PCB und PCP – aromatisierte Chlorverbindungen

Definition PCB und PCP

Bei PCB, also Polychlorierte Biphenyle, handelt es sich um eine Biphenylverbindung (durch Einfachbindung verknüpfte Benzolringe), die eine variable Menge Chlorsubstituenten gebunden hat. Dabei ersetzt das Chlor das Wasserstoffatom des Benzolrings. Somit lautet die allgemeine Summenformel C12H10−xClx. Es handelt sich um gelbliche, fast geruchlose Flüssigkeiten, die thermisch und chemisch sehr beständig sind. Eine Zersetzung findet primär anaerob statt, was dazu führt, dass sie eine hohe Beständigkeit in der Natur aufweisen. Polychlorierte Biphenyle gehören zu der Produktgruppe, die durch die Stockholmer Konvention vom 22. Mai 2001 weltweit verboten wurden.

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