Schadstoffmessung und Schadstoffanalysen bei Verdacht in Kindergärten

Symbolbild Kindergarten

Schadstoffmessung und Schadstoffanalysen über die GSA Messgerätebau GmbH

Vielfach werden Schadstoffmessungen in Kindergärten nötig.

In diesem Falle ist die GSA Messgerätebau der richtige Ansprechpartner, da wir mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Messung und Beurteilung von Schadstoffen in Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen haben.

Besteht der Verdacht einer Schadstoffbelastung im Kindergarten, weil eine Geruchsbelastung wahrgenommen wird, vermehrt Symptome einer Schadstoffexposition auftreten oder andere Zeichen darauf hinweisen (wie z.B. Schimmel an den Wänden) so sollte eine Messung in Betracht gezogen werden.

Unsere Messtechniker besprechen mit Ihnen die vorliegende Belastung und erstellen ein individuelles Messkonzept.
Wurden Schadstoffe festgestellt, so ist schnelles Handeln erforderlich. Je nach Art des gemessenen Schadstoffes müssen unterschiedliche Maßnahmen getroffen werden. Eine pauschale Handlungsempfehlung ist allerdings schwierig, da dem Befall entsprechende individuelle Handlungskonzepte erstellt werden müssen.
Die „Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene“ hat einen Leitfaden erstellt, in dem bestimmte Vorgangsweisen für Schadstoffbelastungen dargestellt sind. Zusätzlich hat diese Gesellschaft Hinweise für Personal und Elternvertreter bei Bekanntwerden einer möglichen Schadstoffbelastung erstellt.

In einem Kindergarten sollte eine Schadstoffbelastung möglichst ausgeschlossen werden. Zu den Schadstoffen zählt man all jene Stoffe, die eine schädigende Wirkung auf Gesundheit und Umwelt haben. Die Schwere der Auswirkung ist abhängig von der Art, Konzentration und Expositionsdauer des Stoffes.

Bauliche Maßnahmen

Handelt es sich aber beispielsweise um ein altes Gebäude (Baujahr liefert Hinweise), so kann eine Belastung auftreten. Bei Kindern wirkt sich eine Exposition schwerwiegender aus als bei Erwachsenen, da sie unter anderem eine höhere Atemfrequenz (somit höhere Aufnahme der Belastung) und zumeist ein schwächeres Immunsystem (da es noch im Aufbau ist) haben. Umso wichtiger ist es, eine Belastung frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Das Umweltbundesamt hat einen Leitfaden erstellt, wie Kinder gesund und sicher aufwachsen können. Dort werden neben Ernährung und Wohnsicherheit auch die Belastung durch Schadstoffe thematisiert. So gilt es bereits bei der Wahl der Materialien und Farben darauf zu achten, dass sie möglichst wenig ausgasen. Nach erfolgter Renovierung sollte gründlich gelüftet werden, bevor die Kinder sich längere Zeit in den Räumen aufhalten. Dies lässt sich auch auf Kindergärten übertragen. Des Weiteren hat die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) Regeln für Sicherheit und Gesundheitsschutz erstellt. Dort sind Unfallverhütungsvorschriften zusammengetragen, die in einer Kindertagesstätte Anwendung finden, wie etwa die Sicherstellung einer regelmäßigen Lüftung der Räume.

Schutz der Mitarbeiter

Nicht nur die Kinder müssen in Kindergärten geschützt werden, sondern auch die dort arbeitenden Erzieher und Erzieherinnen. Es gilt die Sicherheit am Arbeitsplatz sicherzustellen, wozu auch der Schutz vor Schadstoffen zählt. Dazu gehören Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit potentiellen Gefahrstoffen (bspw. starke Reinigungsmittel) sowie Maßnahmen zur Unfallvermeidung wie z.B. Stolperfallen.

Sand als Gefahr in der Kita? Staubfreisetzung

Sandkästen sind aus Kindergärten kaum wegzudenken und wichtig für die spielerische motorische Förderung. Bei der Wahl des Sandes stehen verschiedene Kriterien im Fokus:

  • Formstabilität (Korngröße)
  • ohne Verschmutzungen
  • keine scharfkantigen Steine oder Kies enthalten (fein/rundkörnig)
  • staubarm/frei
  • lehmfrei
  • leicht aus der Kleidung zu entfernen
  • schnelle Entwässerung nach Regen

Diese Punkte haben das Spielerlebnis der Kinder im Vordergrund, jedoch muss auch beachtet werden, dass der Sand während des Spielens kaum bis gar keinen Staub freisetzt.

Staub ist definiert als feine, in der Luft verteilte Feststoffpartikel. Solche Partikel können über die Atemwege in die Lunge gelangen und dort gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen. Es gilt eine solche Belastung zu reduzieren, bzw. idealerweise zu verhindern. Das kann etwa durch die Wahl der Korngröße beeinflusst werden. Liegt diese zwischen 0,06mm und 2,0mm, so weist der Sand die größte Adhäsionskraft auf und ist sehr formstabil und staubarm.

Durch das Spielen der Kinder im Sand kann Feinstaub aufgewirbelt werden. Da keine industrieüblichen Schutzmaßnahmen (Atemmaske, Absauganlage) ergriffen werden können, sollte großer Wert auf die Auswahl des Spielsandes gelegt werden.

Asbest in der Kita: Erläuterung

Asbest beschreibt natürlich vorkommende faserartige Minerale, die einen Durchmesser von weniger als 2µm und kleiner aufweisen. Die Asbestfasern zeichnen sich durch eine hohe thermische und chemische Beständigkeit, was für vielfältige Einsatzmöglichkeiten genutzt wurde. Im Laufe der Zeit erkannte man die schädigende Wirkung der Asbestfasern auf die Lunge und so wurde die Nutzung 1993 verboten. Die Gefahr liegt in der Aufnahme über die Atemwege. So kann es zu Schädigungen der Lunge und oberen Atemwege kommen (Asbestose; „Staublunge“). Zu finden ist Asbest in Gebäuden primär aus den Jahren zwischen 1960 und 1980, die weitestgehend unsaniert sind. Eine Asbestbelastung kann auch in öffentlichen Gebäuden auftreten. Aufgrund des hohen Gefährdungspotentials von Asbest, sollte bei Verdacht sofort eine Fachexpertise erfolgen. Am häufigsten befinden sich Asbestfasern beispielsweise in Dämmmaterialien, Fensterbänken oder gegossenen Blumenkübeln. Hier ist das Baujahr ein Indiz für eine Belastung.

Schimmel in der Kita: Erläuterung

Unter dem Begriff Schimmel sind umgangssprachlich verschiedene Schimmelpilzarten zusammengefasst. Diese produzieren flugfähige Sporen, die beim Einatmen allergische Reaktionen auslösen können. Des Weiteren können Schimmelpilzsporen ernsthafte Schäden in der Bausubstanz von Gebäuden verursachen. Schimmelbefall kann entstehen, wenn über einen längeren Zeitraum eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur zwischen 15-25° Celcius vorliegen. Luftfeuchtigkeit entsteht durch beispielsweise durch Atmen oder Kochen. Zusätzlich können bautechnische Mängel das Problem verstärken. Schimmelpilze bilden während des Wachstums Pilzsporen aus, die in die Umgebungsluft abgegeben werden. So können sie in die Atemwege eindringen und dort Krankheitssymptome auslösen. Dazu zählen etwa Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen oder Asthma.

Aber auch Hautreaktionen und Bindehautentzündungen können durch Schimmelpilze hervorgerufen werden. Gerade Kinder haben ein hohes Gefährdungspotential aufgrund des schwächeren Immunsystems. Um einem Befall vorzubeugen, ist ein regelmäßiger Luftaustausch nötig. Durch sogenanntes Stoßlüften kann dies erreicht werden. Dabei gilt die Faustregel „drei mal fünf“. Dreimal am Tag werden die Fenster für mindestens fünf Minuten geöffnet, sodass die angestaute Luftfeuchtigkeit entweichen kann. Diese Faustregel ist den tatsächlichen Bedingungen anzupassen.

Quellen:

[1]: Quelle Beitragsbild: © Oleg Beloborodov / 123RF.com
[2]: https://publikationen.dguv.de/dguv/pdf/10002/sr-s2.pdf
[3]: https://blog.rathscheck.de/meldepflicht-bei-asbest-sanierungsarbeiten-muessen-angezeigt-werden
[4]: http://www.katumwelt.de/icheck/dokumente/asbestrichtlinie-nrw.htm
[5]: https://www.juraforum.de/forum/t/informationspflicht-bei-asbestsanierung-im-kindergarten-waehrend-des-regelbetriebs.420829/
[6]:http://www.eggbi.eu/fileadmin/EGGBI/PDF/Vorgangsweise_bei_Schadstoffproblemen_an_Schulen_und_Kitas.pdf
[7]: https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Medientypen/BGW%20Grundlagen/BGW03-03-130_Kinderbetreuung_Download.pdf?__blob=publicationFile
[8]: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/publikationen/umwelt_und_kindergesundheit.pdf
[9]: https://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/pressearchiv/2017/quartal_3/details_03_148224.jsp
[10]: http://www.sichere-kita.de/_docs/pdf/Merkblatt%20Spielplatz-%20und%20Spielsandhygiene.pdf
[11]: http://www.eggbi.eu/fileadmin/EGGBI/PDF/Hinweise_fuer_Eltern-_und_Personalvertreter.pdf
[12]: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/minister-remmel-schadstoff-belastungen-bei-kindern-muessen-reduziert-werden
[13]: https://www.bgw-online.de/SharedDocs/Downloads/DE/Medientypen/BGW%20Grundlagen/BGW03-03-130_Kinderbetreuung_Download.pdf?__blob=publicationFile

Schadstoffmessgeräte und Schadstoffanalysen

GSA Messgeräte für Schadstoffmessungen

Schadstoffmessgeräte um Schadstoffe im Haus oder Arbeitsplatz zu messen

Sobald man entschieden hat, welche (Schad)Stoffe zu messen sind, steht die Auswahl nach geeigneten Schadstoffmessgeräte an. Um ein passendes Messgerät zu finden, müssen weitere Kriterien beachtet werden.

Dazu zählen der Einsatzort der Schadstoffmessgeräte (stationär oder personengetragen), notwendiger Explosionsschutz und der gewünschte Nennvolumenstrom.

Zur erleichterten Auswahl haben wir eine Grafik erstellt, die unsere Messgeräte erfasst und miteinander vergleicht. Anhand dieser Übersicht lässt sich mittels der gewünschten Parameter ein Probenahmegerät auswählen.

Diagramm Messgeräte Nennvolumenstrom

Welche Schadstoffe kann mit Probenahmeeräten messen?

Bevor die Entscheidung für ein Schadstoffmessgerät fallen kann, muss man wissen, welcher Stoff gemessen werden soll.
Primär werden Partikel in der Luft gemessen, zum Beispiel Staub (Näheres zum Thema Staub finden Sie hier). Da man eine solche Messung in der Regel am Arbeitsplatz macht, dient sie in erster Linie der Überprüfung und Sicherstellung des Arbeitsschutzes. Selbstverständlich können Messungen auch in anderen Bereichen erfolgen.

Relevant für die Aussagekraft einer Messung um Schadstoffe im Hause zu messen sind verschiedene Faktoren. Die Arbeitsumgebung, die eingesetzten Stoffe und der Produktionsweg sind einige dieser Faktoren. Die Messung soll diesen Bedingungen bestmöglich angepasst sein.
So ist bei einer Abfüllanlage für Feststoffe eine Staubmessung in Atemhöhe sinnvoll. Maßgeblich für eine spezifische Auswahl sind die jeweiligen Arbeitsschutzbestimmungen die eingehalten werden müssen (Weitere Informationen zum Thema Arbeitsschutz lesen Sie hier).

Hier einige Stoffe, die mit unseren Messgeräten erfasst werden können:

  • Asbestfasern
  • A-Staub
  • E-Staub
  • Künstliche Mineralfasern
  • verschiedene Gase und Aerosole

(Dies ist nur eine kleine Auswahl der messbaren Stoffe, bei spezifischen Fragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular)

Was folgt nach der Messung?

Nach erfolgreicher Messung steht die Schadstoffanalyse und Auswertung der Probe an. Zunächst prüft man, ob der betreffende Schadstoff in der Probe vorhanden ist und in welcher Konzentration er vorliegt. Das erfolgt je nach Stoff in verschiedenen Analyseverfahren.

Für diese Aufgaben arbeiten wir eng mit unserem Partner der GSA Ratingen (Gesellschaft für Schadstoffanalytik mbH) zusammen und können diesen Schritt gerne für Sie übernehmen.

Anhand des Messergebnisses lässt sich der bestehende Arbeitsschutz überprüfen und gegebenenfalls anpassen und erweitern. Zudem ist es sinnvoll, eine Wiederholung der Messung in regelmäßigen Intervallen zu initiieren.

Welche Messstrategie für Sie und Ihr Unternehmen die beste ist, können Sie in einer individuellen Beratung mit unserem Fachpersonal herausfinden.

Schadstoffe und deren Auswirkungen auf die Gesundheit

GSA Messgeräte für Schadstoffmessungen

Welchen Einfluss haben Schadstoffe?

Wie wirken sich die verschiedenen Schadstoffe auf die Gesundheit aus und warum ist Prävention so wichtig? Dies ist eine elementare Frage, wenn sich Schadstoffe am Arbeitsplatz befinden könnten oder solche zur Produktion benutzt werden oder dort entstehen könnten.

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