Vorstellung Neuentwicklung SG10-2A

GSA Messgeräte

All unsere Messgeräte werden in der Produktionsstätte in Ratingen hergestellt. Um unseren Kunden eine stetig hohe Qualität der Geräte bieten zu können, entwickeln wir diese kontinuierlich weiter. Die Weiter- und Neuentwicklung neuer Messgeräte ist ein wichtiger Aspekt der GSA.

Die unterschiedlichen Messgeräte sind für verschiedene Anforderungen konzipiert. Demzufolge gibt es Messgeräte für explosionsgefährdete Bereiche, oder Messgeräte, die stationär oder personengetragen benutzt werden können. Um ein passendes Messgerät auszuwählen, sollten im Vorfeld die Messparameter festgelegt werden. Dazu gehören der Messort (stationär oder mobil), die Messumgebung (ist Explosionsschutz nötig?)  und die zu messenden Stoffe. Um eine individuelle Auswahl treffen zu können, kontaktieren Sie uns bitte hier.

Das alte SG10-2

Das Messgerät SG10-2 ist ein personengetragenes Messgerät, welches speziell für hohe Volumenströme entwickelt wurde. Es kann einen Nennvolumenstrom von 3,5-10 l/min abdecken und ermöglicht so kurze Messzeiten. So lassen sich mittels der verschiedenen, durch IFA lizensierte Probenahmeköpfe E-Staub und/oder A-Staubmessungen durchführen. Messungen im Arbeitsalltag sind so möglich, um eine Überprüfung der Arbeitssicherheit durchzuführen.
Näheres zum Thema Staub finden Sie in unserem Artikel „Was ist eigentlich Staub?„.

Das neue SG10-2A

Die Weiterentwicklung des SG10-2 ist das Messgerät SG10-2A aus unserem Hause. Die wichtigste Änderung liegt in der Akkueinheit, welche vom Messgerät getrennt werden kann. Dies ist besonders für den Ladevorgang entscheidend. Mit diesem entnehmbaren Akku kann beispielsweise das Messgerät mit einer weiteren Akkueinheit weiterbetrieben werden, während die erste Einheit an das Ladegerät angeschlossen ist. Dadurch lässt sich eine Verlängerung des Messeinsatzes erreichen.

Typenschild SG10-2A

 

 

Quellen:
[1]: https://www.gsa-messgeraete.de/

Was kann gemessen werden?

Symbolbild Messgeräte

Erste Schritte

Bevor die Entscheidung für ein Messgerät fallen kann, muss man wissen, welcher Stoff gemessen werden soll.
Dabei stellt sich die Frage: Was kann man überhaupt messen?
Theoretisch kann man alles messen. In der Praxis muss man das jedoch etwas differenzierter betrachten. Primär werden Partikel in der Luft gemessen, zum Beispiel Staub (Näheres zum Thema Staub finden Sie hier). Da man eine solche Messung in der Regel am Arbeitsplatz macht, dient sie in erster Linie der Überprüfung und Sicherstellung des Arbeitsschutzes. Selbstverständlich können Messungen auch in anderen Bereichen erfolgen.

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Übersicht der Messgeräte der GSA

Messgeräte im Vergleich

Wir bieten verschiedenste Messgeräte zur Messung von Schadstoffen an. Damit Sie immer das richtige Messgerät für Ihre Ansprüche finden, haben wir eine Infografik zusammengestellt.

In dieser Grafik sind unsere Messgeräte nebeneinander aufgeführt und nach verschiedenen Merkmalen strukturiert. Als erster Punkt ist die Einsatzart relevant, ob es sich um eine stationäre oder eine personengetragene Messung handelt. Des Weiteren ist der Explosionsschutz ein wichtiges Kriterium. Nach diesen ersten Entscheidungspunkten folgt eine Auflistung der verschiedenen Schadstoffe, die gemessen werden können und ob das jeweilige Messgerät dafür ausgelegt sind. Anhand der grafischen Markierungen (grün/rot) lässt sich die Eignung erkennen:

Beispiel: SG5100ex und SG5200 im direkten Vergleich

Um die Systematik dieser Infografik weiter zu verdeutlichen, finden Sie hier eine Demonstration zu zwei unserer Messgeräte im direkten Vergleich.

Zunächst lässt sich festhalten, dass sowohl eine stationäre, als auch eine personengetragene Messung möglich wäre. Dies bietet eine hohe Flexibilität. Es soll mit einem Volumen von 3,5 l/min gemessen werden. Als Schadstoff wird E-Staub vermutet. Bis zu diesem Punkt zeigt sich, dass sowohl das Messgerät SG5100ex als auch das SG5200 geeignet wären. Der Unterschied besteht hier im Explosionsschutz. Den bietet nur das SG5100ex und ist für diesen Zweck dann unbedingt zu wählen. All unsere Geräte, die einen Ex-Schutz aufweisen, sind durch die entsprechende Prüfstelle zertifiziert und für diesen Gebrauch ausgewiesen.

Des Weiteren gibt die Grafik Auskunft über das jeweilige Zubehör, welches für die Messung benötigt wird. Dazu zählen die verschiedenen Probenahmeköpfe, die dem zu messenden Schadstoff angepasst sind. In unserem oben genannten Beispiel wird ein GSP (Gesamtstaub/E-Staub) Probenahmekopf benötigt, der für einen Volumenstrom von 3,5 l/min ausgelegt ist. Soll stattdessen A-Staub gemessen werden, so ist der FSP (Feinstaub/A-Staub) Probenahmekopf zu wählen. Weitere Informationen zu Stäuben finden Sie in unserem Artikel „Was ist eigentlich Staub?
Selbstverständlich gibt es auch weiteres Zubehör, wie etwa Tragegurte und Transportkoffer für jedes Messgerät.

Wenn Sie weitere Informationen zu unseren Messgeräten oder eine individuelle Beratung wünschen, besuchen Sie unseren Online-Shop oder direkt unsere Kontaktseite.

 

 

 

Vorstellung der GSA Schadstoffanalytik mbH

Wer ist die GSA Ratingen?

Die GSA Schadstoffanalytik mbH ist ein langjähriger Partner der GSA Messgerätebau, der sich auf die Analyse verschiedenster Schadstoffe spezialisiert hat.
Die enge Zusammenarbeit zeigt sich nicht nur in der räumlichen Nähe, sondern auch in den sich ergänzenden Arbeitskompetenzen.

Was sind die Aufgaben?

Die Hauptaufgabe der GSA Ratingen ist die Analyse der Schadstoffe in den Proben, die z.B. von den eigenen Messtechnikern genommen wurden. Aber auch anderweitig genommene Proben können zur Analyse eingereicht werden. Es erfolgt über verschiedene Verfahren eine Bestimmung des Stoffes und der Menge. So können beispielsweise Stäube, Fasern oder Kühlschmierstoffe in Innenräumen, an Arbeitsplätzen oder in der Außenluft gemessen und beurteilt werden. Des Weiteren werden die Kunden in Bezug auf relevante Schadstofffragen umfangreich beraten. Den Kontakt zur Beratungsabteilung finden Sie hier.

Was kann analysiert werden?

Es können verschiedene Stoffe gemessen und analysiert werden, hier eine kleine Auswahl des Leistungsangebotes:

  • alveolengängiger Staub
  • einatembarer Staub
  • silikogener Staub
  • Talkum
  • Chrom (VI)-Verbindungen
  • Asbest
  • künstliche Mineralfasern (KMF)
  • organische und anorganische Fasern
  • Kühlschmierstoffe
  • Formaldehyd und weiteren Aldehyde

Wie läuft eine Analyse?

Zu Beginn steht die Beratung durch die Mitarbeiter. Dort werden Fragen zur Messung geklärt. Welcher Stoff soll gemessen werden? In welchem Umfeld wird gemessen, am Arbeitsplatz oder außerhalb? Über welchen Zeitraum ist die Messung am sinnvollsten? All diese Punkte führen dann zu einer Messstrategie, die nicht nur das passende Messgerät beinhaltet, sondern auch das entsprechende Analyseverfahren.

GSA Ratingen und Partner
Kompetenz Hand in Hand

Unsere Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkks) und verschiedene Zertifikate, z.B. durch den TÜV Rheinland garantieren Ihnen eine zuverlässige und stets kompetente Beratung. Ebenso können dadurch verschiedene, normierte Verfahren angeboten werden. Als Beispiel sei die gravimetrische Bestimmung der einatembaren Staubfraktion (E-Staub) nach BGIA 7284 genannt. Auch in anderen Messbereichen werden verschiedene Techniken angeboten, so etwa das Messen anorganischer faserförmiger Partikel nach VDI 3492. Nach der Analyse besprechen die Mitarbeiter gerne die Ergebnisse mit Ihnen und helfen Ihnen so, den Arbeitsschutz weiter zu verbessern.

 

 

 

Quellen:
[1]: http://www.gsa-ratingen.de/
[2]: http://www.gsa-ratingen.de/leistungsangebot/faseranalyse.html

Messung von E-Staub am Arbeitsplatz

Einatembarer Staub

Definition E-Staub?

Der Begriff „Staub“ bezeichnet im Allgemeinen winzig kleine Feststoffteilchen, die sehr fein verteilt in der Luft vorkommen. Diese können durch Verwirbelungen in der Luft verteilt werden. Um eine genauere Unterscheidung zu ermöglichen, betrachtet man den Größendurchmesser der Teilchen. E-Staub ist der einatembare Staub, also die Staubteilchen, die über die primären Atemwege in die Lunge gelangen.
Weiterführende Informationen zum Thema „Staub“ finden Sie hier in unserem Blog unter: „Was ist eigentlich Staub?

Warum misst man E-Staub?

Die Bewahrung der Gesundheit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz ist die Pflicht des Arbeitgebers. Eine Kontrolle dessen ist notwendig. Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) und die entsprechende Berufsgenossenschaft geben Auskunft über die Schutzmaßnahmen und die einzuhaltenden Grenzwerte. Ebenso finden sich dort Informationen zu den passenden Schutzmaßnahmen. Des Weiteren wird durch die oben genannten Institutionen der Arbeitsschutz vor Ort regelmäßig kontrolliert.

Wie wird E-Staub gemessen?

Die GSA ist Ihr kompetenter Partner im Thema Arbeitsschutz. Unsere Geräte sind für die Messung von E-Staub ausgelegt, so zum Beispiel das Messgerät SG10-2.

SG10-2
Messung von E-Staub am Arbeitsplatz

Für die Messung von E-Staub in größeren Probenmengen (z.B. 46 l/min) eignet sich unser Messgerät PM4-2. Für weitere Informationen über unsere Messgeräte kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular.
Unsere Messgeräte werden an möglicherweise belasteten Punkten aufgestellt und nehmen dort Proben der Umgebungsluft des Arbeitsplatzes. Auf diese Weise erfolgt die Messung von E-Staub am Arbeitsplatz.

 Messung ist abgeschlossen – was folgt dann?

Ist die Messung beendet, so erfolgt die Analyse der Ergebnisse. Diese bietet die GSA-Ratingen (Gesellschaft für Schadstoffanalytik) an. Dort werden die vor Ort genommen Proben auf ihre Komponenten untersucht und deren Menge bestimmt.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Je nach Schadstoff gibt es unterschiedliche Grenzwerte, die eingehalten werden müssen. Eine Überprüfung dieser Grenzwerte ist wichtig für den Arbeitsschutz. Konnten die Werte nicht eingehalten werden, so sind neue oder weiterreichende Schutzmaßnahmen einzurichten und durchzuführen.

 

 

Quellen:
[1] http://www.chemie.de/lexikon/Staub.html
[2] https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/staublunge/ursachen/
[3] http://blog.gsa-messgeraete.de/definition-staub/

Was ist eigentlich Staub?

E-Staub

Allgemeine Definition

Staub ist der Oberbegriff für kleinste Feststoffteilchen, die nach Aufwirbelung für längere Zeit in der Luft schweben.
Die klassische Einteilung erfolgt je nach Partikelgröße in A- und E-Staub. Als Vorgabe dient die DIN EN 481, welche die „Festlegung der Teilchengrößenverteilung zur Messung luftgetragener Partikel“ beschreibt.

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