Fasermessung von Asbestfasern

Fasermessung von Asbestfasern mit GSA Messgerät SG12

Mit unserem Messgerät SG12 kann eine Fasermessung bei potentieller gesundheitlicher Gefährung durch Asbest durchgeführt werden. Das Probenahmegerät SG12 eignet sich für eine Fasermessung von Asbestfasern in Innenräumen.

Wird eine Belastung durch Asbestfasern vermutet, so ist ein fachkundiger Asbesttest von Vorteil. Für alle weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Seite.

Begriff Asbest

Der Begriff Asbest beschreibt faserartige, natürlich vorkommende Mineralien, die einen Durchmesser zwischen 0,1µm und 2µm aufweisen.

Die Eigenschaften des Asbests, wie etwa chemische und thermische Beständigkeit, führten zu einem breitflächigen Einsatz.

Aufgrund der schweren Entflammbarkeit und der guten Wärmedämmung wurde Asbest auch im privaten Hausbau häufig eingesetzt.

Typische Verwendungen sind etwa Fensterkitt oder Dachplatten. Besonders bei Häusern, deren Baujahre zwischen 1960 und 1990 liegen, sind Belastungen wahrscheinlich.

Die Verwendung von Asbest im Baubereich ist seit 1993 in Deutschland verboten. Ein weiterer Hinweis auf den Einsatz von Asbest ist das Aussehen. Häufig weist er eine grau-grünliche Farbe auf und bei bereits vorhandener Beschädigung sind faserartige Strukturen zu erkennen.

Welche Gefahren birgt Asbest?

Die feinen Fasern des Asbests können beim Einatmen in das Lungengewebe gelangen und dort schwere Reizungen verursachen. Die wiederholten Reizungen der Lungenbläschen lösen Entzündungen und Vernarbung des Gewebes aus. Eine dauerhafte Belastung durch Asbestfasern kann zu einer sogenannten Asbestose („Asbestlunge“) führen.

 

Asbest entdeckt – Fasermessung von Asbestfasern

Besteht während Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten der Verdacht, eine Asbestbelastung könnte vorliegen, sind einige Sicherheitsaspekte zu beachten. Im Vordergrund stehen immer der Eigenschutz und der Ausschluss einer Gesundheitsgefährdung. Deshalb ist Schutzkleidung und eine Atemschutzmaske (Klasse FFP-2) unbedingt notwendig.

Es gibt verschiedene Optionen, eine Sanierung durchzuführen:

  • Entfernung: die belasteten Elemente werden vollständig entfernt und fachgerecht entsorgt. Diese Methode ist meist die teuerste Variante, bietet dabei jedoch den größten Schutz für alle Betroffenen
  • Versiegelung: betroffene Platten (bspw. bei einer Terrasse) werden mit einem Spezialmedium versiegelt, sodass keine schädlichen Fasern mehr freigesetzt werden können
  • Räumliche Abgrenzung: sofern es möglich ist, wird das Asbestmaterial vollständig verkleidet, bzw. umhüllt; auch diese Methode ist relativ preisgünstig, da keine Entsorgung anfällt

Die letzten beiden Methoden werden bei privaten Sanierungen bevorzugt, weil sie recht kostengünstig sind. Jedoch ist eine vollständige Entfernung des Asbestmaterials die sicherste Variante eine weitere Gefährdung auszuschließen. Bestehen Zweifel in der korrekten Handhabung und Entsorgung, so ist die Beauftragung einer Fachfirma ratsam.

 

Quellen:
[1]: Quelle Beitragsbild: © Arjan Van De Logt  / 123RF.com
[2]: https://blog.rathscheck.de/die-verschiedenen-moeglichkeiten-der-asbestsanierung
[3]: https://www.hausjournal.net/asbest-versiegeln