die GSA Ratingen, bietet die Möglichkeit, Messungen in Ihrem Auftrag durchzuführen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an GSA Ratingen.
Die ausgebildeten Messtechniker erstellen einen Messplan und führen die Messung vor Ort durch. Im Anschluss werden die Proben analysiert und ausgewertet. Mit Hilfe der Ergebnisse lassen sich dann weitere Schritte einleiten. So können die bestehenden Arbeitsschutzmaßnahmen überprüft und danach gegebenfalls angepasst werden.

Darstellung SG12
Messgerät SG12

Was ist ein Messtechniker?

Ein Messtechniker führt Messungen in verschiedenen Bereichen durch und wertet die Ergebnisse derer aus. Gemessen werden verschiedene physikalische Größen wie Strom, Druck, Temperatur oder Substanzen. Deshalb ist ein gutes physikalisches Verständnis eine gute Basis für diese Ausbildung. Arbeitet der Messtechniker zum Beispiel in der Energietechnik, so sind seine Aufgaben das Überprüfen von Fehler- und Störmeldungen, Messdurchführungen und Auswertung der Messergebnisse. Mögliche Einsatzgebiete sind Stromnetzbetriebe oder Maschinen- und Anlagenbaubetriebe.

Wir bieten mit unseren Messgeräten Unterstützung für Messtechniker im Umweltbereich und im Bereich des Arbeitsschutzes. Dort wird das Vorkommen und die Menge bestimmter (Schad)Stoffe gemessen und ausgewertet.

Was sind die Aufgaben?

Der Aufgabenbereich des Messtechnikers ist vielfältig. Er beginnt mit der Positionierung und Ausrichtung des Messgerätes. Dann folgt die Durchführung und Kontrolle der Messung. Nach der Aufnahme aller Messwerte erfolgt der Abbau der Messkonstruktion und zum Schluss steht die Analyse und Auswertung der ermittelten Daten.  Anhand derer können Aussagen zum Vorhandensein der Stoffe getroffen werden, etwa ob Asbest gefunden wurde und, bei positivem Befund, in welcher Menge. Im Anschluss können Maßnahmen zur Verbesserung des Arbeitsschutzes besprochen und geplant werden.
In regelmäßigen Intervallen wird dann die Wirksamkeit der Strategien gemessen und ausgewertet.

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Ausbildung zum Messtechniker umfasst üblicherweise eine Ausbildung oder gar ein Studium im Bereich Elektrotechnik/Messtechnik oder vergleichbaren Richtungen. Die Dauer der Ausbildung beträgt in der Regel 3-5 Jahre und kann je nach Qualifikation entsprechend verkürzt werden. Neben der fachlichen theoretischen Kompetenz, wird auch die praktische Seite vermittelt und verschiedene Messtechniken und -verfahren geübt und dargestellt. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, eine berufsbegleitende Weiterbildung zu machen und sich auf verschiedene Messtechniken zu spezialisieren. Man kann dies beispielsweise mit der Weiterbildung zum Sicherheitsbeauftragten kombinieren und so den praktischen Teil der Messung mit dem theoretischen Teil des Arbeitsschutzes verbinden.

Quellen:
[1] https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=Az690hKAPSZkJp-unfjDNFiGBIDdg3XUajTGBrzvWKAxICJDFSRk!-148790827?path=null/kurzbeschreibung&dkz=5584
[2] https://www.berufslexikon.at/pdf/pdf3284-MesstechnikerIn?berufstyp=bhs
[3] http://www.bildungs-werkstatt.de/Ausbildung/Ausbildungszentren/Messtechnik_1231.html
[4] https://www.meisterschulen.de/fort-und-weiterbildungskurse/reinraum-service-messtechniker-in-ihk/reinraum-service-messtechniker-in-ihk